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HILGA

Last modified: 09/14/2009 11:47 AM Print page
Hardware-in-the-Loop-Lösungen für die Automation

HILGA - Hardware-in-the-Loop-Lösungen für die Automation

Hardware-in-the-Loop-Lösungen für die Automation von HLK-Prozessen
Vor dem Hintergrund der Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie für Gebäude (EPBD) nimmt das Thema energieeffizienter Betrieb von Gebäuden einen immer höheren Stellenwert ein. Hierbei kann die Gebäudeautomation einen wichtigen Beitrag liefern, indem z.B. durch Hardware-in-the-Loop-Tests das Zusammenspiel zwischen Anlagentechnik, Raumnutzung und entsprechenden Steuerungs-/Regelungskonzepten sowohl bei der Inbetriebnahme als auch im laufenden Betrieb angepasst und optimiert wird. Für Hardware-in-the-Loop-Tests ist es erforderlich, geeignete Simulationsmodelle zur Verfügung zu haben, mit denen ein Soll-/Ist-Vergleich von (theoretischem) Sollverhalten und gemessenen Ist-Verhalten aufgenommen werden kann und hieraus Maßnahmen für einen optimierten Anlagenbetrieb getroffen werden können.

Obwohl die heutige Anlagentechnik einen sehr hohen Entwicklungsstand hat, besteht für integrierte Anlagenkonzepte z.B. Wärmerückgewinnung, Kraft-Wärme-Kälte-Verbund und ihren optimalen Einsatz als Systemlösungen noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf. Abhängig von der Aufgabenstellung und den örtlichen Ressourcen gibt es eine Reihe von komplexen Anlagenschaltungen, die sich mit herkömmlichen Steuerungs- und Regelungsstrategien nur schwierig ansteuern lassen. Hier ist ein Test von verschiedenen Anlagenvarianten inkl. der Steuerungs- und Regelungsstrategie in einem frühen Planungsstadium an Hand von Simulationsmodellen sehr hilfreich. Bedingt durch eine zunehmende gewerkeübergreifende Planung aus Sicht der Nutzung hat sich zudem die Raumautomation etabliert, die eine integrale Betrachtung in der frühen Planungsphase erfordert. Schließlich besteht auch bezogen auf die Inbetriebnahme verbunden mit einer Parametrierung der Raum- und Anlagenautomatisierungsfunktionen noch erhebliches Optimierungspotenzial. Die Inbetriebnahme i.d.R. findet vor bzw. während der Abnahme der Anlage bei einem konkreten Außenklima und den aktuellen Raumlasten statt. Die Realität zeigt, dass diese Parameter im weiteren Betrieb nur selten optimiert werden. Hier kann eine Simulation Aussagen über das Nutzungs-, Raum- und Anlagenverhalten in einem Jahresgang liefern, und entsprechend kann eine kontinuierliche Optimierung vorgenommen werden.

weitere Informationen:
Projektlaufzeit: 01.03.2007 - 31.10.2010

Projektpartner:
Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Drittmittel: 213.900 ¤