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Aktuelle Presse-Informationen WS 11/12

Last modified: 02/14/2012 04:24 PM Print page
Hier finden Sie die aktuellen Presse-Informationen der HBC Hochschule Biberach im Wintersemester 2011/2012

Fakultät Biotechnologie (14. Februar 2012)

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Neujahrsempfang blickt in die Zukunft der Biotechnologie

Zunächst einen Rückblick gab der Dekan der Fakultät Biotechnologie an der Hochschule Biberach, Prof. Dr. Jürgen Hannemann. Meilensteine im Aufbau der Fakultät konnte er in der Rückschau auf das Jahr 2011 beim Neujahresempfang in der vergangenen Woche in Erinnerung rufen: Die Gründung des Promotionskollegs in Kooperation mit der Universität Ulm, den Start des Studienganges Industrielle Biotechnologie sowie die damit verbundene Entscheidung von Stadt und Landkreis für den Neubau eines entsprechenden Lehrgebäudes, das in der Zukunft sogar zu einem Technologiezentrum für Biberach ausgebaut werden könnte. Sein Dank galt hier insbesondere den Vertretern von Stadt und Landkreis, dem Ersten Bürgermeister Roland Wersch sowie dem Vertreter des Landrates, Bernd Schwarzendorfer.

Die Fakultät ist gewachsen: Fast 300 junge Frauen und Männer studieren mittlerweile am Standort Biotechnologie der Hochschule Biberach, 10 Professoren und 17 Mitarbeiter lehren und arbeiten in dieser Fakultät. Der Neubau für den jüngsten naturwissenschaftlichen Studiengang – den Bachelor-Studiengang Industrielle Biotechnologie – soll im April 2013 bezugsfertig sein. Prof. Hannemann zeigte seinen Gästen den Blick in die nächste Zukunft der Fakultät.

Gastreferent Dr. Hans-Peter Meyer ging einen Schritt weiter: „Perspektiven und Entwicklungen der industriellen Biotechnologie“ lautete der Titel seines Vortrages. Meyer ist Vice President Projects Biotechnology der Lonza AG, Basel. Für ihn lautet die zentrale Fragestellung, welche gesellschaftlichen Problemstellungen mit Hilfe der Biotechnologie gelöst werden können. Die sogenannte Weiße Biotechnologie – oder auch Industrielle Biotechnologie – habe hier großes Potenzial für nachhaltige Verfahren. In der Zusammenarbeit von Industrie und Hochschule sieht der Biotechnologe eine weitere Herausforderung: Junge Menschen auszubilden, Talente hervorzubringen und sie zu begleiten – darin bestünde die gemeinsame Aufgabe für Praxis und Wissenschaft, so der Referent.

Seinen Zuhörern gab er eine afrikanische Weisheit mit auf den Weg: „If you want to go fast, go alone. If you want to go far, go together“. Frei übersetzt bedeutet diese Weisheit so viel wie: Wenn ihr schnell sein wollt, geht allein. Wenn ihr weit kommen wollt, geht gemeinsam.

Planen und Bauen im Bestand (7.2.2012)

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Neuer berufsbegleitender Masterstudiengang für Architekten und Ingenieure

Die Hochschule Biberach bietet ab Oktober 2012 den berufsbegleitenden Master-Studiengang „Planen und Bauen im Bestand“ (pbb) an – in Kooperation mit dem Institut Fortbildung Bau der Architektenkammer Baden-Württemberg sowie der Akademie der Hochschule Biberach.

Der Studiengang bietet Architekten und Ingenieuren interdisziplinäres Fachwissen, das für komplexe Sanierungsprojekte benötigt wird. Im Mittelpunkt des Studiums stehen das Beurteilen, Bewerten und Bearbeiten von bestehender Bausubstanz – gestalterisch, städtebaulich, technisch, soziokulturell und wissenschaftlich-methodisch. „Bestehende Bauten zu sanieren, zu transformieren und neu zu gestalten gewinnt an Bedeutung und erfordert spezielle Kenntnisse und Erfahrungen“, so der wissenschaftliche Leiter des Masterstudiengangs pbb, Prof. Hans-Ulrich Kilian der Hochschule Biberach.

Das berufsbegleitende Studium richtet sich an Architekten, Ingenieure und Bachelor-Absolventen dieser Fachrichtungen. Im Rahmen von kompakten Präsenzphasen erarbeiten sich die Teilnehmer innerhalb von zwei Jahren die aufeinander aufbauenden Module. Ein interdisziplinäres Dozententeam aus Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft sorgt für einen hohen Praxisbezug und eine individuelle Betreuung in kleinen Gruppen. Studienstart ist im Oktober 2012. Die 14 Unterrichtsblöcke pro Studienjahr finden zu gleichen Teilen in Stuttgart und Biberach statt, in der Regel freitags und samstags. Die sechsmonatige Begleitung der Masterthesis im Anschluss an das zweite Studienjahr umfasst fünf Präsenztage. Die Teilnehmer schließen mit der Masterthesis und dem Titel „Master of Arts“ in der Fachrichtung Architektur ab.

www.hochschule-biberach.de
www.akademie-biberach.de
www.ifbau.de
www.master-pbb.de

Studium generale Bildung (9. Januar 2012)

Was unzureichende Bildung kostet

Welche Kosten entstehen eigentlich dadurch, dass Menschen unzureichend ausgebildet sind? Diesen Zusammenhang von Bildung beziehungsweise Nichtbildung und Wirtschaftswachstum untersucht das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.. Im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung und mit Hilfe eines makroökonomischen Wachstumsmodells haben Prof. Dr. Ludger Wößmann und sein Team untersucht, wie sich Nichtbildung auf unsere Gesellschaft auswirkt.
In der Themenreihe „Bildung. Zwischen Humboldt und Plagiat“ der Hochschule Biberach berichtet Wößmanns Forschungsmitarbeiter Dipl.-Vw. Marc Piopiunik über die Methoden der Studie sowie über die Erkenntnisse, die die Wissenschaftler im Bereich Humankapital und Innovation gewonnen haben. In seinem Vortrag „Was unzureichende Bildung kostet“ (Dienstag, 17. Januar, 19 Uhr, Audimax der Hochschule Biberach) zeigt der Verwaltungswissenschaftler die gesellschaftlichen wie individuellen Konsequenzen auf: etwa geringere Einkommenschancen, höheres Risiko arbeitslos zu werden, geringere Teilhabemöglichkeiten am Gemeinwesen. Auch soziale Folgen entstehen durch ein geringeres Bildungsniveau, so das Ergebnis der Studie; sie reichen von Gesundheitsfragen über kulturelle Partizipation und gesellschaftlichen Aufstieg bis hin zu Kriminalität.
Die Studie „Was unzureichende Bildung kostet. Eine Berechnung der Folgekosten durch entgangenes Wirtschaftswachstum“ wurde 2009 durch die Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht.

Hochschulranking: Master BWL (Bau und Immobilien) (16. Dezember 2011)

Studierende sprechen sich klar für die Hochschule Biberach aus

Einen der besten Master-Studiengänge im Bereich Betriebswirtschaft an Fachhochschulen in Deutschland und Österreich bietet die Hochschule Biberach an: Der Master Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien) konnte sich im aktuellen Hochschulranking von CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) und der Wochenzeitung „Die Zeit“ in der Spitzengruppe platzieren.

Alle befragten Studenten beantworteten beispielsweise die Fragen „Würden Sie den gewählten Studiengang noch einmal wählen?“ und „Würden Sie noch einmal an Ihrer jetzigen Hochschule studieren?“ mit einem klaren Ja. Spitzenwerte erreichte das Studienangebot mit der Spezialisierung auf die Bau- und Immobilienbranche in den Kategorien „Studiensituation insgesamt“ (Wert 1,3) , „Betreuung durch Lehrende“ (1,2), „Praxisbezug“ (1,5) sowie „Wissenschaftsbezug“ (1,9). Der „Übergang zum Masterstudium“ wurde von rund 80 Prozent der Befragten mit gut bis sehr gut bewertet. „Wir sind stolz auf dieses gute Ergebnis“, kommentierte Prof. Eckhard Klett, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien) das Ranking. Es sei ein Beleg für die richtige Ausrichtung des Studienangebotes, so Klett.
Die Konzentration auf eine überschaubare Zahl betriebswirtschaftlicher Kernfächer im Masterstudiengang ermögliche eine starke wissenschaftliche Fundierung der Lehre, gleichzeitig werde durch die Einbindung externer Dozenten aus leitenden Funktionen in der Wirtschaft eine besondere Praxisnähe des Studiengangs sichergestellt, so Klett. Laut CHE wurden insgesamt 85 Fachbereiche mit konsekutiven Studienprogrammen in den Vergleich der Masterprogramme einbezogen: 42 Fachbereiche an Universitäten aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Italien und der Schweiz sowie 43 BWL-Masterangebote an Fachhochschulen in Deutschland und Österreich.

Mit ihrem ausgezeichneten Ergebnis in diesem Ranking beweist die Hochschule Biberach erneut die hohe Qualität in Lehre und Forschung; im Frühsommer ergab der erste Teil des vorliegenden Rankings bereits eine hohe Zufriedenheit unter den Bachelor-Studierenden. Auch in den Themenfelder Architektur und Bauingenieurwesen belegte die Hochschule Biberach im bundesweiten Hochschulranking 2010 zum wiederholten Male erste Plätze.

Die betriebswirtschaftlichen Studiengänge der Hochschule Biberach mit der Spezialisierung auf Bau und Immobilien sind ein in der deutschen Hochschullandschaft seltenes Studienangebot. In Kooperation mit der Akademie der Hochschule Biberach bieten Prof. Klett uns seine Kollegen darüber hinaus den MBA-Studiengang „Internationales Immobilienmanagement“ an, der in der Branche eine hohe Anerkennung genieße, so Klett. Der Aufbau des konsekutiven BWL-Curriculums spiegelt laut Klett „den Wertschöpfungsprozess der Immobilie von der Projektidee über die Bauphase bis zur Bestandsverwaltung einschließlich Vermarktung wider“. Dem Aspekt der zunehmenden internationalen Verflechtung werde durch eine verstärkte englischsprachige Ausrichtung Rechnung getragen, so der Dekan. Im Master-Studiengang würden darüber hinaus Management- und Sozialkompetenzen vermittelt. Damit würden die Absolventen gezielt auf den Einsatz in Führungspositionen vorbereite, so Klett.

Seit dem Oktober diesen Jahres bietet die Fakultät ein weiteres Studienangebot an: Der Studiengang Energiewirtschaft setzt sich aus Themen der klassischen Betriebswirtschaftslehre zusammen sowie aus Spezialkenntnissen der Energiewirtschaft. Weitere Informationen: www.zeit.de/studium/rankings/index www.hochschule-biberach.de

Akademie der Hochschule Biberach (14. Dezember 2011)

Künftig auch berufliche Weiterbildung für Biotechnologie

Mit einer Lehrgangsreihe „Pharmazeutische Biotechnologie“ starten Hochschule Biberach und Akademie der Hochschule Biberach im kommenden Jahr. Dieses Angebot für die berufliche Weiterbildung wendet sich an Mitarbeiter von Unternehmen der pharmazeutischen Biotechnologie.

Geboten werden theoretische Einführungen und praktische Übungen zu den drei Themengebieten „Kultivierung tierischer Zellen“, „Fermentationstechnik“ sowie „Proteinaufreinigung und Downstream Prozessing“. Damit bildet der Lehrgang das Spektrum der Fakultät Pharmazeutische Biotechnologie der Hochschule Biberach ab; wie dieser bundesweit einmalige Studiengang ist auch die neue Lehrgangsreihe „ein ganz besonderes Angebot“, so Dekan Prof. Dr. Jürgen Hannemann. So ist die Fermentation, obwohl ein zentraler Prozess bei der Herstellung von Biopharmazeutika, ein sehr seltener Lehr- und Forschungsschwerpunkt in der deutschen Hochschullandschaft.

Mit dem Namenswechsel der Akademie der Hochschule Biberach – ehemals Bauakademie Biberach – wurde der Weg frei gemacht für ein Weiterbildungsprogramm im Bereich Biotechnologie, das die ehemalige Bauakademie bisher nicht im Programm führte. Mit dieser ersten Lehrgangsreihe wolle die Fakultät ein erstes Angebot schaffen; für die weitere Programmplanung könnten Anregungen aus den Unternehmen berücksichtigt werden, so Hannemann.
Der erste Teil der Lehrgangsreihe „Pharmazeutische Biotechnologie“ mit dem Titel "Kultivierung tierischer Zellen" findet am 23. und 24. Februar 2012 in der Fakultät Pharmazeutische Biotechnologie der Hochschule Biberach statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Der Verband „BioRegionUlm e.V.“ unterstützt den Lehrgang als ideeller Träger.
Weitere Informationen unter:
www.akademie-biberach.de

Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie (14. Dezember 2011)

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16-Jährige ist jüngste Dozentin der Hochschule

Gerade ist sie aus Indien zurück, den 1. und 3. Platz eines internationalen Wissenschaftswettbewerbes für Schülerteams in der Tasche. Naturwis-senschaften sind ihre Leidenschaft, besonders die Chemie hat es ihr an-getan. Dafür wendet sie viel Freizeit auf, etwa im Schülerforschungszent-rum Bad Saulgau und auch an der Hochschule Biberach.
Wie die Studierenden des Bachelor-Studienganges Pharmazeutische Bio-technologie hat Carina Lämmle aus Mittelbiberach in den vergangenen Wochen viel Zeit im Labor verbracht. „Die meisten haben sie wohl für eine Studentin gehalten“, sagt Dr. Chrystelle Mavoungou, Professorin für Qualitätsmanagement, Arzneimittelzulassung und GMP-Prozessentwicklung. Dabei ist die junge Naturwissenschaftlerin erst 16 Jahre alt und besucht die 11. Klasse des Pestalozzi-Gymnasiums in Biber-ach. Pläne fürs Studium hat sie noch nicht.

Dennoch wird man sie an der Hochschule Biberach in diesem Winterse-mester regelmäßig sehen, denn Carina Lämmle wurde als Lehrbeauftrag-te unter Vertrag genommen. Damit ist sie die jüngste Dozentin, die die Hochschule Biberach jemals in der Lehre beschäftigt hat. Ihre Aufgabe: Ein Workshop zur Einführung in die massenspektrometrische Methode als wichtiger Bestandteil der instrumentellen Analytik im Labor. In ei-nem Massenspektrometer werden positiv geladene und beschleunigte Teilchen, die sich in der Gasphase befinden, durch ein homogenes Mag-netfeld proportional zu ihrer Masse aufgetrennt. Mit kleinsten Sub-stanzmengen kann daher sowohl die relative Molekülmasse als auch die Elementarzusammensetzung einer Verbindung bestimmt werden.

„Die Bedienung des Gerätes ist kompliziert“, so Prof. Mavoungou, „und bedarf durchaus einer gewissen Expertise“. Mit dem Massenspektrometer hat sich Carina Lämmle in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv beschäftigt. Unterstützt wurde sie dabei u.a. von Dr. Rudolf Bin-der, Mitarbeiter von Boehringer Ingelheim, der sie auch bei „Jugend forscht“ betreut.

Intensive Kontakte bestehen auch zwischen der Hochschule Biberach und dem Schülerforschungszentrum Bad Saulgau, dem Carina Lämmle angehört. Über diese Zusammenarbeit ermöglichte Prof. Dr. Jürgen Hannemann, Dekan der Pharmazeutischen Biotechnologie, der Schülerin eine Führung durch die bestens ausgestatteten Labore der Fakultät. Dabei entdeckte Carina Lämmle das Massenspektrometer und erkannte, dass das Gerät nicht mehr im Einsatz ist. „Ein solches Gerät wird nie abgestellt“, erklärt die Schülerin. Ist es einmal außer Betrieb sei der Neustart des komplexen Systems aufwendig. Das Ein- und Ausschalten schadet den Turbopumpen und beeinträchtigt die Genauigkeit des Messinstruments. Zuvor hatte ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Studienganges das Gerät betreut, der sich beruflich verändert hat. Umso mehr freut sich der Studiengang über das Engagement der Schülerin.

Die spontane Begeisterung der Schülerin für das Gerät überzeugte Pro-fessor Hannemann – und so gab er Carina Lämmle die Chance sich inten-siv mit dem Massenspektrometer vertraut zu machen. Das ist ihr derart gut gelungen, dass der Studiengang ihr Engagement mit einem Lehrauftrag belohnt – und gleichzeitig ihr Wissen für die Ausbildung der Studie-renden nutzt. Ab Mitte Dezember wird sie innerhalb des Wahlpflichtfaches „Innovative Packmittel und Medizinprodukte“ Prof. Mavoungou im Lehrgebiet „Analytik/Bioanalytik“ unterstützen. „Ich werde den Studie-renden zeigen, wie man das Gerät bedient“, sagt die Schülerin und fügt hinzu: „Das wird sein, als ob ich Freunden erkläre, wie das funktioniert“. Tatsächlich erlebt man die 16-Jährige als Mitglied des Studienganges. Ob Studentin oder Dozentin – das ist nicht die Frage. Ihre Begeisterung für das Massenspektrometer im Labor für chemische Analytik steckt alle an. Sicherlich auch die Studierenden.

Berufliche Fortbildung / Neues Angebot (30. November 2011)

Schnittstellenkompetenz für den Schienenverkehr

Der Schienenverkehr ist ein technisch komplexes System, für dessen Ausbau gut ausgebildete und erfahrene Ingenieure gebraucht werden – mit gleichermaßen speziellem wie generalistischem Know how. Die Akademie der Hochschule Biberach bietet im Bereich Bahnverkehr bereits im siebten Jahr den berufsbegleitenden Kompaktkurs Gleisbau an, der bundesweit gefragt ist.
Nun baut sie den Bereich Infrastruktur aus und bietet eine weitere gezielte berufliche Weiterbildungsmöglichkeit für den Schienenverkehr an: „Schnittstellen in der Planung von Schienenverkehrsanlagen“ ist ein Intensivkurs, der sich an Ingenieure wendet, die im Ausbau oder in der Modernisierung von Schienenwegen tätig sind.

Die einwöchige Fortbildung ermöglicht den Teilnehmern einen interdisziplinären Überblick. Betrachtet wird insbesondere die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachgebiete bei Planung und Bau. Neben planerischen Grundlagen wird der Bereich Gesetze, Verordnungen und Richtlinien erläutert sowie die sich daraus ergebenden Verantwortungen für alle Projektbeteiligten. Übungen zu diesen verschiedenen Aspekten von Planung und Bau erarbeiten die Teilnehmer an praktischen Beispielen und Übungen.

Kursleiter Senator Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Watzlaw, Leitender Bahndirektor a.D. und Dozent an der Hochschule Biberach, ist sich sicher, dass „die Teilnehmer ihre neu erlernten Fähigkeiten direkt in der Praxis anwenden können“. Referenten des Intensivkurses sind erfahrene Fachleute der Deutschen Bahn AG sowie des Eisenbahnbundesamtes. „Schnittstellen in der Planung von Schienenverkehrsanlagen“ wird erstmals vom 19. bis 23. März 2012 angeboten. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Weitere Informationen unter www.akademie-biberach.de

Studiengang Energiewirtschaft (29. November 2011)

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Energiewende schafft neue Herausforderungen

Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung im Frühjahr 2011 den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen und eine Energiewende eingeleitet. Die Endlagerung von radioaktiven Stoffen und Brennelementen ist damit nicht gelöst; sogenannte Castor-Transporte bleiben noch viele Jahre notwendig. Darauf weist – angesichts der aktuellen Bilder über den Transport von Behältern zur Aufbewahrung radioaktiven Materials aus dem französischen La Hague nach Deutschland – Prof. Dr.-Ing. Bernd Lewin hin.

Der Studiendekan des neu gegründeten Bachelor-Studienganges Energiewirtschaft der Hochschule Biberach fordert „eine nachhaltige Betrachtung von Energiefragen“. In der Vergangenheit, so Lewin, seien Energiekonzepte oftmals zu technisch betrachtet worden. Die Hochschule Biberach ergänzt ihre ingenieurwissenschaftliche Ausbildung im Bereich Energie & Klima deshalb seit dem Wintersemester 2011/12 durch einen betriebswirtschaftlichen Studiengang.

Der Bachelor-Studiengang Energiewirtschaft bildet in den drei Themengebieten „klassische Betriebswirtschaftslehre“, „Energiewirtschaft“ und relevante Gebiete der „Rechtswissenschaften“ aus. Das Studium beinhaltet dabei auch die politischen Rahmenbedingungen sowie Möglichkeiten der Regulierung. Damit, so Lewin, habe die Hochschule Biberach ein nahezu einmaliges Studienkonzept entwickelt.

Die Absolventen seien in der Lage, so Lewin, „die gesamte Wertschöpfungskette von der Gewinnung der Energieträger über die Umwandlung bis hin zur Nutzung durch den Kunden“ zu bewerten. Damit sei beispielsweise eine Konzeption „sinnvoller Förderprogramme für Erneuerbare Energien“ möglich, so der Experte für Energiewirtschaft, der „eine transparente Systematik zur Messung wirtschaftlicher Effizienz“ für derartige Programme in Deutschland vermisst.

„Das knappe Gut Energie wird zunehmend zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor“, sagt Prof. Lewin. Unternehmen, die öffentliche Hand ebenso wie Privathaushalte müssten sich darauf einstellen und Möglichkeiten des Energiesparens als Herausforderung annehmen. Daraus würden sich für Absolventen des Biberacher Studienganges Energiewirtschaft zahlreiche Berufschancen ergeben – etwa in der Planung und Finanzierung von Energieprojekten, in der wirtschaftlichen Steuerung sowie im Risikomanagement von Energieabteilungen.

Bereits zum Start erfreute sich der Studiengang großer Nachfrage; die Hochschule Biberach wird den Studiengang deshalb bereits zum nächsten Wintersemester ausbauen und mehr Studienanfänger als bisher aufnehmen. Auch ein weiterführender Master-Studiengang ist laut Professor Lewin angedacht.

9. Biberacher Geotechnik-Seminar 2012 (29. November 2011)

Weiterbildungsplattform für Geotechniker und Tiefbaufachleute

 Aktuelle Projekte und Verfahren aus dem Erd- und Grundbau sowie Spezialtiefbau greift das 9. Biberacher Geotechnik-Seminar auf. In Zusammenarbeit von Hochschule Biberach und Akademie der Hochschule Biberach bietet das Seminar am 17. Januar 2012 allen Ingenieuren und Baufachleuten, die sich mit Fragestellungen der Geotechnik beschäftigen, die Möglichkeit zur beruflichen Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch mit Kollegen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Herstellung eines Straßendammes auf gering tragfähigem Untergrund aus EPS (Styropor)-Blöcken, die Planung und Ausführung von Unterwasserbetonsohlen sowie die Vorstellung neuer, innovativer und wirtschaftlicher Systeme zum Grabenverbau und zur Gründung in extremen Tiefen durch gekuppelte Stahlbetonrammpfähle.

Prof. Dipl.-Ing. Rolf Schrodi, Seminarleiter und Professor im Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Biberach, hat für die Veranstaltung verschiedene Kollegen ins Audimax der Hochschule eingeladen, die in Vorträgen aktuelle Projekte und neue Verfahren aus ihrer beruflichen Praxis vorstellen. Auch die Prüfstelle Geotechnik der Hochschule Biberach, deren wissenschaftlicher Leiter Schrodi ist, stellt ein aktuelles Verfahren vor: Micro-Trenching ist ein wirtschaftliches Verfahren zur Verlegung von Datenleitungen. Die Biberacher Prüfstelle thematisiert die „Chancen und Risiken einer in Deutschland noch nicht in den Vorschriften verankerten Bauweise“.

Weitere Informationen unter wwww.akademie-biberach.de

37. Lindauer Bauseminar 2012 (29. November 2011)

Bauen in Zeiten des Wandels

Deutschland hat sich zu einer modernen Netzwerkgesellschaft entwickelt: In wie weit sich dieser Wandel auf die Umsetzung von Bauprojekten auswirkt, zeigt das Lindauer Bauseminar 2012 auf.

Prof. Dipl.-Ing. Martin Schubert, Leiter der Fachtagung und Professor im Studiengang Projektmanagement (Bau) der Hochschule Biberach, hat ein Programm zusammengestellt, das aktuelle Projekte vorstellt, die für diesen Wandel stehen. „Mehr Bürgerbeteiligung werden die geordnete alte Welt der Projektumsetzung ablösen“, so Schubert. Nach Stuttgart 21 könnten Anlagen zur dezentralen Energieerzeugung für Diskussion oder sogar Zündstoff sorgen, so der Projektmanager. „Schon heute stößt die geplante Umsetzung auf Widerstand“.

Die Fachtagung am 19. und 20. Januar 2012 im Bayerischen Hof in Lindau stellt entsprechende Großprojekte vor, die in Zeiten des Wandels gebaut werden: „Brenner Basistunnel – innovative Projektumsetzung“, „Meeresenergie: Technologie, Umsetzung und die daraus folgenden Anforderungen an die Bauwirtschaft“ oder „Energiewende – Nachhaltige Stadt“ lauten u.a. die Themen der Fachvorträge. Der zweite Tag widmet sich grundsätzlichen Fragestellungen zum Thema „Bauen in Zeiten des Wandels“: „Gedanken zur Energiewende aus der Sicht eines Bauingenieurs“ macht sich beispielsweise Prof. Dr. Dr. E.h. Horst Falkner (Technische Universität Braunschweig). Der Präsident des Haupverbandes der Deutschen Bauindustrie Prof. Thomas Bauer wird auf die Zukunftsperspektiven eingehen, die sich aus den sich ändernden Rahmenbedingungen ergeben können. Und „Wandel als Chance“ zu begreifen, ist Inhalt im Vortrag des renommierten Stuttgarter Ingenieurbüros Werner Sobek.

Das Lindauer Bauseminar 2012 greift damit aktuelle Themen auf – und möchte Raum zur Diskussion geben. Zum Abschluss der Veranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit mit Prof. Schubert und einigen seiner Gäste zu diskutieren. Mit auf dem Podium werden sitzen: Prof. Thomas Bauer, Prof. Horst Falkner sowie Dipl.-Ing. Kerstin Puller M.Sc. aus dem Büro Werber Sobek. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung unter: www.akademie-biberach.de

Studienmodell "Bauingenieur Plus" (22. November 2011)

Einmalig in Baden-Württemberg: Hochschule Biberach startet mit Kombimodell im Baubereich

 Als erste Fachhochschule in Baden-Württemberg bietet die Hochschule Biberach künftig die Möglichkeit einer Kombination von Ausbildung und Studium im Baubereich.

In Kooperation mit der Berufsförderungsgesellschaft der Württembergischen Bauwirtschaft startet im kommenden Jahr das Studienmodell „Bauingenieur Plus“. Der entsprechende Kooperationsvertrag zwischen Hochschule und Baden-Württembergischer Bauwirtschaft wurde jetzt unterzeichnet. Schülerinnen und Schüler mit Hochschulzulassung haben die Möglichkeit eine Facharbeiterausbildung mit dem Studium des Bauingenieurwesens an der Hochschule Biberach zu verbinden. „Ausbildung und Studium werden miteinander verzahnt“, so der Initiator des Studienmodells, Prof. h.c. Dr. Hans-Josef Krämer. Krämer ist Bereichsleiter des Personalwesens der Bauunternehmung Leonhard Weiss und Vorsitzender der Berufsausbildungsausschüsse der Bauwirtschaft Baden-Württemberg sowie des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

 Darüber hinaus ist Dr. Krämer Hochschulratsmitglied der Hochschule Biberach sowie Lehrbeauftragter. Und er ist überzeugt, dass das Modell „Bauingenieur Plus“ ein Erfolgsmodell wird. Alle Beteiligten würden davon profitieren: Die Studierenden, weil sie fundiert und zügig ausgebildet werden und dabei - aufgrund der Ausbildungsverträge - eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit erreichen; die Unternehmen, weil sie praktisch und theoretisch gut ausgebildeten Nachwuchs erhalten; die Hochschule Biberach, weil die Studierenden eine hohe Motivation mitbringen.

Die Professoren – Studiendekan Dr.-Ing. Helmut Kapp und sein Kollege Dipl.-Ing. Franz Krichenbauer – begrüßen den kombinierten Ausbildungsweg als eine Ergänzung zu den klassischen Angeboten. Die Hochschule Biberach gehöre zu den besten Bau-Hochschulen in Deutschland und gehe auch mit diesem Modell zukunftsweisende Wege, so Kapp. Damit erfülle die Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, bestätigte Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel. Mit dem Studienmodell „Bauingenieur Plus“ reagiere der Studiengang „auf einen wachsenden Bedarf der Baubranche“, so der Rektor der Hochschule Biberach. Die Bauwirtschaft – bei der Vertragsunterzeichnung vertreten durch den Geschäftsführer der Berufsförderungsgesellschaft, Dipl.-Ing. Heinrich Holch – sprach dem Kooperationspartner Hochschule Biberach ihren Dank aus für die „gute und zügige Umsetzung“ einer dualen Ausbildung für das Bauingenieurwesen. „Vor rund einem Jahr war es noch nur eine Idee“.

 Das Studienmodell „Bauingenieur Plus“ startet im Juli 2012 in den Unternehmen der Bauwirtschaft; an die Hochschule Biberach kommen die ersten Teilnehmer des Modells zum Sommersemester 2013. Nach insgesamt fünf Jahren schließen die Studierenden mit dem Hochschulabschluss Bachelor of Engineering sowie einem Gesellenbrief im gewerblichen Bereich ab.

Weitere Informationen unter:
www.hochschule-biberach.de
www.bfg-bau.de

Herbstball von SIV und AStA (14. November 2011)

Hochschule in Herbstfarben

Wie jeden Herbst veranstalten die studentischen Organisationen SIV (Studentische Interessen Vereinigung e.V.) und AStA (Allgemeine Studierenden Ausschuss) den Herbstball der Hochschule Biberach am Mittwoch, 23. November, ab 20 Uhr. Unter dem Motto „Colourfall Ball“ wird die Hochschule kaum wiederzuerkennen sein, so die Ankündigung der SIV. Musikalisch wird der Herbstball 2011 von der Band "Jiggle and the Hairstylers" begleitet. Die Musiker orientieren sich am Rockabilly, dem Sound des Rock and Roll der 50iger Jahre. Später geht es mit einem DJ in der Hochschul-Rotunde weiter.
Der Kartenverkauf für den Herbstball beginnt am Dienstag, 15. November an der Hochschule; Karten für Nicht-Hochschulmitglieder kosten 7 Euro.

Studium generale (14. November 2011)

Notker Wolf eröffnet die Bildungs-Reihe

Mit dem Thema „Bildung: Zwischen Humboldt und Plagiat“ beschäftigt sich die neue Studium-generale-Reihe der Hochschule Biberach. Die Reihe wird prominent eröffnet: Abtprimas Notker Wolf hält am Freitag, 25. November 2011, den Vortrag „Von den Mönchen lernen“ (19 Uhr, Audimax der Hochschule). Die Bevölkerung aus Biberach und der Region ist zu diesem Vortrag herzlich an die Hochschule Biberach eingeladen. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Audimax der Hochschule. Statt Eintritt freuen sich die Veranstalter über Spenden, die Notker Wolf für soziale Projekte seines Ordens überreicht werden, so der wissenschaftliche Leiter, des Studiums Generale, Prof. Martin Schubert.

 „Von den Mönchen lernen“: Unter diesem Titel hat der weltweit höchste Repräsentant der Benediktiner bereits die Ideale und das Wissen seiner Klosterbrüder in einem Buch beschrieben. Die Quintessenz benediktinischer Lebenskunst fasst er darin etwa so zusammen: Die besten Antworten auf die Fragen von Heute sind 1500 Jahre alt.

Die Hochschule Biberach hat weitere, spannende Vortragsabende vorbereitet: Wie üblich beleuchtet die Reihe das Thema aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln – etwa aus Sicht der Bildungsökonomen, der Kulturschaffenden, der Erziehungswissenschaftler, aus Sicht eines Bildungsphilosophen, eines Wissenschaftsredakteurs und abschließend aus der Sicht eines Abenteurers, der die Welt allein umsegelt hat. Mit der Reihe „Bildung. Zwischen Humboldt und Plagiat“ möchte die Hochschule Biberach ihrem Publikum – Gäste aus der Region ebenso wie aus der Hochschule selbst – die Möglichkeit geben, den Bildungsbegriff zu differenzieren.

Die Reihe, so Prof. Schubert, will hierzu Anstöße geben: „Wie steht es in Deutschland um Humboldts Ideale in Zeiten des Internets, welche Rahmenbedingungen und Zielsetzungen braucht Bildung? Und schlussendlich: Was bildet uns wirklich?“ Außer Notker Wolfs Vortrag finden alle anderen Vorträge wie üblich dienstags, ab 19 Uhr im Audimax der Hochschule Biberach bei freiem Eintritt statt.

 „Was unzureichende Bildung kostet“
Dipl.-Vw. Marc Piopiunik Institut für Wirtschaftsforschung München
17. Januar 2012

„Kultur als Schlüssel“
Tim Schleider, Stuttgarter Zeitung
13. März 2012

„Interkulturelles Lernen in einer globalisierten Gesellschaft“
Prof. Dr. Gregor Lang-Wojtasik, PH Weingarten
20. März 2012

„Bildungsreform als Humanexperiment“
Dr. Matthias Burchardt, Universität zu Köln
27. März 2012

„Bildung in Zeiten von G8 und Bologna“

Jan-Martin Wiarda, Die ZEIT
8. Mai 2012

„Lena Ly. Allein in 1064 Tagen um die Welt“
Dieter Marx, Weltumsegler
15. Mai 2012

Fakultät Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien) (9. November 2011)

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RGM-Geschäftsführer Lange erhält Gastprofessur an der Hochschule Biberach

Fritz-Klaus Lange, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der RGM Holding GmbH, Dortmund, ist zum aktuellen Wintersemester 2011/12 als Gastprofessor der Fakultät Betriebswirtschaft (Bau- und Immobilien) an die Hochschule Biberach bestellt worden.

 „Die Fakultät ist schon seit langer Zeit im fachlichen Austausch mit Fritz-Klaus Lange“, so Prof. Klett, Dekan der Fakultät. Mit der Bestellung zum Gastprofessor sei es gelungen, diese Zusammenarbeit zu konkretisieren. „Insbesondere die Studierenden werden hiervon profitieren“, so Klett. Studentische Ausbildung und praxisbezogene Fortbildung sind dem Gastprofessor Lange ein wichtiges Anliegen. Seine neue Aufgabe in der Lehre der Hochschule Biberach möchte er nutzen, um einen Beitrag hierfür zu leisten. Auch die RGM stärke durch diese intensive Zusammenarbeit den Wissenschafts-Praxis-Transfer, so Lange.

Die Fakultät Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien) der Hochschule Biberach (HBC) vermittelt ihren Studierenden eine fundierte Allgemeinbildung in den wesentlichen betriebswirtschaftlichen Fächern; einen besonderen Fokus legt die HBC dabei auf den Kernbereich Bau- und Immobilienwirtschaft. Durch die starke Vernetzung zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen der Hochschule und den guten Kontakten zur Wirtschaft im In- und Ausland werden die Absolventen für Führungsaufgaben innerhalb und außerhalb der Bau- und Immobilienbranche vorbereitet. Die Hochschule Biberach bietet in diesem Kernbereich einen Bachelor- und Master-Studiengang an; in Kooperation mit der Akademie der Hochschule Biberach wird außerdem der MBA Studiengang „Internationales Immobilienmanagement“ angeboten, für den die Hochschule mit der London Southbank University intensiv zusammen arbeitet sowie der Wüest & Partner AG Zürich.

Zur Person:
Fritz-Klaus Lange (geb.1960 in Bochum) leitet seit 2007 als geschäftsführender Gesellschafter die RGM Holding GmbH, Dortmund. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Würzburg, Bonn, Marburg, Lausanne und Straßburg arbeitete er bis 1993 als Syndikus beim Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Drei Jahre später wurde er Holding Geschäftsführer der E. Heitkamp Baugesellschaft mbH & Co. KG, Herne. 2007 wurde Lange Generalbevollmächtigter der Georgsmarienhütte Holding GmbH, Hamburg und Vorsitzender der Geschäftsführung der RGM Holding GmbH. Auch zur technischen Universität Dortmund unterhält er bereits seit 2005 intensive Kontakte.

Dritte Absolventenbefragung des Statistischen Landesamtes (9. November 2011)

Erstklassiges Ergebnis für die Hochschule Biberach

Erstmals hat sich die Hochschule Biberach an der Absolventenbefragung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg beteiligt – und das „mit einem erstklassigen Ergebnis“, so Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel, Rektor der Hochschule Biberach (HBC). Insbesondere die Frage an die Absolventen „ob sie rückblickend dieselbe Hochschule wählen würden“ sei „auffallend positiv“ beantwortet worden, so Vogel. 82 % der Biberacher Absolventen hätten die Frage mit „ja“ beantwortet. Damit liegt die HBC im Vergleich zu den 17 weiteren Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg auf Platz 2 nach der Hochschule Esslingen (86 %).

Nur acht Prozent der Biberacher Absolventen hatten die Frage mit „nein“ beantwortet. In der Kategorie „Zufriedenheit mit der Unterstützung durch die Hochschule bei der Stellensuche bzw. dem Berufseinstieg“ liegt die Hochschule Biberach mit 40 % der Absolventen, die diese Frage mit „sehr zufrieden“ angegeben haben, sogar auf Platz eins, dicht gefolgt von der Hochschule Reutlingen (39 %). Die Hochschulstandorte Esslingen und Albstadt-Sigmaringen liegen mit 33 Prozent an Ja-Stimmen auf Platz 3. Und auch ganz generell nach der Zufriedenheit mit dem Studium gefragt, reagierten die Biberacher Absolventen positiv: Die HBC konnte sich – gemeinsam mit Konstanz und Ulm – auf Platz drei behaupten.

Nach ihren Verbesserungsvorschlägen für Fachhochschulen gefragt nannte die Mehrzahl der Befragten (69 %) „Angebote zur Berufsorientierung und zu Bewerbungsstrategien“ einen Bereich, der optimiert werden könnte sowie die Fähigkeit zu interdisziplinärem Denken.

Sehr zufrieden „mit dieser unabhängigen Wertschätzung“ ist Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel, Rektor der Hochschule Biberach. Das Ergebnis honoriere „die von uns ständig angestrebte an der Praxis orientierte Ausbildung auch im Querschnittsvergleich." Insgesamt 22 136 Absolventinnen und Absolventen der Prüfungsjahre 2005 und 2008 wurden 2010 vom Statistischen Landesamt befragt.

Der Online-Fragebogen enthielt etwa 60 Fragen, die den Übergang vom Studium ins Berufsleben sowie die Zufriedenheit der Absolventen mit dem Studium und dem Beruf ermitteln sollten. 143 Absolventen der Hochschule Biberach haben sich an der Befragung beteiligt; bezogen auf die gesamte Teilnehmerzahl stellen sie damit einen Anteil von 2,9 %. Die Absolventenbefragung 2010 wurde jüngst in einer Publikation vom Statistischen Landesamt Baden Württemberg veröffentlicht.

Die Ergebnisse wurden in einer Broschüre zusammengefasst, die im Internet zum Download bereitsteht: www.statistik.baden-wuerttemberg.de/ BildungKultur/Landesdaten/Absolventenbefragung/

Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten (9. November 2011)

Mehr Professorinnen an der Hochschule Biberach: Frauenanteil wächst dynamisch

Mit dem Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2011 legt das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (Center of excellence Woman and Science“, CEWS) im Sommer die fünfte Ausgabe ihrer bundesweiten Bewertung seit 2003 vor. Die Hochschule Biberach konnte sich dabei in der Ranggruppe 3 von 10 behaupten. Darüber informierte jetzt die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Biberach, Prof. Dr. Kerstin Otte. Der Hochschulvergleich nach Gleichstellungsaspekten bewertet die Gleichstellungen von Frauen und Männern an Hochschulen mit Hilfe von quantitativen Indikatoren.
In der Spitzengruppe liegt die Hochschule Biberach in den Kategorien „Gleichverteilung der Studierenden auf Fächergruppen“ sowie bei der „Steigerung des Professorinnenanteils“ und der „Steigerung des Frauenanteils am hauptberuflich wissenschaftlichen Personal“. Verglichen wurden die aktuellen Daten mit denen von 2004. „Die Hochschule Biberach belegt einen erstklassigen Platz und zeigt eine große Dynamik in der Gleichstellung der Geschlechter im Zeitraum 2004 bis 2009“, so Prof. Otte, seit 2009 in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte tätig.

Eine Herausforderung sieht Prof. Otte dagegen in der Erhöhung der absoluten Zahlen des Frauenanteils in der Professorenschaft wie beim wissenschaftlichen Personal. „Wir sind zwar mehr Frauen in diesen Bereichen als in der Vergangenheit. Aber in Relation zu den Studierenden sind es immer noch zu wenig“. Um für diese Situation ein stärkeres Bewusstsein an der Hochschule zu schaffen, möchte Prof. Otte verschiedene Strukturen schaffen. So soll eine Gleichstellungskommission sowie ein Audit „Familiengerechte Hochschule“ ins Leben gerufen werden.

Studienfeld Energie & Klima (9. November 2011)

Internationales Studienmodell erweitert Angebot der Hochschule Biberach

Ob in Finnland, Jordanien, in den USA oder der Schweiz: Das Studienfeld Energie & Klima der Hochschule Biberach bietet seinen Studierenden ab sofort die Möglichkeit für ein international ausgerichtetes Studium. Innerhalb der Bachelor-Studiengänge Gebäudeklimatik und Energiesysteme können sich angehende Ingenieure für ein achtsemestriges Studium mit einem integrierten Praxis- und Studiensemester im Ausland entscheiden. Kooperationen bestehen bereits zu Hochschulen in Finnland, Jordanien, der USA und der Schweiz; weitere Ziele sind möglich, so Prof. Dr.-Ing. Alexander Floß, Auslandsbeauftragter des Studienfeldes Energie & Klima und verantwortlich für das zusätzliche Angebot. Für das sogenannte „Studienmodell International“ erhält die Hochschule Biberach eine Förderung des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Absolventen erwerben den Abschluss „Bachelor of Engineering“ der Hochschule Biberach sowie den Titel „Bachelor Gebäudeklimatik/Energiesysteme International“. Die im Ausland erworbenen Qualifikationen werden darüber hinaus im Diploma Supplement beschrieben. „Wir leben in einer globalen Welt, arbeiten in einer globalen Weltwirtschaft und benötigen international ausgebildete Ingenieure“, beschreibt Prof. Floß die Motivation für das neue Angebot. Floß selbst hat zuletzt ein Forschungssemester an der University of Colorado in Boulder/USA verbracht und auch schon während seines eigenen Studiums Erfahrungen in Indien und den USA gesammelt.

Derzeit läuft das Bewerbungsverfahren für bereits immatrikulierte Studierende, die sich bis zum dritten Semester entscheiden können, ob sie das international ausgerichtete Studienmodell wählen wollen. Das 5. und 6. Semester verbringen sie in ausländischen Unternehmen oder Ingenieurbüros sowie an einer Hochschule im Ausland. Für den Aufenthalt im Ausland erhalten die Studierenden ein durch den DAAD finanziertes Stipendium. Wer einen Platz für das Studienmodell International erhält, wird intensiv auf seinen einjährigen Auslandsaufenthalt vorbereitet: Sprachkurse, ein Training für interkulturelle Kompetenz sowie möglichst viel Kontakt zu internationalen Gaststudenten der Hochschule Biberach stehen auf dem Programm.

Das Akademische Auslandsamt stellt zahlreiche Möglichkeiten für internationale Erfahrungen bereit: internationaler Stammtisch, Cafe´ international, Reiseberichte von Kommilitonen – „persönliche Kontakte sind die beste Vorbereitung“, sagt Claudia Nießen vom Akademischen Auslandsamt. Das Studienmodell International erweitert die Möglichkeiten für die Studierenden – aber auch für die Hochschule selbst. Das internationale Netzwerk wachse, so Prof. Floß, und über die weltweiten Kooperationen gelänge es, das fachliche Angebot sowie den Austausch zu erweitern und zu intensivieren. Für die Zukunft soll dieses Netzwerk wachsen, weitere Partner an Hochschulen und in Unternehmen werden gesucht.

Neuberufung für das Studienfeld Energie & Klima (27. Oktober 2011)

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Dr. Jörg Entress als Experte für Energiesysteme berufen

Für das Studienfeld Energie & Klima hat die Hochschule Biberach zum Wintersemester 11/12 den Physiker Dr.-rer.nat. Jörg Entress berufen. Er wird künftig im Studiengang Energiesysteme die Lehrgebiete Dezentrale und Regenerative Energiesysteme verantworten.

„Das Thema Energie ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft“: Davon ist Prof. Entress (* 1962) überzeugt. Die Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs in den entsprechenden Ingenieurwissenschaften hält er deshalb für eine wichtige Aufgabe. Ab dem kommenden Semester wird Entress im Studienfeld Energie & Klima der Hochschule Biberach diese Aufgabe zusammen mit seinen Kollegen übernehmen. „Die grundsätzliche Umstellung auf eine nachhaltige Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ist jetzt möglich“, so Entress, „und junge Menschen sind gefragt wie gefordert, diesen Wandel mit voranzubringen“.

Entress selbst kann vielfältige Berufserfahrungen in der Energiewirtschaft vorweisen: Nach dem Studium der Physik an der Universität Tübingen arbeitete er beim Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoffforschung sowie bei der Deutschen Forschungsanstalt für Luft und Raumfahrt auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Bei den Stadtwerken Ulm war er viele Jahre für das Referat „Grundsatzfragen Energietechnik“ und den Ausbau der dezentralen Energieerzeugung zuständig. Zuletzt – seit 2008 – war Entress als Leiter der Hauptabteilung Energiewirtschaft und Prokurist bei der Energieversorgung Filstal GmbH in Göppingen verantwortlich für die Abteilungen Vertrieb, Planung, Elektrotechnik und IT sowie für den Energiehandel. Gleichzeitig übernahm Jörg Entress die Geschäftsführung der Contracting-Tochter Rationelle Energie Süd GmbH.

Neben seiner Professur an der Hochschule Biberach wird er für die Contracting-Tochter auch weiterhin tätig sein. . Denn der Bezug zur Praxis sei wichtig, so Entress. Die Entwicklung in der Energiewirtschaft sei „sehr dynamisch“ und „die Gefahr groß, von den aktuellen Themen abgekoppelt zu werden“. Von der Verbindung von Professur und Praxis erwartet Entress „eine gegenseitige Befruchtung für innovative Themen“ in Lehre und Forschung. Die Verbindungen, die er in die Energiewirtschaft aufgebaut hat, will Prof. Entress der Hochschule eröffnen: „Ein Netzwerk als Brücke in die Praxis für die Studierenden.“

Neuberufung für den Studiengang Energiewirtschaft (27. Oktober 2011)

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Dr. Bernd Lewin als Experte für Energiewirtschaft berufen

Zum Wintersemester 2011/12 hat das erste Semester des neuen Bachelor-Studienganges Energiewirtschaft der Hochschule Biberach sein Studium begonnen. Für die Schwerpunkte Betriebswirtschaft und Energiewirtschaft hat die Hochschule zu Semesterbeginn Prof. Dr.-Ing. Bernd Lewin berufen.

Professor Lewin wechselte von der Hochschule Heilbronn (HHN) nach Biberach. An der HHN hatte er seit Herbst 2007 eine Professur für Betriebswirtschaft und Mathematik im damals neu gegründeten Studiengang Energiemanagement inne. Die Erfahrungen, die er beim Aufbau des Heilbronner Studienganges sammeln konnte, bringt er nun in seine Funktion als Studiendekan der Hochschule Biberach (HBC) ein.

Im Studiengang Energiewirtschaft ist ihm „eine Fokussierung auf energiewirtschaftliche Themen möglich“, so Lewin. Ziel sei es, Kontakt zur regionalen Wirtschaft aufzubauen und somit den Praxisbezug zu Lehre und Forschung herzustellen. Prof. Lewin wurde 1963 im Sauerland geboren. Nach dem Abitur studierte er an der TU Berlin Wirtschaftsingenieurwesen und sammelte danach erste Berufserfahrung bei Siemens im Anlagenbau. Anschließend kehrte Bernd Lewin für rund vier Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstuhl für Energie- und Rohstoffwesen der TU Berlin zurück. In dieser Zeit promovierte er mit dem Thema „CO2-Emission von Energiesystemen zur Stromerzeugung unter Berücksichtigung der Energiewandlungsketten“ und schloss ein einjähriges berufsbegleitendes Studium zum Energieberater ab.

Danach ging Dr.-Ing. Bernd Lewin in die Praxis: Rund 12 Jahre war er als Leitender Angestellter bei dem Berliner Energieunternehmen Bewag (später Vattenfall Europe Berlin) tätig und verantwortete die Zentralbereiche Einkauf, Finanzen sowie das technisch-wirtschaftliche Controlling. Nachfolgend fungierte er im Geschäftsbereich Stromerzeugung als kaufmännischer Kraftwerksleiter aller elf Berliner Kraftwerke. Parallel dazu führte er zusammen mit zwei Gründern ein Unternehmen von der Geschäftsidee bis zur Beteiligung von Finanzinvestoren und war deren stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.

Der Studiengang Energiewirtschaft, so Prof. Lewin, trete neben den bereits hoch anerkannten Studiengang im Bereich Bau und Immobilienwirtschaft der Hochschule Biberach und erweitere damit die Kernkompetenzen der Fakultät Betriebswirtschaft. „ Die HBC intensiviert mit dem neuen Studiengang ihre Ausrichtung auf den Aspekt der Nachhaltigkeit“, so der Professor für Energiewirtschaft, - „stellt die Beantwortung der Energiefrage doch eine der großen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft dar.“ Seinen Wechsel nach Biberach beschreibt Prof. Lewin fachlich wie privat als Bereicherung: Der Experte für Energiewirtschaft war Verbandspieler im Tennis und ist begeisterter Radfahrer und Wanderer – „Biberach bietet sowohl beruflich mit seiner sehr anerkannten Hochschule wie privat mit seinem schönen Umland beste Voraussetzungen, um sich wohl zu fühlen“.

Fakultät Pharmazeutische Biotechnologie (20. Oktober 2011)

Experten diskutieren bei erster internationaler Fachtagung

Fachleute aus dem In- und Ausland – etwa aus Portugal, Frankreich und Großbritannien - waren zu Gast bei der Fakultät Pharmazeutische Biotechnologie. Zum ersten Mal wurde dort eine Internationale Fachtagung angeboten. Beim „1st Biberach Pharmaceutical Biotechnology Meeting“ (13. und 14. Oktober 2011) erörterten Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft aktuelle Trends und Fragestellungen aus den Schlüsselbereichen Expression Systems, Produktion Technologies und Downstream Processing der biopharmazeutischen Herstellungspraxis.

„In den hervorragenden Fachvorträgen der Tagung wurden wichtige Trends und zukünftige Entwicklungen in der pharmazeutischen Biotechnologie deutlich“, so Dr. Friedemann Hesse, Professor für Zellkulturtechnik an der Hochschule Biberach und verantwortlich für die Tagung. Dies helfe der Fakultät Pharmazeutische Biotechnologie aktuelle Themen zukünftig noch besser in Lehre und Forschung zu berücksichtigen und einzubinden. Neben den Fachvorträgen bot die Tagung auch eine Plattform für einen direkten und persönlichen Austausch zwischen Experten aus Industrie und Wissenschaft im kleinen Kreis.

Die internationale Fachtagung, die mit Unterstützung der Kooperationspartner Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co., Standort Biberach, und Rentschler Biotechnologie GmbH Laupheim umgesetzt werden konnte, soll künftig fester Bestandteil des Fakultätslebens sein. Alle zwei Jahre will die Hochschule Biberach die Fachwelt zu diesem Meeting einladen, kündigte Dekan Prof. Dr. Jürgen Hannemann an.

SG-Sondervortrag innerhalb der Interkulturellen Woche(n) Biberach (18. Oktober 2011)

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„Sinus-Milieustudie“ stellt Lebenswelten von Migranten vor

Das Sinus-Institut Berlin will Menschen im Zusammenhang ihrer gesamten Lebenswelt begreifbar machen. Für dieses Modell der Gesellschaft hat das Institut für Markt- und Sozialforschung den Begriff der „Sinus-Milieus“ geprägt. Innerhalb der Interkulturellen Wochen(n) der Stadt Biberach stellt der Referent Erik Flügge die „Sinus-Milieustudie Migration“ vor.

Für diese Veranstaltung ist die Hochschule Biberach Kooperationspartner der Stadt; der Vortrag wird am kommenden Dienstag, 25. Oktober 2011, ab 19 Uhr, im Rahmen des Studiums generale angeboten. Das Publikum erwarten nicht nur Daten und Fakten zur Lebenssituation von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund; vielmehr kombiniert die Studie die soziale Lage der Menschen mit den Werten, für die sie stehen. Heraus kommen, so das Berliner Institut, anschauliche Bilder, Geschichten und Eindrücke zu den Themen Wohnen, Musik oder Freizeit.

„Alles anders?“ fragt Erik Flügge, wenn er vorstellt, wie diejenigen leben, die nach Deutschland zugewandert sind: Was prägt sie, was macht sie aus und für welche Werte stehen Menschen mit Migrationshintergrund? Dabei will er „mit einer Vielzahl von Klischees aufräumen“, denn die Sinus-Migrantenmilieus zeigen deutlich, dass Ethnie und Religion viel weniger prägend seien, als der Lebensstil, die Werte und die soziale Lage der Menschen. Erik Flügge ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung „Sozialforschung" des Sinus-Instituts. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Jugend, Migration und Verbandsentwicklung. Bundesweit referiert er über die Anwendung der Sinus-Milieus im Jugendbereich.

Biberacher Architkturgespräche (17. Oktober 2011)

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Vorträge beschreiben die „Grammatik“ des Bauens

 Syntax und Matrix des Raumes: Mit diesem Thema beschäftigen sich die Biberacher Architekturgespräche 2011 “Grammatik“ unter der Leitung von Prof. Felix Schürmann.

Begriffe wie etwa Internationales Bauen, kritische Moderne, Regionalismus, Globalisierung oder Mimesis sind Zeichen einer immer wiederkehrenden Diskussion um eine kontextverantwortliche Architektur. Der Münchner Architekt und Professor für Gebäudelehre an der Hochschule Biberach macht mit dieser Vortragsreihe (dienstags von 8. November bis 6. Dezember 2011) deutlich, dass „Architektur mehr ist als das Abbild funktionaler und technischer Anforderungen“.

Unterhalb dieser selbstverständlichen Bedingung liege eine weitere Bedeutungsebene in Form von gesellschaftlichen Konstanten, die als Matrix eines kollektiven und kulturellen Gedächtnisses gelten können, so Schürmann. Diese Matrix kultureller Konstanten setzt Schürmann gleich mit „der Vorstellung einer architektonischen Grammatik“. Vergleichbar der Struktur von „Sprache und Sprechen“ ermögliche diese Grammatik des Bauens größtmögliche Freiheit im Ausdruck – bei gleichzeitiger Anbindung an eine Syntax des kulturellen Raumes.
Die Vortragsreihe 2011 der Biberacher Architekturgespräche beschäftigt sich unter der weitgespannten Idee einer „architektonischen Grammatik“ mit diesem Themenkreis. Neben der theoretischen Auseinandersetzung werden auch Strategien einer kontextuellen Architektur in Städtebau, Architektur und Entwurfsprozess vorgestellt, so Schürmanns Idee. Für die Vortragsreihe der Fakultät Architektur und Gebäudeklimatik der Hochschule Biberach konnte Professor Schürmann namhafte Architekten gewinnen. Die Biberacher Architekturgespräche finden seit 1990 an der Hochschule Biberach statt. In den vergangenen Jahren lauteten die Themen „ecoPolis“ und Bau/Kunst“. Die Vorträge finden dienstags ab 19 Uhr im Audimax der Hochschule Biberach statt, sie sind öffentlich und kostenfrei.

Biberacher Architekturgespräche 2011: Grammatik

8. November 2011

Luigi Snozzi: Es lebe der Widerstand

15. November 2011
Andreas Denk, Chefredakteur „Der Architekt“:
Forma Urbis. Überlegungen zu einer Grammatik der Räume

22. November 2011
Claus Anderhalten: Im Dialog mit dem Bestand

29. November 2011
Peter Haimerl: Selbst ist der Architekt (aber nicht allein)

6. Dezember 2011
Tobias Walliser: Kontextuelle Algorithmen?

Bauingenieure im Dialog 2011/12 (14. Oktober 2011)

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Vortragsreihe skizziert verantwortliches Handeln für Mensch und Umwelt

Zum zweiten Mal lädt die Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement der Hochschule Biberach zur Fachreihe „Bauingenieure im Dialog“ ein. In diesem Jahr setzt sich die Reihe – anders als 2010 – nicht mit einem bestimmten Thema auseinander. Vielmehr stehen die Vorträge für die Vielseitigkeit eines differenzierten Berufsbildes – und die gesellschaftliche Verantwortung, die ein Bauingenieur leistet.

„Langfristig kann eine Gesellschaft nur durch verantwortliches Handeln ihre Existenz sichern“ sagt Prof. Rolf Schrodi, der die Reihe in diesem Jahr thematisch zusammengestellt hat. Gerade die Bauingenieure würden hierfür einen wichtigen Beitrag leisten, um Lebensstandard oder Wohlstand zu sichern und gleichzeitig Klima und Umwelt zu schützen. Die Vorträge, die von Mitte Oktober 2011 bis Anfang Januar 2012 angeboten werden, zeigen diese Vielseitigkeit auf: Sicherheit für Mensch und Umwelt, saubere Lebensräume, innovative Energieversorgungen sowie konstruierte Bauwerke mit maximalem Nutzen bei minimalem Aufwand.

Die Referenten berichten allesamt aus aktuellen Praxisprojekten – und unmittelbar aus ihrem Berufsleben. Dieser enge Kontakt zur beruflichen Praxis sei ein wesentlicher Aspekt von Lehre und Forschung an der Hochschule Biberach; die Referenten seien Mitglieder des eng geknüpften Netzwerkes der Fakultät zu Kolleginnen und Kollegen, so der Professor für Geotechnik, der selbst als selbstständiger Gutachter tätig ist.

Bauingenieure im Dialog 2011/12

Die Vorträge werden innerhalb des Studiums generale der HBC angeboten und finden jeweils mittwochs ab 19 Uhr im Audimax der Hochschule Biberach statt; sie sind öffentlich und kostenfrei.

19. Oktober 2011
Sicherheit für Mensch und Infrastruktur Dipl.-Ing. (FH) Jochen Braunwarth

2. November 2011
Optimierung und Formfindung bei Baukonstruktionen
Dr.-Ing. Roman Kemmler

9. November 2011
Weniger Arzneimittel für unsere Gewässer: Die neue Generation Klärwerke made in Biberach
Dr.-Ing. Steffen Metzger

11. Januar 2012
High-Tech-Engineering im Offshore-Bereich
Dipl.-Ing. (FH) Markus Buschmann

Semesterstart Wintersemester 2011/2012 (5. Oktober 2011)

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Rekord: Mehr als 2000 Studierende an der Hochschule Biberach

Hannah Gieler ist die 2000. Studentin der Hochschule Biberach. Die junge Frau aus Fulda studiert seit dieser Woche im Studiengang Bauingenieurwesen. Bei der Erstsemesterbegrüßung der Hochschule Biberach am Dienstag (5. Oktober 2011) begrüßte Rektor Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel die Abiturientin aus dem hessischen Fulda persönlich – und überraschte sie mit Glückwünschen. Als angehende Bauingenieurin erhielt die 19-Jährige einen Brückenbausatz nach den Plänen von Leonardo da Vinci – eine sehr leichte, bogenförmige Konstruktion, die ohne Verbindungsstücke wie Nägel oder Schrauben auskommt. „Als Tochter einer Architektin und eines Bauingenieurs sicherlich eine leichte Übung für Sie“, ermutigte der Rektor die angehende Ingenieurin.
Prof. Dr.-Ing. Alexander Glock – Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement – überreichte der Studentin Blumen und einen Einkaufsgutschein „für die erste Planungsleistung“, die es zu bewerkstelligen gelte: die eigene Studentenbude einzurichten.
2007 Studierende, so Rektor Vogel, sind seit diesem Oktober für ein Studium an der Hochschule Biberach eingeschrieben. „Damit ist die Hochschule um das Hundertfache im Vergleich zu ihrer Gründung 1964 gewachsen“, so Vogel. 2700 junge Frauen und Männer hatten sich für das Wintersemester um einen Studienplatz beworben; neben den bisherigen Studienfeldern Architektur, Bauwesen, Betriebswirtschaft und Pharmazeutische Biotechnologie waren erstmals auch Bewerbungen für die neuen Bachelor-Studiengänge Energiewirtschaft und Industrielle Biotechnologie möglich. Jeweils 36 Erstsemester beginnen nun auch in diesen neuen Themenschwerpunkten der Hochschule Biberach ihr Studium.
Insgesamt rund 450 Erstsemester starten in dieser Woche in den neun Bachelor- und sechs Master-Studiengängen der Hochschule Biberach. „Die Zielsetzung die Marke von 2000 Studierenden zu überschreiten, haben wir damit erreicht“, verkündet Rektor Vogel. Nun gelte es, die Erweiterung des Hochschul-Campus bis 2014 – rechtzeitig zum 50. Jubiläum der Hochschule umzusetzen – „und bei allem Wachstum die ausgezeichnete Qualität in Lehre und Forschung zu bewahren“.