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Last modified: 10/21/2010 02:29 PM Print page
Events and announcements

stabraum

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Eine Anerkennung innerhalb des Holzbaupreises Baden-Württemberg erhielt Prof. Dipl.-Ing. Matthias Loebermann zusammen mit Studierenden des achten Semesters für das Projekt „stabraum“ .

In einer Forschungsarbeit beschäftigt sich Loebermann mit dem Thema „Grenzen als architektonisches Phänomen“. Entstanden ist aktuell ein „stabraum“ , der sich durch eine Modulation von Raumkanten und Raumformen von der klar definierten, ruhigen, einfachen, quaderförmigen Struktur zur nicht mehr eindeutig festgelegten, dynamischen, chaotischen Form wandelt.

Der „stabraum“ ist 18 Meter lang, begehbar und soll an wechselnden Standorten aufgebaut werden, etwa in Biberach, Friedrichshafen und Nürnberg.


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stab raum

Mobiler Holzbaupavillon entwickelt und gebaut mit Studierenden der FH Biberach, Fachbereich Architektur

Bauherr u. Initiator Prof. Dipl.-Ing. Matthias Loebermann, FH Biberach
Realisierung 6 Studierende der FH Biberach (M. Epp, S. Ehrlacher, D. Jäger, T. Maier, E. Pateman, B. Schmid)
Standort wechselnd, Biberach an der Riß, Friedrichshafen, Nürnberg
Baujahr 2003
Finanzierung diverse Sponsoren

Thema:
Grenzen ziehen ist nicht nur Teil architektonischen Könnens, sondern zeigt sich als etwas, das den Menschen, so wie wir ihn kennen, in seinem Wesen ausmacht: wir vermögen ihn gar nicht anders als sich mit Grenzen auseinandersetzend und Grenzen setzend zu denken. Damit allerdings wird Begrenzen im Zusammenhang bildenden Bauens sinnlicher Ausdruck der den Menschen bestimmenden Notwendigkeit, Grenzen entwerfend, in Grenzen existieren zu müssen.

Allgemeines:
Im Rahmen einer größeren Forschungsarbeit zum Thema „Grenzen als architektonisches Phänomen“, mit der ich mich seit längerer Zeit beschäftige, entstand dieser Pavillon zusammen mit Studenten der FH Biberach, die an der theoretischen, formalen, konstruktiven Entwicklung und realen Umsetzung in ein gebautes, begehbares Objekt wesentlichen Anteil hatten.
Mit diesem „Stabraum“ sollte versucht werden, theoretische Postulate in die Praxis zu übertragen und zu überprüfen. Es ist weiterhin auch ein Experiment, die Vorstellungskraft der Studenten zu einem bestimmten theoretischen Thema durch konkrete Umsetzung „idealer“ Vorstellungen zu schulen. Der reale „Stabraum“ wurde anhand von vielen Modellen (M. 1:20 -1:1) experimentell entwickelt und verbessert. Es wurde sowohl über das Stabgefüge und seine Modulation geforscht, als auch über den zu bildenden Innenraum, der als Gipsmodell erzeugt wurde.

Konkrete Umsetzung:
Thema des „Stabraums“ ist die Modulation von Raumkanten und Raumformen von der klar definierten, ruhigen, einfachen quaderförmigen Struktur zur nicht mehr eindeutig festgelegten, dynamischen chaotischen Form der „Raumwolke“ und deren Auswirkungen auf die Wahrnehmung.
Untersucht werden sollte die sich verändernde subjektive Wahrnehmung der Betrachter dieser unterschiedlichen Raumformen in ihrem Verhältnis von Offenheit, Innen- Außenbezug, Ruhe und Dynamik, Lichtmodulation und Komplexität.
Die Abfolge von unterschiedlichen Räumen sollte als kontinuierliche Veränderung dargestellt und mittels eines einzigen Bauelements (Holzstab mit Querschnitt 40/80mm) realisiert werden. Die Reduktion auf ein einziges Bauelement ohne sichtbare Fügungsmittel verstärkt den räumlichen Eindruck eines Raumkontinuums enorm.
Der Grad der räumlichen Komplexität steigert sich in vier Schritten. Besonderer Wert wurde dabei auf die jeweiligen Übergänge von einer Raumform in die andere gelegt.
Zunächst betritt man den Stabraum als klar definierte quaderförmige Röhre aus der sich dann zunächst die Seitenwände „herausklappen“, dies wird gesteigert durch das „Auffalten“ des Bodens und der Decke zu einem „schiefen Raum“.
Durch weiteres Herausdrehen der Stäbe in die Horizontale wird es ermöglicht, einen dreidimensional verformten Innen/ Außenraum zu generieren, der sich dann am Ende in einer „chaotischen Raumwolke“ auflöst.
Das Begehen und Erleben des modulierten Raumkontinuums hat aber zwei Seiten der Erkenntnis, und nur in der Zusammenschau der beiden Erfahrungsorte (Innen und Außen) kann das Verhältnis der Be/ Entgrenzung erfahren werden.

Fertigung und Aufbau:
Insgesamt wurden ca. 4000 lfm gehobeltes Fichtenholz im Querschnitt 40/ 80mm und 9000 Schrauben sowie 10l Holzleim verwendet.
Zunächst wurden alle der 200 Rahmen im Computer einzeln gezeichnet, um als Bauvorlage vor Ort einen reibungslosen, schnellen Zusammenbau zu ermöglichen. In einer extra angefertigten Lehre wurden dann jeweils ca. 20 Rahmen zu einem Paket zusammengefügt und dann mittels Metallverbindern zu einem Gesamtobjekt verbunden. Die Stadt Biberach stellte freundlicherweise eine Traktorenhalle für die Fertigung zur Verfügung.

Konstruktive Grundlagen:
Der Stabraum bildet konstruktiv gesehen eine biegesteife Röhre, die mittels Gewicht (Stahlschwellen unter dem Pavillon) auch gegen abhebenden Wind gesichert ist.
Die Biegesteifigkeit der Rahmen in Querrichtung wird mittels Holzleim und je zwei Schrauben, die den notwendigen Anpressdruck erzeugen erreicht. Dies wurde rechnerisch und experimentell im Labor geprüft.
In Längsrichtung existieren durch das vielmalige Verschrauben der Rahmen untereinander genügend Verbindungspunkte um eine ausreichende Steifigkeit zu erzeugen.

Hochschulranking

Bei einer Umfrage des Magazin “Stern” (20/2000) über die Qualität des Studiums stellte sich auch der Fachbereich Architektur und Gebäudeklimatik der FH Biberach dem Urteil der Studierenden und Professoren.

Wo sind die Studierenden am zufriedensten? Wo ist das Lehrangebot am besten? Wo würden Professoren ihre Kinder studieren lassen? Wo studiert man am schnellsten? Wo stehen die meisten Arbeitsplätze zur Verfügung? Wo ist die Betreuung im Praxissemster am besten?

Im Ergebnis landete die FH Biberach in allen Punkten auf den vordersten Plätzen:

“Biberach belegt Spitzenplatz unter Deutschlands Hochschulen”

(Quelle: Der Studienführer herausgegeben von “Stern” und dem Zentrum für Hochschulentwicklung, Gütersloh, 1/2000)

Hochschulranking

Evaluation

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Das Land Baden-Württemberg hat im Jahr 2002 alle Studiengänge der Architektur durch eine unabhängige Prüfungskommission evaluiert. Ziel der Evaluation war es, die bestehenden Lehrstrukturen zu erheben, zu überprüfen und ggf. zu verbessern.

Der Studiengang Architektur der Fachhochschule Biberach hat die Evaluation zum Anlaß genommen, mit einer Selbstevaluation und einer daraus entstehenden Analyse und Fortentwicklung des Studienangebots die eigene Sache voranzutreiben.

Die Kommission, u. a. mit den Professoren Geißbühler/Luzern, Hascher/Berlin, Lammert/Koblenz, Zimmermann/Weimar, hat mit dem ausführlichen Bericht die bestehenden Lehrangebote und Studienstrukturen vorbehaltlos gewürdigt und weitere Schritte mit positiven Ratschlägen begleitet.

Zitate aus dem Bericht vom November 2002:

„….. an der FH Biberach herrscht ein sehr kooperatives Klima; dies ist bekanntlich für jedes Unternehmen wichtig. Gutes Arbeitsklima und eine entsprechende Diskussionskultur festigen den Erfolg der Ausbildung. ……. auf vorbildliche Weise wird hier sehr viel miteinander entwickelt, was sich z. B. in jährlich wiederkehrenden Strategieworkshops und Diskussionsveranstaltungen, teilweise mit externen Supervisoren bzw. Moderatoren, ausdrückt.

„….. besonders beeindruckend ist, dass sich an der Fachhochschule Biberach von Methode und Grundauffassung der Architektur eine ausgesprochene Schulenbildung abzeichnet. Die `Biberacher Schule´ stellt ein Markenzeichen dieses Standorts dar.“

„….. das Verhältnis zwischen Studierenden, Professoren und Lehrbeauftragten ist sehr gut. …… es ist eine hohe Zufriedenheit der Studenten mit den persönlichen Kontakten und in Bezug auf die Betreuung festzustellen.“

Der ausführliche Bericht kann unter Evaluationsagentur eingesehen werden.

Studentenwettbewerb

Die Stadt Stuttgart und die Region Stuttgart haben sich um die Olympischen Spiele im Jahr 2012 beworben.

Der BDA Baden-Württemberg hat zum Thema einen Studentenwettbewerb „Olympiabahnhof“ in Stuttgarg-Bad Cannstatt ausgelobt.

Die teilnehmenden Studierenden der Fachhochschule Biberach konnten in dem Wettbewerb ein außergewöhnlich gutes Ergebnis erreichen. Die Studienarbeiten wurden, wie an den anderen Fachhochschulen und Universitäten, im Rahmen von Lehrveranstaltungen betreut. An der Fachhochschule Biberach hat Prof. Gerhard Bosch die Wettbewerbsentwürfe fachlich und pädagogisch begleitet.

Die Fachhochschule Biberach gratuliert Timo Wezel, FH Biberach, zum 2. Preis und Sina Springer, FH Biberach, zu einem Ankauf.

Weitere Informationen erhalten Sie unter bda-bawue.

Biberacher Architekturgespräche 2005

[ Bild ] poesie und ratio

Vortragsbeginn: 19.00 Uhr
Großer Hörsaal
Eintritt frei

gehe zu Antje Freiesleben
gehe zu Marianne Burkhalter entfällt -
neue Referentin: Rahel Lämmler
gehe zu Amber Sayah
gehe zu Julia Mang-Bohn
gehe zu Sophie Wolfrum
gehe zu Gundula Zach

Mit dem Titel Poesie und Ratio, interpretiert von 5 praktizierenden und einer schreibenden Architektin, wollen wir eine Reihe von Aspekten und Fragestellungen aufgreifen und zur Diskussion stellen. Mit der Auswahl in unterschiedlichen Bereichen tätiger Architektinnen, deren Arbeitsfelder vom Städtebau über Architektur bis zum Journalismus reichen, mit breitgestreuten Herkunfts-, Studien- und Bürostandorten, soll ein vielseitiges Spektrum an unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen erzeugt werden.
Es soll dabei nicht vordergründig, wie häufig in vielen Diskussionen der letzten 20 Jahre zu diesem Thema, der Frage nachgegangen werden, ob Frauen auf Grund ihrer Sozialisation und Sichtweise eine eigene, spezifisch weibliche Haltung zu Architektur und Städtebau haben. Uns interessiert vielmehr die individuelle Sicht der Referentinnen als Architektinnen zu ihrem Werk und deren Entstehungsgeschichte und die Einflüsse der Nutzer, des Programms und des Standorts auf die Qualität und Identität der Architektur oder des geplanten Stadtquartiers.

Wir werden von den Referentinnen die meist quantifizierbaren Parameter, z. B. die sogenannten Sachzwänge also scheinbar rationale Aspekte gesehen und behandelt?
Welche Rolle spielt dabei der eher subjektive, individuelle Umgang mit der Entwurfsaufgabe?
Wie entsteht daraus eine sowohl auf der Vernunftebene als auch auf einer emotionalen Ebene nachvollziehbare Gestalt oder auch Architektur, die angenommen wird?
Schließen sich im Entstehungsprozess rationale und subjektive, womöglich poetische Momente eher aus, oder bedingen sie sich in ihrer Gegensätzlichkeit nicht geradezu und können im glücklichen Fall oder durch eine glückliche Hand zu einer gelungenen Synthese führen?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Rahmen der 16. Biberacher Architekturgespräche nachgehen.

Antje Freiesleben

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Dienstag, 25.10.2005, 19.00 Uhr

Bauen bedeutet reagieren und antworten.

Die Bauten und Projekte meines Büros sind konkrete Reaktionen und Antworten, ausgelöst von zum Teil sehr unterschiedlichen Bauherren, Programmen und Planungskulturen. Sie sind Ergebnis intensiver Arbeit am Verständnis der Zusammenhänge von Kontext, Funktion, Konstruktion, Material, Qualität, Atmosphäre und einigem mehr. Ihnen liegt keine spontane Eingebung, gar ein Geistesblitz, zugrunde, wie manch ein Bauherr vermutet.
Die Entwürfe entstehen aus der Verkettung von Argumenten und Entscheidungen und sind somit das Ergebnis eines Prozesses von Analyse und Verdichtung.
Ein Entwurf ist nicht Zufall oder Willkür, er ist in Zeit und Ort verankert.

Wir sehen uns als Spezialisten für Entwurf und Konzeption, Materialien und Konstruktion.
Gebäude sollen unverwechselbar und einmalig sein. Gleichzeitig müssen sie jedoch schnellen Nutzungswechsel unbeschadet überstehen.
Spezifische Neutralität als präzise, ökonomische und ausdrucksstarke Eigenschaft architektonischer Form ist das Ziel unserer Arbeit.

[ Bild ] Antje Freiesleben, geb. 1965,
studierte an der HdK Berlin.
1990 Schinkelpreis mit Chr. Beck.
Seit 1992 selbständig.
1994 Bürogründung MODERSOHN & FREIESLEBEN
Verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter Kunstpreis 2004 der Akademie der Künste, Berlin; Architekturpreis der Reiners-Stiftung 2004; Deutscher Holzbaupreis 2003 und 2005 (engere Wahl) und Bauherrenpreis
Modernisierung 2003 (besondere Anerkennung)

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Rahel Lämmler (Marianne Burkhalter)

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Dienstag, 15.11.2005, 19.00 Uhr

Frau Marianne Burkhalter kann den Vortrag aus terminlichen Gründen nicht halten.
Neue Referentin:

Rahel Lämmler, dipl.Arch.ETH

Die ständigen Anpassungen unserer Profession an das sich stets wandelnde Umfeld sind kein Symptom der Schwäche, sondern der Stärke. Wie Roland Barthes Argonauten, welche ihr Raumschiff im Flug ständig erneuern, bauen auch die Architekten kontinuierlich ihr Theoriegebäude um, ohne Zwischenlandung und Unterbruch.

Das scheinbar Unvereinbare der verschiedenen den Entwurf generierenden Parameter – institutionelle Ansprüche einer Bauaufgabe versus Möglichkeiten eines Ortes beispielsweise – bildet das Grunddispositiv jeglicher Entwurfsarbeit. Nicht das Eliminieren dieser Widersprüche, sondern der schlagfertige Umgang mit diesen Konflikten, das Zentrieren der zentrifugal auseinanderdriftenden Ansprüche und damit das Freilegen eines verborgenen Kerns ist die vorrangige Aufgabe unserer Profession und unterscheidet diese grundlegend vom Ingenieur und vom Soziologen, aber auch vom Medienfachmann.

[ Bild ] Marianne Burkhalter arbeitete seit 1970 in den Architekturbüros Superstudio, Florenz, und Studio Works, New York und LA;
1981 – 83 Assistentin bei Prof. Vogt, ETH Zürich;
seit 1984 Büro mit Christian Sumi in Zürich;
1985 Assistentin bei Prof. Campi, ETH Zürich; 1987 Gastprofessur am Southern Institute of Architecture, LA;
1999 Gastprofessur EPF Lausanne

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Amber Sayah

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Dienstag, 22.11.2005, 19.00 Uhr

Architektur, schrieb der ehemalige Architekturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Michael Mönninger, auf dem Höhepunkt des Berliner Hauptstadt- und Baubooms, sei das kulturelle Leitmedium unter den Künsten in unserer Zeit.
Das war damals schon Wunschdenken.
Aber was in den Jahren, als Berlin den Baustellentourismus erfand, noch halbwegs plausibel geklungen haben mag, ist längst wieder der ernüchternden Erkenntnis gewichen, dass Architektur in der Publikumspresse einen schweren Stand hat.
Ein Praxisbericht zur aktuellen Situation.

Amber Sayah ist Redakteurin für Architektur und Kunst im Feuilleton der Stuttgarter Zeitung.
Zahlreiche Veröffentlichungen.
Seit dem WS 2003/04 Lehrauftrag an der Universität Stuttgart.
Mitbegründerin und Moderatorin des Ludwigsburger Architekturquartetts, das seit 1998 halbjährlich neuere Bauten aus der Region Stuttgart bespricht.

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Julia Mang-Bohn

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Dienstag, 29.11.2004, 19.00 Uhr

Bohn Architekten arbeiten als Team (seit 2003 unter alleiniger Leitung von Julia Mang-Bohn) von vier bis sechs Architekten von München aus an großen und kleinen öffentlichen und privaten Projekten, z. B. U-Bahnhöfe, Parkhäuser und Busbahnhöfe, Innenaus- und umbauten, städtebauliche Konzepte und gelegentlich auch Einfamilienhäuser.
[ Bild ] Die großen öffentlichen Aufträge wie der U-Bahnhof Fröttmaning mit P + R-Anlage und Busbahnhof (1994), der städtebauliche Pfad in Dessau zur Expo 2000 und das Parkhaus in der Messestadt Riem (2002) sind aus Wettbewerbserfolgen hervorgegangen. Das letztgenannte Parkhaus hat eine Anerkennung zum deutschen Architekturpreis 2003 erhalten und unser Einfamilienhaus in Augsburg ist mit dem Thomas Wechs Preis 2004 ausgezeichnet worden.

Die Planung des Stadionsbahnhofs Fröttmaning mit seinem 8000 m2 großen Membrandach ist abgeschlossen, die Eröffnung des neuen Bahnhofs findet gleichzeitig mit der Fertigstellung des neuen Fußballstadions für München im April 2005 statt.
Aktuell beschäftigen wir uns mit Umbauten und Sanierungen von Verwaltungsgebäuden, Ausstellungsräumen und Werkstätten der Autoindustrie.

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Sophie Wolfrum

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Dienstag, 06.12.2005, 19.00 Uhr

Städtischer Raum kann immer auch als architektonischer Raum – in einem entfalteten Verständnis von Architektur – begriffen werden.
Diese Haltung nicht auf klassische Strukturen der Europäischen Stadt zu beschränken, sondern auf die urbanen Räume anzuwenden, in denen Entwicklung quasi naturwüchsig passiert, ist die aktuelle Herausforderung. Die Urbanistik neigt dazu, bei jeder neuen Entwicklung in der Theorie radikal neu beginnen zu wollen, während die planerische Praxis zäh an alten Methoden festhält. Wir sollten angesichts dieser neuen Aufgaben nicht unser ganzes professionelles Repertoire in Frage stellen, sondern uns auf das besinnen, wozu Architektur in der Lage ist.

[ Bild ]
Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund, Große Staatsprüfung Städtebau, Verwaltungspraxis in Tanzania und Deutschland, seit 1989 Büro für Architektur und Stadtplanung in Partnerschaft mit Prof. Alban Janson, seit 2003 Professur für Städtebau und Regionalplanung an der TU München, Mitglied in SRL und der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung.

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Gundula Zach

Dienstag, 13.12.2005, 19.00 Uhr

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Vortrag entfällt wegen Krankheit

„ein entwurf ist gleichzeitig analytisch und synthetisch, punktuell und allgemein, konkret und prinzipiell. er hält sich an die sache und an die forderungen, er greift auf fakten zurück und öffnet neue denkräume. er hählt die erbsen und reisst perspektiven auf. er berechnet und eröffnet landschaften der möglichkeiten….. der entwurf ist das erzeugen von welt“
(otl aicher)

[ Bild ] Im Entwurf das Wesen von Ort und Aufgabe einfangen.
Nutzungen, Bedürfnissen – und dem Unvorhergesehenem Raum verleihen. Daran arbeiten, neue Räume und Orte zu denken und zu bauen. Als Generalisten, nicht als Spezialisten. Im Kleinen (Innenausbau, Möbel) wie im Großen (Hochbauprojekte, Stadt- und Entwicklungsplanungen).

Architekturstudium an der Universität Stuttgart und der UVA University of Virginia in Charlottesville, USA
Mitarbeit in Büros in Stuttgart und New York City
1988 – 2001 Zach + Zünd in Zürich und Stuttgart
Seit 2002 Zach + Zünd Architekten BDA BSA SIA, Zürich Diverse Preise und Auszeichnungen für Bauten in der Schweiz und in Deutschland

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Vision 20XX