Der Bachelorstudiengang Energiesysteme ist zum Wintersemesemester 2014/ 2015 ausgelaufen.

Der Studiengang Energiesysteme wurde zusammen mit dem Studiengang Gebäudeklimatik zum neuen Studiengang Energie-Ingenieurwesen weiterentwickelt, welcher im WS 2014/2015 startete.

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Im Bachelor Studiengang Energiesysteme werden Ingenieurinnen und Ingenieure ausgebildet, die zukunftsfähige Energiesysteme entwerfen, bauen und betreiben. Hierzu gehören maßgeblich die Integration dezentraler und regenerativer Energien (Kraft-Wärme-Kopplung, Solarenergie, Biomasse, Geothermie, usw.) sowie die Themen Energiemanagement, Energieeinsparung und rationelle Energienutzung.

Der Umgang mit Energie ist zunehmend von einem vernetzten Systemdenken geprägt. An die Stelle der bisherigen, vorwiegend zentralen Struktur der Energieversorgung tritt ein Netzwerk aus zentralen, dezentralen und lokalen Energieerzeugern, -verteilern und -verbrauchern, die in Wechselwirkung stehen. Fluktuierende regenerative Energiequellen wie Sonne und Wind stellen neue Heraus­forderungen an die Verteilung, Speicherung und Nutzung von Energie. Um derartige Energie­systeme entwickeln, planen, bauen und betreiben zu können, werden breit ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure benötigt, die sowohl technische, als auch wirtschaftliche und soziale Kompetenzen mitbringen. Entsprechend dieser Vielfalt sind Tätigkeiten mit technischem, wirtschaftlichem oder auch organisatorischem Schwerpunkt möglich – von der Entwicklung neuer technischer Systeme, bis hin zum Umgang mit Verbrauchern.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums erhält man den akademischen Grad „Bachelor of Engineering" (B. Eng.). Dieser Grad befähigt dazu, als Ingenieur/-in für Energiesysteme bei Energieversorgungsunternehmen, Industriebetrieben oder Ingenieurbüros (Energieplanung/-technik) tätig zu sein. Weitere Einsatzgebiete sind Forschung und Entwicklung neuer Energie­systeme; möglich sind auch Themenfelder wie regenerative Energieversorgung und das Gebäude- und Energiemanagement in Kommunen sowie in Gebäude- und Liegenschaft­verwaltungen und bei den entsprechenden Dienstleistungsunternehmen.

Der nachhaltige, d. h. umwelt- und sozialverträgliche sowie wirtschaftliche Umgang mit Energie, ist eines der globalen Schlüsselthemen dieses Jahrhunderts. Der Bedarf an qualifiziert ausgebildeten Fach­kräften hierfür wird national und international auf absehbare Zeit steigen.