Lehren und forschen an der Hochschule Biberach ist von dem Selbstverständnis getragen, dass Forschung und Entwicklung einerseits und Lehre andererseits gleichwertige Aufgaben der Hochschule sind. Inhaltlich bedingen sie sich gegenseitig und führen damit beiderseits zu einer Steigerung der Qualität.

Über die Schwerpunktbildung in den Fachinstituten hinaus wird die individuelle, freie Forschung als eine wesentliche Quelle für innovative und kreative Ideen und wissenschaftliche Zielsetzungen nicht vernachlässigt und nach Möglichkeit gefördert.

Forschung und Entwicklung sind notwendig, um eine anwendungsbezogene akademische Lehre und Weiterbildung durchzuführen, die zu selbstständiger Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in der Berufspraxis befähigt. Dies gilt nicht nur für Master-Studiengänge, die forschungsbasiert sein müssen, um akkreditiert zu werden, sondern auch für die Bachelor-Studiengänge.

Die Studierenden profitieren einerseits von den zukunftsweisenden und innovativen Themen der Forschungsprojekte, andererseits wird die Möglichkeit eröffnet, an Forschungsprojekten direkt mitzuwirken. Dies ermöglicht vertiefte praktische Erfahrungen und stellt häufig Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern her. Die Auftraggeber wiederum profitieren unmittelbar von den Forschungsergebnissen und dem Kontakt zur Wissenschaft. Durch diesen Technologietransfer werden die Innovationsfähigkeit gesichert, Kompetenzen aufgebaut und ausgeweitet.

Forschung an der Hochschule Biberach findet in Kooperation mit kleinen, mittelständischen, aber auch großen Unternehmen statt. Ergänzend können diese Projekte mit öffentlichen Mitteln gefördert werden.

Auch ausschließlich aus öffentlichen Drittmitteln finanzierte Forschungsvorhaben werden in alleiniger Verantwortung der Hochschule Biberach bearbeitet. Dabei reicht das Spektrum von der klassischen Auftragsforschung bis hin zu Verbundprojekten im Bereich der Grundlagenforschung.