Bewusst alte Pfade der Bautechnik verlassen, mit innovativen Methoden, Werkstoffen und Ideen nach vorne gehen, durch Querdenken und Hinterfragen ganzheitlich optimale Lösungen finden: Das ist die Zielsetzung des Institutes für Konstruktiven Ingenieurbau (IKI) an der Hochschule Biberach. Technische Fragen des Hoch- und Tiefbaus stehen hier im Mittelpunkt.
Das IKI Institut bietet Professoren eine Forschungsheimat, die sich mit ingenieurtechnischen Fragestellungen im Umfeld des konstruktiven Bauingenieurwesens (Hoch- und Tiefbaus) befassen oder künftig befassen wollen. Überschrieben hat die Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement die Neugründung des IKI mit folgendem Zitat des Kabarettisten und Schauspielers Wolfgang Neuss (1923-89): "Stell dir vor, es geht, und keiner kriegt's hin." Das IKI aber eben doch, denn d Das gemeinsame Ziel aller beteiligten Fachleute ist die praxistaugliche Realisierung innovativer Konzepte auf höchstem technischen Niveau. und die Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Das IKI ist organisatorisch in 5 Sparten unterteilt, denen inhaltlich folgende Schwerpunkte zugeordnet werden können: und beinhaltet folgende Forschungsschwerpunkte:
  • Baustatik und Baudynamik (konstruktiver Glasbau, Behälterbau und allgemeine Schalentragwerke)
  • Baustoffprüfstelle (Messungen und Beratungen bei mechanischen Schwingungen und Explosionsschutz)
  • Experimentelle Mechanik (Modellsammlung zur Veranschaulichung mechanischer Problemstellungen)
  • Bautechnologie (innovative Produktions- und Fügetechniken)
  • Tragwerkssanierung (Analyse gealterter Stahlbetonstrukturen, Entwicklung von Sanierungskonzepten)
Insbesondere im Bereich "Baustatik und Baudynamik" wurden Projekte in der Auftragsforschung, wie z.B. die Entwicklung eines Aluminium-Lärmschutzelements für DB-Hochgeschwindigkeitsstrecken, erfolgreich abgeschlossen