Design Thinking - Woher kommen eigentlich die guten Ideen?

Design Thinking ist eine innovative Methode und auch eine Denkhaltung für komplexe Fragestellungen, die in immer mehr Unternehmen erfolgreich eingesetzt wird. Multidisziplinäre Teams aus ca. 5-6 Personen erarbeiten gemeinsam in einem strukturierten, innovativen Prozess Lösungen für eine komplexe Fragestellung, die sog. „Design Challenge".
 
Nun gibt es viele Strategien und Methoden, um gute Ideen hervorzubringen; denn die Entwicklung guter Ideen ist planbar. Mit Design Thinking stellen Sie zunächst die Frage in den Mittelpunkt, „wofür" eine Innovation benötigt wird und fokussieren somit die Analyse von Nutzerbedürfnissen. In kurzen, kreativen Arbeitsphasen entstehen Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, ebenso wie inkrementelle Anpassungen von Lösungen. Dabei bietet das agile Vorgehen mehr als einen Werkzeugkasten und anfassbare Ergebnisse: Prinzipien, Philosophie und (Frei-)Raum für Kreativität. Hierfür ist sowohl die Flexibilität des physischen Arbeitsraumes als auch die Teamkultur, getragen von gegenseitigen Respekt und Vertrauen, dem Mut zum Scheitern sowie offenem und konstruktiven Feedback, wesentlich.
 
Die Hochschule Biberach bietet ab dem Sommersemester 2017 Workshops und Seminare im neuen Design Thinking Labor an. Das Labor wird fächerübergreifend genutzt. Die Angebote reichen von der Einführung der Methode in einzelnen Lehrveranstaltungen der Studiengänge bis hin zu dreitägigen Workshops zur Bearbeitung einer konkreten Problemstellung, beispielsweise fächerübergreifend im Studium generale.
 
Als Teilnehmer lernen Sie, wie Sie Design Thinking für Innovationsprojekte einsetzen und schnell nutzerorientierte Lösungen entwickeln können. Damit erweitern Sie Ihre Methodenkenntnis und sind in der Lage, traditionelle Planungsansätze mit den Design Thinking Prinzipien zu kombinieren. Gemeinsames Lernen durch aktives Erleben steht im Vordergrund.

„Mich beeindruckt immer wieder, wie schnell neue Lösungsansätze und konkrete Ideen scheinbar aus dem nichts, also auf der grünen Wiese entstehen. Wir werden viel visualisieren und Prototypen bauen bzw. protoacting nutzen."

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Qualifikation:

  • Dr. rer. oec. TU Berlin, Organisation & Unternehmensführung
  • Diplom-Verwaltungswissenschaft, Univ. Konstanz, Schwerpunkt Personalmanagement
  • Ausbildung zum Coach für Persönlichkeits-, Team- & Organisationsentwicklung, Hypnosystemische Konzepte nach Dr. Gunther Schmidt, DBVC
  • Weiterbildungen in Design Thinking (Hasso Plattner Institut), und Transaktionsanalyse: Skriptarbeit in systemischer Beratung (WISL)
  • Trainertätigkeit für Kommunikation, Rhetorik und interkulturelle Sensibilität
 
Berufliche Praxis:
  • Unternehmensberaterin mit Prokura, KPMG AG, Bereich CIO & CFO Consulting, Thematische Schwerpunkte Organisationsentwicklung & Transformationsbegleitung (2008-2016)
  • Lehrbeauftragte der Univ. Konstanz (seit 2013)