Prof. Felix Schürmann

Gebäudelehre ist der Versuch, sowohl die speziellen Anforderungen einer Nutzung zu erfassen, als auch jenseits der individuellen Anforderungen an ein Bauwerk, das Gemeinsame, das Typische einer Bauaufgabe herauszudestillieren.

Diese Typologien beziehen ihre Aussagen zum einen aus den funktionalen Bedingungen einer Bauaufgabe, zum anderen aus den Gesetzmäßigkeiten anderer Strukturelemente wie Raum, Ordnung, Erschließung, Kontext und vielem anderen mehr.

Unter allem liegt jedoch noch eine weitere Bedeutungsebene in Form von Assoziations- und Wahrnehmungsarchetypen. Diese Konstanten individuellen, sozialen und gesellschaftlichen Verhaltens sind über Kulturen und Zeiten hinweg universell gültig.

Beginnend mit den Urerfahrungen des Ortes und des Raumes erarbeiten wir die Abhängigkeiten zwischen Architektur und menschlicher Interaktion.

Arbeiten aus Städtebau