Bauingenieure im Dialog ist eine Vortragsreihe zu verschiedenen bautechnischen Themen mit komplexen Fragestellungen aus ökologischer, politischer und zukunftsorientierter Perspektive.

Die Vortragsreihe Bauingenieure im Dialog findet nur im Wintersemester statt und wird innerhalb des Studiums Generale angeboten.



Vorträge im Wintersemester 2018/19:

Alle Vorträge finden im Audimax (B3.03) der Hochschule Biberach statt,
außer am 28.11.: Aula (D5.13)
Beginn 19:00 Uhr!
Der Eintritt ist für alle Vorträge frei.        

17.10.2018 (19:00 Uhr)
FAULBEHÄLTER AUS STAHLBETON – KORROSION UND INSTANDSETZUNG
Rolf König M.Eng. | Stuttgart

Bei einigen biologischen Prozessen entstehen korrosive Stoffe, die Beton und Stahl angreifen. In einem mehrjährigen Forschungsprojekt wurde die Wirkung der biogenen Schwefelsäurekorrosion auf Faulbehälter-Innenwände untersucht und resistente Beschichtungen erprobt. Eine selbst entwickelte Prüfmethode erlaubt es, die Faulbehälterwände ohne Gerüste zeit- und kostensparend zu untersuchen. Rolf König erläutert an Beispielen, welche statischen und konstruktiven Aspekte bei der Instandsetzung zu beachten sind.
 
   
14.11.2018 (19:00 Uhr)
NACHHALTIG GEWINNE ERWIRTSCHAFTEN – UNSER OBERSTES UNTERNEHMENSZIEL
Dr. Albert Dürr | Stuttgart

Bereits der Firmengründer der heutigen WOLFF & MÜLLER-Unternehmensgruppe begründete das Bekenntnis zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, Mitarbeitern, Kunden, Baupartnern und der Umwelt – das sogenannte „Gottlob-Müller-
Prinzip der Nachhaltigkeit". Denn wirtschaftliche Unternehmensführung und verantwortungsvolles Handeln gehören für das Unternehmen eng zusammen. 2014 wurde das Familienunternehmen als eines der drei nachhaltigsten Unternehmen mittlerer Größe über alle Branchen hinweg nominiert. Dr. Albert Dürr, Enkel des Firmengründers Gottlob Müller, führt die Unternehmensgruppe in dritter Generation und wird in seinem Vortrag das Gottlob-Müller-Prinzip und seine strategische Bedeutung erläutern.
 
   
28.11.2018 (19:00 Uhr)
SANIERUNG DER HISTORISCHEN KÖNIG-LUDWIG-BRÜCKE IN KEMPTEN –
NATIONALE PROJEKTE DES STÄDTEBAUS

Dipl.-Ing. (FH) Michael Kral | Kempten

Die 1852 eingeweihte Obere Illerbrücke I (heutige König-Ludwig-Brücke) ist ein einzigartiges Denkmal und Zeitzeugnis des frühen Eisenbahnzeitalters und ein Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst: Das Tragwerk wurde nicht aufgrund von Erfahrungen, sondern durch exakte Berechnungen konstruiert. Die Brücke stellt damit den Übergang von der empirischen zur theoretisch begründeten Konstruktion dar. Das Holztragwerk (Howe Fachwerkträger) wurde seit 1852 für unterschiedliche Nutzungen verwendet. Bis 1905 diente das Bauwerk als 2-gleisige Eisenbahnbrücke, zwischen 1911 und 1970 als Straßenbrücke und ab 1986 bis zum Herbst 2013 als Geh- und Radwegbrücke. Seit 2017 wird die Brücke umfassend und mit enormem ingeniertechnischem und logistischem Aufwand saniert. Projektleiter Michael Kral wird über die Herausforderungen berichten, die die spannende Aufgabe mit sich bringt, ein 165 Jahre altes historisches Bauwerk zu sanieren und für nachfolgende Generationen zu erhalten.
 
   
5.12.2018 (19:00 Uhr)
VORSTELLUNG VON BACHELOR- UND MASTERARBEITEN

Beton - Nachhaltigkeit und Zukunftschancen
Moritz Groß B.Eng. 

Kommunales Starkregenrisikomanagement am Beispiel von Dornstadt
Michael Kaupp M.Eng.

Durchführung und Anwendungsgrenzen einer konsistent digitalisierten Bauwerksprüfung nach DIN 1076
Konstantin Nille-Hauf B.Eng.
 
 

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