REGELUNGSTECHNISCHES SEMINAR DER BÄLZ STIFTUNG 2017

Biberacher Energie-Ingenieure nehmen an Workshop zur Datensicherheit in der Gebäudeautomation teil

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Martin Becker haben Studierende der Hochschule Biberach (HBC) am diesjährigen regelungstechnischen Seminar der Bälz-Stiftung teilgenommen: In diesem Herbst trafen sich Studierende und Professoren von 13 Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet an der Technischen Hochschule Köln – unter ihnen die Biberacher Studierenden Lorenz Eberle und Thiemo Schäffer (beide Master Energie- und Gebäudesysteme) sowie Nora Windeln (Bachelor Energie-Ingenieurwesen).  
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Angehende Energie-Ingenieure besichtigen kalte Nahwärmeversorgung in Biberach

Etwa 35 Erstsemester begannen diese Woche ihr Studium an der Hochschule Biberach. Um einen kleinen Einblick zu erhalten, was sie in den kommenden sieben Semestern erwarten wird, stand gleich am ersten Tag eine Exkursion auf dem Programm. Zusammen mit den Professoren Andreas Gerber und Michael
Haibel machten sich die Studentinnen und Studenten auf den Weg ins Biberacher Neubaugebiet Hochvogelstraße.
Johannes Rabatscher von der e.wa riss erklärte die Funktionsweise der kalten Nahwärmeversorgung und die Studentinnen und Studenten hatten die Möglichkeit, die Anlagenzentrale zu besichtigen.
Die kalte Nahwärmeversorgung im Biberacher Neubaugebiet Hochvogelstraße ging letztes Jahr in Betrieb. Momentan sind viele Häuser noch in der Bauphase, am Ende werden ca. 50 Häuser an das Netz angeschlossen sein. Ein Wasser-Glykol- Gemisch durchströmt 35 Erdsonden mit je 200 Meter Länge und nimmt Erdwärme aus dem Boden auf. Durch unterirdische Leitungen gelangt das Gemisch zu den einzelnen Häusern. Jedes Haus verfügt über eine Wärmepumpe, die die Energie aus dem Wasser-Glykol-Gemisch zur Erzeugung von Warmwasser und Heizwärme nutzt. Im Sommer können die Häuser außerdem auch gekühlt werden.
Die Wärmepumpen werden mit Strom aus regenerativen Quellen betrieben. Ziel ist es, den kompletten Strom- und Wärmeverbrauch der Haushalte emissionsneutral zu gestalten.

Passivhaus als Energiespeicher

Student belegt durch Simulation: Effiziente Gebäude als Energiespeicher helfen bei der Energiewende

Durch den Ausbau von Wind- und Solarstrom entstehen zunehmend größere Schwankungen in der Stromerzeugung. Der regenerativ erzeugte Strom unterliegt klimatischen Bedingungen, die der Mensch nicht beeinflussen kann: Viel Sonne, viel Wind, viel Energie. Nicht immer passt dieser Überschuss zum gerade benötigten Bedarf. Um die aus erneuerbaren Quellen erzeugte Energie besser ausschöpfen zu können, muss...

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Beispiele für Bachelorarbeitsthemen in unserem Studiengang

Studierende des 1. und 4. Semesters des Studiengangs Energie- Ingenieurwesen unternahmen eine Exkursion zu einem hocheffizienten Bürogebäude mit minimalem Energieverbrauch.

Fachkundig wurden Konzept und Umsetzung erläutert.


Energie-Ingenieure nehmen an Regelungstechnischem Seminar der Bälz-Stiftung in Erfurt teil

Studierende als auch Professoren aus dem Bereich der Gebäude- und Energietechnik bringt das jährlich stattfindende Regelungstechnische Seminar der Bälz-Stiftung zusammen. 13 verschiedene Hochschulen aus ganz Deutschland nehmen daran teil. Die Bälz-Stiftung steht seit über 30 Jahren für die Förderung der praxisorientierten Regelungstechnik im Bereich der Energie- und Gebäudetechnik. Organisator und...

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Angehende Energie-und Bauingenieure besichtigen gemeinsam ein Pumpspeicherkraftwerk in Österreich

In Begleitung unseres Dekans  Herr Prof. Dr. Jörg Entress und Herr Prof. Dr.-Ing. Anton Nuding aus dem Bereich Bauingenieurwesen haben Studierende des 4. Semesters Energieingenieurwesen und des 7. Semesters Bauingenieurwesen einen gemeinsamen Tagesausflug am Dienstag, den 24. Mai zu den Vorarlberger Illwerke vkw in Österreich gemacht. Wir wurden herzlich im Illwerke Zentrum Montafon begrüßt und in die Geschichte und heutige Situation des Unternehmens eingeführt. Seine 31 Kraftwerke in der Region Vorarlberg erzeugen ausschließlich Strom aus Wasserkraft und anderen  erneuerbaren  Energieträgern. Im Turbinenbetrieb können knapp 2000 MW Leistung in das Europäische Stromnetz eingespeist und im Pumpbetrieb ca. 1000 MW Leistung entnommen werden. Damit  unterstützen und stabilisieren die Illwerke als Regel- und Spitzenenergiebreitsteller das Europäische Verbundnetz.
Nach einer leckeren Stärkung wurde uns ein Film zum neuesten und größten Pumpspeicherwerk  der Illwerke, dem Kopswerk II,  gezeigt, welches wir im Anschluss besichtigten. Nach einer 4 jährigen Bauzeit wurde es 2008 in Betrieb genommen und  stellt mit seinen 525 MW ein Viertel der Gesamtleistung der Illkraftwerke bereit. Im Turbinenbetrieb wird ein maximaler Volumenstrom von 80 m³/s durch eine Fallhöhe von 818 Metern erzeugt. Besonders stolz ist das Unternehmen auf seine schnelle Umschaltzeit von 40 Sekunden zwischen Turbinen- und Pumpbetrieb, damit ist das Pumpspeicherwerk besonders dafür geeignet auf kurzfristige Leistungsschwankungen im Netz einzugehen.
Von außen ließen sich die Dimensionen des Kraftwerkes nicht erahnen, da das gesamte Krafthaus in einer Kaverne im Berginneren erbaut wurde. Die Kaverne ist über sechs Stockwerke begehbar und hat eine Gesamthöhe von 60 Metern. Durch ein Tunnelsystem konnten wir eines der Stockwerke betreten und dank der zurzeit anstehenden  Revisionsarbeiten einige Einzelteile der Maschinen aus nächster Nähe betrachten. Besonders verwundert waren einige Studierende über die unerwartet kleine Peltonturbine, welche dieses Semester unteranderem in der Vorlesung Wasserkraft behandelt wurde.

Angehende Energie-Ingenieure besichtigen landesweit größtes Windparkprojekt auf der schwäbischen Alb

Der Ausbau der Windkraftnutzung in Baden-Württemberg kommt voran. Auf der schwäbischen Alb bei Geislingen etwa entsteht der bislang größte Windpark in Baden-Württemberg. Das Projekt ist bedeutend für die Umsetzung der Energiewende und es ist ein beeindruckendes Praxisprojekt für angehende Ingenieure.
Auf Einladung des verantwortlichen Projektentwicklers „ wpd" mit Niederlassung in Bietigheim-Bissingen, besichtigten diese Woche 19 Studierende des Studienganges Energie-Ingenieurwesen an der Hochschule Biberach die Projektbaustelle. Ekkehard Darge, Projektmanager bei wpd und Dozent im Studiengang Energie-Ingenieurwesen, stellte zusammen mit dem technischen Projektleiter Reinhard Strohm das Großprojekt in Lauterstein vor.
Insgesamt 16 Windkraftanlagen mit jeweils 2,75 MW sollen in den nächsten Monaten auf der Gemarkung Lauterstein errichtet werden. Sie werden in der Lage sein, rund 34.000 Haushalte mit Strom zu beliefern. „Eine besondere logistische Herausforderung beim Transport der Anlagenkomponenten auf die Baustelle sind die Dimensionen, etwa der Rotorblätter mit rund 60 Meter Länge", erläutert Professor Axel Bretzke, der mit vor Ort war. Auch die Gründung der Windkraftanlagen auf dem karstigen Untergrund der schwäbischen Alb stellt besondere Anforderungen an das Projekt. „Erfreulich ist die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung", so Strohm. Dazu beigetragen haben dürfte auch die Möglichkeit der Bürger, sich am Projekt zu beteiligen.
Das Projekt sei wegweisend für die Ziele der Landespolitik, ergänzt Prof. Bretzke. Im Bereich der Windenergie sehe die Landesregierung für Baden-Württemberg gegenüber anderen Bundesländern deutlichen Nachholbedarf. Langfristig soll immerhin rund ein Drittel der Stromerzeugung in Baden-Württemberg mit Windkraft erfolgen, erklärt der Experte für Energiewirtschaft und Energiemanagement. Aktuell seien es lediglich knapp ein Prozent. Umso wichtiger ist es, dass sich zukünftige Energie-Ingenieure frühzeitig mit dieser Schlüsseltechnologie auseinandersetzen. „Für die Realisierung dieser Projekte benötigen wir gut ausgebildete Ingenieure", so Projektmanager Darge. Für die Studierenden bot die Exkursion interessante Einblicke in den Bau eines Windparks. „Ich war überrascht, wie viel Aufwand und Zeit dafür notwendig ist und mit welchen Problemen sich die ausführenden Firmen befassen müssen", äußert sich Philipp Haile, Student des Studienganges Energie-Ingenieurwesen im 3. Semester, abschließend.

Bildhinweis: Das 3. Semester des Studienganges Energie-Ingenieurwesens der Hochschule Biberach besichtigte am heutigen Donnerstag das größte Windpark-Projekt in Baden-Württemberg. Begleitet wurden sie von ihrem Professor Axel Bretzke (2. v. l.); das Projekte stellten Projektleiter Reinhard Strohm (1. v. l.) sowie Projektmanager Ekkehard Darge 3. v. l.) des verantwortlichen Projektentwicklers "wpd" vor. Foto: HBC


Jahrestagung des Deutschen Klima- und Kältetechnischen Vereins (DKV) in Dresden

Unter der Leitung von Prof. Volker Siegismund nahmen sieben Studierende des Studiengangs Energie-Ingenieurwesen an der diesjährigen Jahrestagung des Deutschen Klima- und Kältetechnischen Vereins (DKV) in Dresden teil. An drei Tagen konnten sich die Studierenden in vielen Fachvorträgen über die neuesten Entwicklungen in der Branche informieren. Das Bild zeigt die Teilnehmer der HBC zusammen mit unserer ehemaligen Master-Studentin des SG EI, die nun in der Kältetechnik beruflich tätig ist.

Internationaler Studierendenwettbewerb IBPSA

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Dieses allgemein bekannte Sprichwort beschreibt treffend, was die Studenten Massimo Mroz und Christoph Stetter versuchen. Beide studieren sie Gebäudeklimatik an der Hochschule Biberach, befinden sich im letzten Semester und schreiben ihre Bachelorarbeit.
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Studierende und Prof. Siegismund von Energie-Ingenieurwesen an der Hochschule Halmstad/Schweden

Im Rahmen des Short-Term-Austausches des Studiengangs Energie-Ingenieurwesen mit der Hochschule Halmstad nahmen 4 Studierende am Gegenbesuch in Schweden teil. Die Studierenden waren in diesem Jahr Gäste des NORDSWEM-Programms (http://nordswem2015.webs.com/ ) und kamen dabei neben Ihren schwedischen Partnern auch mit Studierenden aus Estland, Finnland und Island in Kontakt. Inhalte des einwöchigen Programms waren Vorlesungen im Bereich Energie- und Wasserversorgung, Exkursionen sowie Projektarbeit in diesen Bereichen. Freizeitaktivitäten und das Kennenlernen des studentischen Lebens in Schweden kamen dabei auch nicht zu kurz.

Das Bild zeigt die Gruppe bei dem Wärmepumpen-Hersteller Nibe in Markaryd.

 

Exkursion Holzwerk Gebr. Schneider GmbH, Kappel 28, 88436 Eberhardzell

Stamm-und Sägereste werden zu Holzdämmstoffen weiter verarbeitet, Reststoffe in einem eigenen Heizkraftwerk verbrannt (8 MW elektrische Leistung). Das Werk wurde 2011 erst auf die derzeitige Größe erweitert. Es wird derzeit Holz von 20 LKW-Ladungen pro Tag verarbeitet und 600 Festmeter Nutzholz erzeugt. Aus den Reststoffen werden zusätzlich 800 cbm Holzplatten mit Dicken bis 240 mm hergestellt.
Beeindruckend war die Größe des Kraftwerkskomponenten dieses Holzverarbeiters und der sonstigen Produktionsanlagen (Entstaubungszyklon 48 m Höhe). Beeindruckend für die Studierenden des Studiengangs Energiesysteme war auch der vollautomatische Betrieb des Kraftwerks und der neuen Produktionsanlagen für die Faserdämmstoffe mit weniger als 10 Mitarbeitern. Eine Erläuterung der verschiedenen Holzdämmstoffe deren Eigenschaften und die dafür notwendigen Zuschlagstoffe ergänzte für die Studierenden der Gebäudeklimatik die Kenntnisse aus dem Grundstudium über Dämmstoffe.

Große Exkursion 2014 auf energetischem Zukunftskurs: Studierende hissen die Segel

Mit der erneuerbaren Kraft des Windes werden sich Studierende der Hochschule Biberach in diesem Jahr auf große Exkursion begeben. Und auch wenn die eigentliche Exkursion erst im September geplant ist, stecken die Studierenden bereits mitten in der Vorbereitung. In dieser Woche hissten sie  symbolisch die Segel, um die Hochschule auf ihr Segelabenteuer aufmerksam zu machen: Mittelpunkt der verschiedenen Aktionen im Innenhof der HBC war die Segeljolle einer Kommilitonin, vor der sie in voller Ausrüstung für ein Gruppenbild posten.
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Exkursion Allianzarena München

Während der Exkursionswoche im Sommersemester 2013 machte sich das erste und dritte Semester der Studiengänge Gebäudeklimatik und Energiesysteme auf den Weg nach München.

Technik-Tour in der Allianzarena

 

Dort besuchten wir die Allianzarena um einen Überblick über die Versorgungstechnik zu bekommen. Während der speziellen Technik-Tour bekamen wir Einblicke in die Lüftungs- und Klimazentrale, sowie die eigene Rasenheizung und die UV-Bestrahlung des Rasens. Weitere interessante Eindrücke bekamen wir in der Reporterkabine, sowie der Sicherheitszentrale, in der der Verkehr um das Stadion, sowie die Sicherheitssituation im Stadion geregelt wird.

Ein weiterer Höhepunkt unserer Tour war der Akustiktest in dem völlig leeren Stadion. Das Grölen von nur 25 Studenten erfüllte die ganze Arena und hallte von den Rängen wieder.

Rund um war es für alle ein sehr gelungener, interessanter und schöner Exkursionstag.