Frauenwirtschaftstage 2018

Die Landesregierung von Baden-Württemberg will durch eine aktive Frauenförderpolitik die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben und in der Wirtschaft unterstützen.

Mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau finden deshalb jährlich im Herbst die landesweiten Frauenwirtschaftstage statt. Unternehmen und vor allem alle interessierten Frauen und Männer haben die Möglichkeit, sich in regionalen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Workshops, Kongressen, Vorträgen, Beratungen, über Aktivitäten rund um die nachstehenden Themen zu informieren beziehungsweise beraten zu lassen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Die Hochschule Biberach wird im Themenfeld "Digitale Zukunft mit Frauen gestalten" eine Veranstaltung mit dem Titel "Digitalisierung als Karrierebooster für Frauen?" anbieten.

Die Veranstaltung findet am 18. Oktober 2018 von 10:00 Uhr - 16:30 Uhr an der Hochschule Biberach statt.

Programm
10:00 Uhr - 10:45 Uhr Impulsvortrag in der Aula der Hochschule

11:00 Uhr - 16:30 Uhr Design Thinking Workshop im DT-Labor der
                                Hochschule

Zusammen mit Fachexperten werden zunächst im Rahmen eines Fachvortrages, später als Design Thinking Workshop verschiedene Fragen diskutiert und erörtert:

  1. Wie erleben Frauen die Digitalisierung im beruflichen Umfeld?
  2. Inwiefern ändert sich durch die Digitalisierung der Kontext für Frauen um Führungspositionen erlangen und ausfüllen zu können?
  3. Wie lässt sich eine digitale Zukunft gestalten, die für Frauen karriereförderlich ist?
Referenten
  • Dr. Tanja Reimer, Postdoctoral Research Associate, Europa-Universität Flensburg
  • Dr. Isabell Osann, Gastprofessorin für innovative Lehre und Kompetenztransfer an der HBC, Unternehmensberaterin, Coach & Design Thinking Trainerin
 
Anmeldung
Marina Wiest
Hochschule Biberach
Karlstraße 11
88400 Biberach
 
wiest@hochschule-bc.de
Tel.: 07351 - 582-149

Publikationen des GESIS Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften Köln

Das GESIS Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften ist die größte deutsche Infrastruktureinrichtung für Sozialwissenschaften an den drei Standorten in Berlin, Köln und Mannheim. Das Institut ist das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung und eine zentrale Einrichtung zur Verwirklichung der Chancengleichheit von Mann und Frau. Es veröffentlicht regelmäßig den Newsletter mit dem Titel CEWSjournal, das aktuelle Information zum Thema Frauen in Wissenschaft und Forschung bietet.
Auf dem Protal "Familienfreundliche Wissenschaft" stellt das CEWS ein strukturiertes Informationsangebote rund um das Thema "Familienfreundlichkeit in der Wissenschaft" zur Verfügung.

 

Pressemitteilung der Öffentlichkeitsarbeit der HBC

Gleichstellung an Hochschulen: HBC führt bundesweites Ranking an
Einen Spitzenplatz in allen Kategorien des bundesweiten Hochschulrankings nach Gleichstellungsaspekten 2013 belegt die Hochschule Biberach. Damit führt die HBC als eine der kleinsten Fachhochschulen des Landes dieses bundesweite Ranking – neben der Idstein Hochschule Fresenius – an. Das Ranking differenziert die Bereiche Studierende, Nachwuchsförderung. Personal und Veränderungen im Zeitverlauf.
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Pressemitteilung der Öffentlichkeitsarbeit der HBC

Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten (9. November 2011):

Mehr Professorinnen an der Hochschule Biberach: Frauenanteil wächst dynamisch

Mit dem Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2011 legt das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (Center of excellence Woman and Science", CEWS) im Sommer die fünfte Ausgabe ihrer bundesweiten Bewertung seit 2003 vor. Die Hochschule Biberach konnte sich dabei in der Ranggruppe 3 von 10 behaupten. Darüber informierte jetzt die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Biberach, Prof. Dr. Kerstin Otte.
Der Hochschulvergleich nach Gleichstellungsaspekten bewertet die Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen mit Hilfe von quantitativen Indikatoren.  

In der Spitzengruppe liegt die Hochschule Biberach in den Kategorien "Gleichverteilung der Studierenden auf Fächergruppen" sowie bei der "Steigerung des Professorinnenanteils" und der "Steigerung des Frauenanteils am
hauptberuflich wissenschaftlichen Personal". Verglichen wurden die aktuellen Daten mit denen von 2004. "Die Hochschule Biberach belegt einen erstklassigen Platz und zeigt eine große Dynamik in der Gleichstellung der Geschlechter im Zeitraum 2004 bis 2009", so Prof. Otte, seit 2009 in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte tätig.

Eine Herausforderung sieht Prof. Otte dagegen in der Erhöhung der absoluten Zahlen des Frauenanteils in der Professorenschaft wie beim wissenschaftlichen Personal. "Wir sind zwar mehr Frauen in diesen Bereichen als in der Vergangenheit. Aber in Relation zu den Studierenden sind es immer noch zu wenig." Um für diese Situation ein stärkeres Bewusstsein an der Hochschule zu schaffen, möchte Prof. Otte verschiedene Strukturen schaffen. So soll eine Gleichstellungskommission sowie ein Audit "Familiengerechte Hochschule" ins Leben gerufen werden.
Mit folgendem Link gelangen Sie zum Hochschulanking für Gleichstellungsfragen: CEWS-Hochschulranking

Umfrage zur Kinderbetreuung

An der Hochschule Biberach wurde 2011 eine Umfrage zur Kinderbetreuung durchgeführt.

Weitere Informationen dazu finden Sie in dem folgenden Artikel der Leiterin der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit Frau Anette Schober-Knitz, der im Newsmagazin der Hochschule Biberach HBC.AKTUELL 01/11 veröffentlicht wurde:

Kinderbetreuung: Welchen Bedarf gibt es an der HBC?

 Eine umfrangreiche Befragung zum Thema Kinderbetreuung haben die Gleichstellungsbeauftragten Prof. Dr. Kerstin Otte und deren Stellvertreterin Prof. Dr. Annette Schafmeister Ende 2010 organisiert: damit wollen Sie herausfinden, wie viele Studierende, Professoren oder Mitarbeiter sich ein Betreuungsangebot für Kinder auf dem Campusgelände wünschen. 1880 Fragebögen wurden hierfür verteilt- 801 Fragebögen wurden ausgefüllt wieder
abgegeben. Bezogen auf die einzelnen Gruppen entspricht dies einer Beteiligung von 21 bis 67 Prozent. Die Umfrage wurde vom Sekretariat der Gleichstellungsbeauftragten von Frau Jana Goldmann evaluiert.

Die Studie zeigt auf, dass Mitarbeiter - zu dieser Gruppe werden in der Auswertung auch die Professoren gezählt - und Studierende insgesamt Eltern von 183 Kindern sind. 42 Mädchen und Jungen sind die Kinder von Studierenden, 139 von Mitarbeitern (2 Kinder wurden nicht zugeordnet). Bei den Mitarbeitern zeigt sich jedoch, dass die Kinder schon älter sind oder die Familien weit entfernt von der Hochschule leben und der Bedarf nach Betreuung eher gering ist. Nur für 19 Mitarbeiter-Kinder und 8 Studierenden-Kinder wurde eine Betreuungsmöglichkeit gewünscht. Das sei zwar noch eine geringe Quote, so Prof. Otte, doch ist die Gleichstellungsbeauftragte davon überzeugt, dass ein verlässliches Betreuungsangebot die Nachfrage verstärken würde, insbesondere in den Ferien und nachmittags. Der Hochschule empfiehlt sie daher ein flexibles Betreuungskonzept für 0-6 jährige Kinder zu etablieren und über einen gewissen Zeitraum zu evaluieren.
Bei steigendem und stetigem Bedarf sollte ein fester Rahmen für Betreuung geschaffen werden, so Kerstin Otte.
Auch ein Betreuungskonzept für die Schulferien mit flexiblen Angeboten hält sie für sinnvoll. Dies, das zeige die Umfrage, sei besonders interessant für Mitarbeiter und deren Kinder.

Die Ergebnisse der Umfrage wird Kerstin Otte in der März-Sitzung des Senats vorstellen.

Bereits im April wird die Gleichstellungsbeauftragte eine Kooperation mit dem Kinderhaus Mullewapp in der Biberacher Wilhelm-Leger-Straße vereinbaren mit dem Ziel, dass "Hochschul-Kinder" unter sechs Jahren dort flexibel betreut werden können. Bereits möglich, so Otte, seien Belegplätze in der Kinderkrippe Hospital (Mühlweg 7/2).
Hier ein Link für die KinderbetreuungKinderkrippe Hospital.