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HBC berichtet Ministerin Bauer von erfolgreichen Start up Stories

Studierst Du noch oder gründest Du schon? Das will Wissenschaftsministerin Theresia Bauer derzeit von Studierenden in Baden-Württemberg wissen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Start Up Stories" besucht sie zehn verschiedene Hochschulstandorte, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Am Mittwoch machte die Ministerin Station in Weingarten und traf dort den Hochschulverbund „GROW", dem die Hochschulen Biberach, Ravensburg-Weingarten und Albstadt-Sigmaringen angehören.  In dieser Kooperation haben sich die Hochschulen gemeinsam für die Förderlinie „Gründungskultur in Studium und Lehre" beworben und einen Zuschlag erhalten (Förderzeitraum 2016 bis 2019). Dabei steht GROW als Abkürzung für „Go youR Own Way" und beschreibt das gemeinsam entwickelte Verständnis.
 
Wie kann unternehmerisches Denken schon während des Studiums gefördert werden, welche Rolle spielen Hochschulen und Wissenschaft und welche Erfahrungen haben erfolgreiche Gründer gemacht? Diesen Fragen ging Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gemeinsam mit den Hochschulleitungen – Rektor Professor André Bleicher aus Biberach, Rektor Professor Thomas Spägele aus Ravensburg und Prorektor Professor Mathias Premer aus Albstadt-Sigmaringen – nach; in den Diskussionsrunden dabei waren auch erfolgreiche Gründer aller Hochschulen sowie die Biberacher Gastprofessorin Dr. Cornelia Gretz.
 
Schnell wurde klar, was GROW leistet: nämlich einen aktiven Austausch und die gegenseitige Befruchtung beim Aufbau einer Gründerkultur an den jeweiligen Standorten und im ländlichen Raum. Deutlich wurde auch, was sich gründungswillige Studierende wünschen: mehr Zeit und eine stärkere Überlappung der Phasen Studium und Gründung. Nicht „oder" sondern „und" müsse deshalb die Losung lauten, nahm Professor Spägele Bezug zum Slogan der Landesregierung für das Veranstaltungsformat „Studierst Du noch oder gründest du schon?"
 
Auch die Hochschulleitungen waren sich einig darin, was jenseits der Förderlinie notwendig ist für eine nachhaltige Gründerkultur: Eine Verstetigung der Angebote, durch räumliche wie personelle Ressourcen, forderte André Bleicher. Ministerin Bauer versprach die Anforderungen mit in die Landeshauptstadt zu nehmen; die Veranstaltung zeigte aber auch, dass sie den Mut und das Potenzial der Gründer für das Land Baden-Württemberg nicht missen möchte. „Wir brauchen Innovation in Baden-Württemberg" sagte Theresia Bauer.
Anschließend nahm sich die Wissenschaftsministerin viel Zeit für die Poster Session und die zahlreichen Start ups aus dem Umfeld der drei Hochschulen, die sich und ihre Projekte im direkten Dialog mit der Ministerin vorstellten. Ebenso hatte Cornelia Gretz die Möglichkeit, ihre Formate zu erläutern, mit denen sie und ihr Team die Gründeraktivitäten initiiert und begleitet, etwa die Gründergarage, das Gründertheater oder die Start up-Night , die einmal pro Semester stattfindet. Neu einführen wird die Hochschule Biberach den interdisziplinären Mittwoch, der unter anderem der Gründerkultur eine Plattform bieten soll.
 

Foto: Erzählten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Bildmitte) ihre Start up Stories: Die Biberacher Gründerinitiative rund um Gastprofessorin Cornelis Gretz (3. von rechts). Foto: HBC

 

Foto: Marcel Moser

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