HBC.Artikel_HBC_ Wirtschaftsrecht (Bau und Immobilien)

Veränderte Anforderungen der Bau und Immobilienbranche: Berufsbegleitendes Studium bietet Know-how in Rechtsfragen

Die Bau- und Immobilienbranche verändert sich: Neben Prozessen wie Digitalisierung spielt etwa das Bauprojektmanagement im Spannungsfeld von Kostendruck und Verrechtlichung eine zentrale Rolle. Für das Personal der Bau- und Immobilienwirtschaft bedeutet dies neue Anforderungen, zahlreiche Arbeitgeber sehen die Notwendigkeit der Qualifizierung, um die anstehenden Herausforderungen bewältigen zu können.

Diese Erfahrung hat auch Tobias Wonschak gemacht, der als Projektleiter bei dem Münchner Unternehmen Hitzler Ingenieure in der Projektsteuerung tätig ist. „Rechtliche Fragestellungen gilt es inzwischen bei fast jedem Bauprojekt zu klären", sagt er. Gleichzeitig seien sie oftmals abstrakt und schwer einzuordnen, wenn keine spezifischen Kenntnisse vorhanden sind. Deshalb suchte der Ingenieur nach einer Weiterbildungsmöglichkeit, ein Wunsch, den sein Arbeitgeber unterstützt. Entschieden hat er sich schließlich für ein Aufbaustudium an der Hochschule Biberach (HBC), die an der Schnittstelle von Wirtschaft und Recht zwei berufsbegleitende Studiengänge auf Bachelor- und Master-Niveau anbietet: Wirtschaftsrecht (Bau und Immobilien) mit den Abschlüssen Bachelor of Laws (LL.B.) oder Master of Laws (LL.M.).

Der 30-jährige Projektleiter hat sich für den Biberacher Master-Studiengang immatrikuliert. Über das Studium will er ein allgemeines Verständnis für Rechtsfragen entwickeln und Fachwissen im Architekten- und Ingenieurrecht, Bauvergaberecht sowie Bauvertragsrecht aufbauen. Die Programme richten sich speziell an Berufstätige, die sich für Projekt- oder Führungsverantwortung qualifizieren möchten. Ob Bachelor oder Master – die Studiengänge sind weitgehend als Fernstudiengänge ausgestaltet, gelehrt wird in innovativen Blended-Learning-Formaten, einem Mix aus kompakten Präsenzveranstaltungen (zwei Wochen pro Semester), E-Learning-Einheiten und Selbstlernphasen. Klassische Vorlesungen an der Hochschule werden ersetzt durch Webinare, um eine möglichst große räumliche und zeitliche Flexibilität herzustellen.  Professoren der Hochschule sowie Experten aus Kanzleien, Justiz und Verwaltung sowie Wirtschaftsunternehmen vermitteln das interdisziplinäre Fachwissen wissenschaftsorientiert und gleichzeitig praxisnah.

„Die Qualität der Online-Vorlesungen ist hoch und das Fächerspektrum deckt alle für mich relevanten Themen des Bau- und Immobilienrechts ab", sagt Tobias Wonschak, der seit März an dem Programm teilnimmt. Neben dem persönlichen Interesse an gezielter Weiterbildung für seine Tätigkeit als Projektleiter wertet er die Qualifikation auch als Aufstiegsmöglichkeit.
Unter seinen Kommilitonen sind auch Kolleginnen und Kollegen, die nicht das komplette Studium absolvieren, sondern zunächst nur einzelne Angebote wahrnehmen. Tatsächlich kann jedes Thema als einzelner Weiterbildungsbaustein gebucht werden, denn das Studium ist modular aufgebaut. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Hochschulzertifikat; die erbrachten Leistungen können sie sich zu einem späteren Zeitpunkt für ein vollständiges Studium angerechnet lassen.

Nächster Studienstart für die Fernstudienprogramme Bachelor oder Master Wirtschaftsrecht (Bau und Immobilien) ist der 1. März 2019. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar.
 

Foto: Wer etwa im berufsbegleitenden Studiengang Wirtschaftsrecht (Bau und Immobilien) der Hochschule Biberach studiert, erhält Online-Vorlesungen wie diese:Neue rechtliche Regelungen im (Gewerbe-)Mitrecht/ Illu: HBC

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