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Campus Biberach: Summer Schools bringen interkulturellen Flair ins Hochschulleben

Interkulturelle Erfahrungen sammeln: Das ist der zentrale Baustein der Internationalisierungsstrategie der Hochschule Biberach (HBC). Den Studierenden wird dies über verschiedene Angebote ermöglicht – vom eigenen Auslandsaufenthalt bis hin zu Begegnungen mit internationalen Gästen innerhalb des Lebensraumes Campus Biberach.
 
Das Format Summer School ist eines der Angebote, die die Studierenden, aber auch die Professoren und Mitarbeiter an der Hochschule Biberach erleben und mitgestalten können. Allein in diesem Sommersemester finden sechs Summerschools für Architekten, Energie-Ingenieure, Bauingenieure und Biotechnologen statt – die beteiligten Partnerhochschulen kommen aus den USA, aus Chile, Schweden, Finnland und Norwegen sowie aus Griechenland. Jede Summer School wird von einem Studiengang organisiert und hat ihr eigenes, fachliches Thema, das „durch die verschiedenen internationalen Brillen betrachtet wird", erläutert Jens Winter, Prorektor für Lebenslanges Lernen und Internationales. „Das bereitet für den späteren Berufsalltag vor – fachlich wie fremdsprachlich", so Winter.
 
Der Austausch ist eine gegenseitige Bereicherung: Gäste aus anderen Ländern lernen Deutschland kennen, Biberacher Studierende haben die Möglichkeit sich an die Entscheidung über einen möglichen längeren Auslandsaufenthalt heranzutasten. „In jedem Fall sammeln sie wichtige interkulturelle Erfahrungen", sagt Jens Winter. Und vielleicht ist die Teilnahme an einer Summer School der entscheidende Impuls, zum Beispiel an dem bundesweit einzigartigen Studienmodell Bachelor International teilzunehmen, den die Hochschule Biberach anbietet: Insgesamt ein Jahr gehen die Biberacher Studierenden innerhalb dieses Programms in ein anderes Land, um dort ein Studien- und ein Praxissemester zu absolvieren.
 
Die verschiedenen Summer Schools des Sommersemesters 2018 finden in unterschiedlichen Variationen statt: Mal dauern sie ein paar Tage, mal mehrere Wochen, mal ist es eine Veranstaltung am Campus Biberach, mal an der HBC sowie an der Partnerhochschule und mal findet das Programm ausschließlich bei dem internationalen Partner statt, etwa die Summer School in Griechenland („From Structural Biology to Drug Discovery") in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm. Immer aber geht es um das Miteinander aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Die Studierenden arbeiten in Workshops zusammen, so dass sie sich fachlich und sprachlich austauschen können.
 
Die nächste Summer School an der Hochschule Biberach startet Mitte Juli und dauert bis Mitte August. Professor Matthias Bahr (Studiengang Bauingenieurwesen) hat das Programm zusammengestellt, das zunächst an der Hochschule Biberach ausgerichtet wird und im zweiten Teil in den USA: Partner für das Programm „Sustainable Design and Construction" zum Thema Nachhaltigkeit im Bauingenieurwesen sind die California State Polytechnic Universities Pomona und San Luis Obispo. Zwei der vier Wochen werden die beteiligten Biberacher Bauingenieur-Studierenden in Kalifornien verbringen.

„Dass an der HBC als kleine Hochschule in einem Semester gleich mehrere Summer Schools stattfinden, ist außergewöhnlich", sagt der Prorektor für Internationalisierung an der HBC, und stehe für den Anspruch, den Studierenden von Biberach aus die Tür zur Welt zu öffnen.
 

Foto: Der Austausch mit Gäste von Partnerhochschulen weltweit bereichert das Campus-Leben/Foto: HBC/Stefan Sättele

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