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Bundesweites CHE-Hochschulranking im Fach Bauingenieurwesen: Hochschule Biberach ist spitze!

Eine Spitzenposition nimmt die Hochschule Biberach (HBC) im bundesweiten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ein, das am heutigen Dienstag (7. Mai 2019) veröffentlicht wird. In der Fächergruppe Bauingenieurwesen positioniert sich die Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement gleichauf mit der TH Mittelhessen/Gießen auf Platz 1 und erhält vier Mal die Bestnote für die Kategorien „Allgemeine Studiensituation", „Kontakt zur Berufspraxis", „Unterstützung am Studienanfang",  „Ausstattung Praktikumslabore". Ebenfalls gerankt wurden die Biberacher Fakultäten Architektur und Energie-Ingenieurwesen sowie Biotechnologie –und auch in diesen Fächern erhielt die HBC gute Bewertungen.

„In erster Linie ist das CHE-Ranking ein Instrument für die Studienorientierung", sagt Professor Dr.-Ing. Norbert Büchter, Prorektor für Studium und Lehre an der HBC. Das Ranking wird online sowie im Studienführer des ZEIT-Verlages veröffentlicht und bietet jedem jungen Menschen einen umfassenden Überblick zu Studienangeboten sowie der Ausrichtung einzelner Studiengänge im deutschsprachigen Raum. Für das Ranking werden insbesondere die Studierenden der einzelnen Hochschulen nach ihrer Meinung befragt; in einem anonymen Verfahren können sie ihre Hochschule bewerten. „Die Ergebnisse für die Hochschule Biberach zeigen, dass wir den bundesweiten Vergleich nicht scheuen müssen", sagt Professor Dr.-Ing. Norbert Büchter, Prorektor für Studium und Lehre.

In insgesamt 17 Kategorien haben die Studiengänge der Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement Bestnoten erhalten – in 13 Punkten von den Studierenden und in vier Punkten auf der Grundlage von Fakten zu Lehre und Forschung, die das CHE erhoben hat. Durch das ausgesprochen gute Ergebnis sehen sich Dekan Professor Dr.-Ing. Alexander Glock und seine Kollegen darin bestätigt, „ein ausdifferenziertes Studienangebot mit dem Fokus auf einer qualitativ hochwertigen, anwendungsbezogenen Lehre" anzubieten. „Für zukünftige Bauingenieure und Projektmanager ist eine breite akademische Bildung mit starken Praxisanteilen in der Lehre unerlässlich", so Glock. Die engen Kooperationen der Fakultät mit der Bauindustrie, Ingenieurbüros, Bauämtern und Partnerhochschulen seien hierfür von zentraler Bedeutung, so Glock. Besonders gut bewerteten die Studierenden die „Allgemeine Studiensituation", die „Studienorganisation" sowie die „Exkursionen" – in all diesen Punkten gaben sie die Note 1,4. Eine 1,5 vergaben die Studentinnen und Studenten für die „Labore" der Fakultät, eine 1,6 für den „Praxisbezug" sowie für die „IT-Ausstattung" mit dem neu eingerichteten Building Information Lab des Studienganges Bau-Projektmanagement. Bewertet wurden erstmals auch die dualen Angebote der Fakultät mit einem Plus an Praxis: Holzbau-Projektmanagement, Bauingenieur Plus, Vertiefte Praxis.

Der Studiengang Energie-Ingenieurwesen sowie die Fakultät Biotechnologie wurden in der Fächergruppe Angewandte Naturwissenschaften mit anderen Hochschulen verglichen. In der Unterkategorie Energietechnik erhielt der Ingenieurstudiengang vier Mal die Bestnote: Von den Studierenden für die gelungene „Studienorganisation", auf Basis der Faktenlage für die Kategorien „Abschlüsse in angemessener Zeit" sowie „Kontakt zur Berufspraxis" und „Internationale Ausrichtung".  In der Unterkategorie Biotechnologie gaben die Studierenden Bestnoten für die „Studienorganisation" sowie „Räume", also die räumliche Ausstattung am Campus Aspach; die Fakten-Recherche des CHE ergab zudem Spitzenplätze in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit".  Professor Dr. Hans Kiefer, Dekan der Fakultät Biotechnologie, sieht sich in der inhaltlichen Gestaltung der Studienangebote grundsätzlich bestätigt: „Praxisnähe, Interdisziplinarität und der Anteil englischsprachiger Vorlesungen wurden von den Studierenden besonders positiv bewertet". Professor Dr. Jörg Entreß, Studiendekan Energie-Ingenieurwesen, freut sich vor allem über die positive Beurteilung der internationalen Ausrichtung. Hier bietet die Hochschule Biberach das bundesweit einmalige Studienmodell „Bachelor und Master International" an, das als Pilot im Energie-Bereich gestartet hat.

In der Fächergruppe Architektur bewerteten die Studierenden die „Ausstattung der Arbeitsplätze" mit einer Bestnote; der Fakten-Check des CHE ergab darüber hinaus eine Spitzenbewertungen für die Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit". Eine 1,8 erhielt der Studiengang Architektur – wenn auch gelistet in der Mittelgruppe – für den wissenschaftlich-künstlerischen Bezug der Lehre sowie eine 1,7 für „Exkursionen", die gerade in der vergangenen Woche nach Hongkong, Norwegen und Wien geführt haben.

Das CHE, so Prorektor Büchter, sei auch ein wichtiges Instrument, um im bundesweiten Vergleich die Ausrichtung der eigenen Angebote zu überprüfen. Die aktuelle Befragung würde aufzeigen, dass die Hochschule mit geplanten Lehrprojekten wie „Campus bauen" oder „Interdisziplinärer Mittwoch" sowie verstärkten Angeboten in der Studieneingangsphase wie einer Starter-Woche auf dem richtigen Weg sei.

Foto: Spitzenbewertungen erhielt die Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement u.a. für die Labore, etwa das neu eingerichtete Building Information Lab des Studienganges Bau-Projektmanagement/Foto: HBC/Stefan Sättele

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