HBC.Artikel_Offener Campus 2016

Franziska Streb gewinnt 1. Biberacher Science Slam

Der Tag der offenen Tür an der Hochschule Biberach war ein voller Erfolg: Die Besucher strömten zu beiden Campus-Standorten, das Programm bot für kleine und große Besucher umfangreiche und bunte Angebote und am Nachmittag schien dann tatsächlich die Sonne – perfekte Bedingungen für einen spannenden Nachmittag an der Hochschule Biberach. Von 13 bis nach 17 Uhr tummelten sich die Gäste auf dem Gelände der HBC und  nahmen die verschiedenen Führungen, Aktionen, Vorlesungen und Laborvorführungen interessiert wahr.
 
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war sicherlich der 1. Biberacher Science Slam, an dem sich fünf Slamer aus den verschiedenen Bereichen der Hochschule dem Wettbewerb stellten. Der Pokal ging am Ende an Franziska Streb, Assistentin im Studiengang Architektur mit dem Thema „Australian Nomads – Über die Behausungen der Nomaden Australien". In ihrem Vortrag gewährte sie dem Publikum einen sehr überraschenden Blick auf die Camper-Szene in dem Land, das sie vor kurzem selbst bereist hat. Die verschiedenen Ausstattungen der Camper, denen sie begegnet war, klassifizierte sie mit der Gründlichkeit eines Naturwissenschaftlers und skizzierte dem Publikum die Eigenschaften mit pointierten Beschreibungen. Die Architektin hatte – wie die meisten ihrer MitstreiterInnen – sich zum ersten Mal an einem solchen Science Slam beteiligt. Einzig Peter Knoll, Forschungsmitarbeiter am Institut für Gebäude und Energiesysteme, hat schon Erfahrung als Slamer und konnte auch bereits einen Wettbewerb für sich entscheiden. Sein Thema „Wie intelligent können Gebäude sein" klatschten die Zuhörer mit ihrem Applaus ebenfalls auf einen der vorderen Plätze. In Form von kleinen Geschichten aus dem Alltag, zeige er auf, wie wir die Intelligenz von Gebäuden nutzen können, um im Alltag Energie zu sparen. Dabei berichtete er u. a. von seinen beiden Kindern (3 und 5 Jahre alt), die eine gewisse Zeit lang sehr diszipliniert das Licht ausschalteten, bevor sie den Raum verließen. Denn, so hatte es ihnen der Papa erklärt: das spart Energie und rettet das Leben der kleinen Eisbären an den Polkappen. Nach rund zwei Wochen aber ließ der kindliche Eifer nach. Auf die Frage warum, erhielt Peter Knoll eine bestechende Antwort: um die Eisenbären müsse er sich nicht sorgen. Denn die können schwimmen. Eine kleine Episode des Slamers Peter Knoll, die den ein oder anderen Zuhörer an sein eigenes, unzureichendes Umweltverhalten im Alltag erinnert haben dürfte.
 
Nach einer zweiten Bewertungsrunde, bei der das Publikum nochmals alles für seinen Favoriten gab,  verkündete Moderator Johannes Riedel die Entscheidung: Platz 1 für Franziska Streb, dicht gefolgt von Peter Knoll auf Platz 2. An alle Beteiligten überreichte Rektor Professor Thomas Vogel einen Pokal; die Erstplatzierte erhielt zudem den Wanderpokal, denn, so die Erwartung des Rektors, der Biberacher Science Slam wird fortgeführt. Sein Dank galt allen, die sich diesem Wettbewerb im Audimax gestellt hatten:

Honorarprofessor Dr. Erich Bluhmki (Studiengang Projektmanagement): „Mathematik ist überall"
Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou (Pharmazeutische Biotechnologie): „Forschung und Lehre: Zwei Seelen hausen, ach! in meiner Brust"
Renate Stratmann, Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung: „Was Lernen mit Wisky zu tun hat"
Peter Knoll, Forschungsmitarbeiter am Institut für Energie- und Gebäudesysteme: „Wie intelligent können Gebäude sein?"
Franziska Streb, Assistentin im Studiengang Architektur: „Australian Nomads – Über die Behausungen der Nomaden Australiens"

 

Foto: Unser Bild zeigt (vlnr): Chrystelle Mavoungou, Erich Bluhmki, Franziska Streb, Renate Stratmann, Peter Knoll, Rektor Thomas Vogel./Foto: HBC/Stefan Sättele

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