HBC.Artikel_VorBILDER_Vortrag Methoden und Strategien der extremen Rechten"

Methoden und Strategien der extremen Rechten – Was wir gegen Hass und Menschenfeindlichkeit tun können

Die extrem rechte Szene in Baden-Württemberg befindet sich im Umbruch:
Während die Bedeutung der NPD nicht nur in Baden-Württemberg
kontinuierlich schwindet, ist gleichzeitig zu beobachten, dass junge
rechtsextreme Kleinstparteien und Rechtspopulisten an Zulauf gewinnen.  Diese Situation wird die Politikwissenschaftlerin und Autorin Ellen Esen aus Karlsruhe erläutern, die innerhalb der Ausstellung „VorBILDER – SPORT und POLITIK vereint  gegen Rechtsextremismus" für einen Vortrag an die Hochschule Biberach kommt (7. Dezember, 19 Uhr, HBC-Audimax). Die HBC zeigt die Ausstellung bis einschließlich 14. Dezember am Campus Stadt (Gebäude D, Lounge).
 
Esen wird unter dem Titel „Methoden und Strategien der extremen Rechten in Baden-Württemberg - Was können wir gegen Hass und Menschenfeindlichkeit tun?" aufzeigen, dass der harte Kern des organisierten Rechtsextremismus gleichzeitig stagniert. Dies wäre eine gute Nachricht, so die Referentin, wenn nicht parallel dazu eine
Radikalisierung stattfinden würde: Die Zahl rechtsextremistischer
Gewalttaten sei nicht nur in Baden-Württemberg sprunghaft gestiegen, so Esen.
Was diese Entwicklung für unsere Gesellschaft bedeutet und wie wir damit umgehen können, wird sie in ihrem Vortrag darlegen.

Ellen Esen beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Entwicklungen der
extremen Rechten. Sie hat Politik und Geschichte studiert, ist in der
politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig und hat Menschen bei
ihrem Weg aus der rechten Szene begleitet. Ellen Esen engagiert sich zudem im
Netzwerk Karlsruhe gegen rechts. Als Autorin hat sie einen Beitrag in dem u. a. von MdB Martin Gerster herausgegeben Buch „Strategien der extremen Rechten" verfasst. Gerster hat die Ausstellung „VorBilder" nach Biberach geholt, wo sie zum letzten Mal gezeigt wird.
 
Der Vortrag ist öffentlich bei freiem Eintritt; eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Foto: SPD-Politiker Martin Gerster, MdB und Sportler Steffen Deibler vereint gegen Rechtsextremismus: "Kein Wasser auf die Mühlen von Hass und Gewalt" lautet ihre Position, die sie für die Ausstellung VorBILDER formuliert haben, für die dieses Bild entstanden ist. Im Rahmen der Aussteller bietet die HBC am Donnerstag, 7. Dezember, einen Vortrag zum Thema an/Foto: studio kohlmeier berlin

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