Studierende des Masterstudiengangs können die Infrastruktur beider Hochschulen nutzen. Sie erhalten Einblicke sowohl in das unfassende Fächerspektrum der Universität als auch in die praxis- sowie anwendungsbezogene Lehre und Forschung der Hochschule.

Hochschule Biberach

An der Hochschule Biberach steht für den Masterstudiengang das Institut für Angewandte Biotechnologie (IAB) zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie und mit nationalen sowie internationalen Hochschulen bearbeitet das Institut Forschungsprojekte zur Herstellung von Feinchemikalien und Biopolymeren. In den verschiedenen Laboren werden Vorgänge zum Up-Stream-Processing und Down-Stream-Prozessing abgebildet – beginnend mit dem computergestützten  Metabolic Engineering von Mikroorganismen über deren Fermentation, Produktaufreinigung und Stabilisierung. Studierende des Master-Studiums werden in die Bearbeitung dieser aktuellen und progressiven Projekte eingebunden; die Erkenntnisse aus der Forschung fließen direkt in die Lehre zurück.
Die Hochschule Biberach verfügt über eine breite Laborstruktur mit hochmoderner Ausstattung. Die Curricula für die Studiengänge - Bachelor wie Master - wurden in enger Kooperation mit der Industrie entwickelt, zahlreiche Vertreter aus der Praxis sind über Lehrveranstaltungen beteiligt.

Universität Ulm
Das Studien- und Forschungsangebot der Universität Ulm ist durch ein medizinisch – naturwissenschaftliches – technisches Profil geprägt. Der Master-Studiengang Industrielle Biotechnologie wird vertreten durch das Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie mit den Ausbildungsschwerpunkten Stoffwechselregulation, Metabolic Engineering und Enzyme Engineering. Durch Kooperationen mit weiteren universitären Einrichtungen wie der Biochemie, der Biologie, der Humanmedizin und der Molekularen Medizin wird eine Ausbildung angeboten, die sowohl Grundlagen als auch zukünftige Entwicklungsrichtungen sowie Anwendungsbedarf von Methoden und Produkten abdeckt.
Die hierfür nötige interdisziplinäre Forschung ist ein Markenzeichen der Universität Ulm. Regionale, nationale und internationale Kooperationen sowohl mit universitären und nicht universitären Instituten sowie der Industrie spiegeln sich in Forschungszentren, Kompetenzzentren, Schwerpunkten und Forschungsverbünden wieder.