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„Konstruktion der Idee": Walter Angonese stellt seine Arbeitsmethode vor

Materie, Wahrnehmung, Identität und Intuition: Mit diesen verschiedenen Facetten einer künstlerisch-konstruktiven Herangehensweise an gestalterische Prozesse in der Architektur beschäftigte sich die Vortragsreihe „Biberacher Architekturgespräche 2018" der Hochschule Biberach (HBC) im vergangenen Wintersemester. Unter dem Titel „regional – international – regional" hatten verschiedene Architektinnen und Architekten aus Südtirol und Italien ihre Arbeiten vorgestellt.
 
Der Vortrag des aus Kaltern in Südtirol stammenden Walter Angonese musste aufgrund von Krankheit abgesagt werden – und wird nun nachgeholt. Angonese kommt am kommenden Dienstag, 2. April an den Studiengang Architektur, um seine Arbeitsmethode „Konstruktion der Idee" vorzustellen. Wie der Architekt selbst beschreibt, basiert die Methode auf der Tatsache, dass jeder gestalterische Akt mit einer Intuition beginnt, aber erst als Idee bezeichnet werden könne, nachdem sie verschiedene Stadien durchlaufen habe – etwa die Überlegungen zum kollektiven Erbe der Menschheit in punkto Architektur und Architekturgeschichte oder die Frage nach einer komplexen Einfachheit. Im Verlauf dieses Entwurfsprozesses entstehe eine Haltung, die es zu verteidigen gelte, so der Architekt, der an der Accademia di Architettura im schweizerischen Mendrision lehrt.
 
Der Vortrag von Walter Angonese beginnt um 19 Uhr im Audimax der Hochschule Biberach am Campus Stadt; der Eintritt ist frei.

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