HBC.Artikel_Biotechnologie_Dr. Kerstin Otte in ESACT-Vorstand gewaehlt

Dr. Kerstin Otte in Vorstand des internationalen Fachverbands ESACT gewählt

Professorin Dr. Kerstin Otte, Expertin für Zellkulturtechnik an der Hochschule Biberach, ist in den Vorstand des internationalen Fachverbands ESACT(European Society of Animal Cell Technology) gewählt worden. Beim 25. ESACT Meeting in Lausanne wurde die Molekularbiologin für zwei Jahre als Mitglied in das Executive Committee aufgenommen.
„Für mich persönlich, aber auch für die Hochschule Biberach ist diese Mitgliedschaft eine besondere Ehre", sagt Otte. Gleichzeitig stehe ihre Wahl für die international relevante Position in Lehre und Forschung, die die Hochschule Biberach gegenüber der Industrie aber auch der akademischen Welt einnehme. Die ESACT ist eine europäische und weltweit vernetzte Vereinigung; neben Otte kommen die Vorstandsmitglieder beispielsweise vom Institut für Experimentalbiologie und Technologie Portugal, der Universität für Bodenkultur Wien, der Dublin City University sowie aus den Unternehmen Sanofi Biologics (Deutschland) und UCB Pharma (Belgien).
Bereits 2013 und 2015 hatte Kerstin Otte mit weiteren Wissenschaftlern des Institutes für Angewandte Biotechnologie an den ESACT-Meetings in Lille und Barcelona teilgenommen. Und auch in Lausanne stellten neben Otte ihr Kollege Professor Dr. Friedemann Hesse  sowie Doktoranden und Postdocs der HBC aktuelle Forschungsarbeiten vor. Die Biberacher Wissenschaftler arbeiten insbesondere an Transfer-Projekten zur Zelllinien- und Prozessentwicklung zur Herstellung von Biopharmazeutika.
Dies sei für Unternehmen in Europa aber auch den USA von großem Interesse, so Professorin Kerstin Otte. An der diesjährigen Tagung nahmen rund 1200 Besucher teil; die Teilnehmer kommen aus der Wissenschaft sowie aus der Industrie. International agierende Unternehmen wie u. a. Boehringer Ingelheim, Sartorius Stedim Biotec oder Merck waren vertreten.
 

Foto: Auf dem Bild zu sehen: Professorin Dr. Kerstin Otte, Professor Dr. Friedemann Hesse, die Doktoranden und Postdocs Alina Handl, Sven Mathias, Benjamin Weis und Institutsleiter Dr. René Handrick (Foto: privat).

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