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Ernst Ulrich von Weizsäcker referiert zum Thema Bioökonomie und Anthropozän

Ernst Ulrich von Weizsäcker ist Referent der nächsten Ringvorlesung innerhalb der Reihe Anthropozän an der Hochschule Biberach (HBC): Am Donnerstag, 5. Dezember, spricht der Umweltwissenschaftler zum Thema „Bioökonomie und Anthropozän brauchen gute Politik" (19 Uhr, Audimax, Campus Stadt).

Der ehemalige Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie hat den Begriff Weltpolitik geprägt und beschreibt damit die Grenzen von Wachstum, an die unsere Gesellschaft stößt. Die durch die Aufklärung des 17. und 18. Jahrhunderts geprägten Weltanschauungen sind seiner Ansicht nach nicht mehr auf die heutige Welt anwendbar, da die Weltbevölkerung explodiert ist. In der wie es Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker nennt „leeren Welt" waren Jagd, Fischfang, Waldrodung und Bergwerke üblich. Heute bestehe der wichtigste Aspekt für eine nachhaltige Wirtschaft darin, Tätigkeiten wie diese streng zu kontrollieren und einzuschränken – bis hin zu bestimmten Restriktionen, etwa im Bereich Gen-Schere oder Flächentausch zu Gunsten des Arten- und Naturschutzes im Kontext Bioökonomie. Von Weizsäckers Forderung: „Wir brauchen eine neue Aufklärung für die heutige volle Welt".

Der Vortrag ist öffentlich bei freiem Eintritt; eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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