Großer Erfolg für die Hochschule Biberach (HBC): Beim Landesfinale des ASAP BW – Academic Seed Accelerator Program Baden-Württemberg wurde das Team KI-Bauleiter mit dem Business Model Award ausgezeichnet. Insgesamt hatten es drei Teams der HBC ins Finale geschafft – ein starkes Signal für die Innovationskraft der Hochschule.
20 Teams aus 17 Hochschulen präsentierten im digitalen Finale ihre Geschäftsmodelle vor Jury, Netzwerkpartnern und Acceleratoren. Neben Preisgeldern stehen vor allem Sichtbarkeit, Weiterförderung und der Zugang zum Innovationsökosystem Baden-Württembergs im Fokus. Dass gleich drei der Finalteams aus Biberach kamen, unterstreicht die kontinuierliche und erfolgreiche Gründungsförderung an der HBC.
Mit dem Business Model Award ausgezeichnet wurde das Team KI-Bauleiter rund um Moritz Härle (Bachelor Pau-Projektmanagement) und Manuel Ruedel. Die intelligente Steuerungsplattform automatisiert administrative Prozesse in Bauprojekten: E-Mails, Chats und PDFs werden in prüffähige Workflows überführt, Rechnungen und Nachträge strukturiert geprüft sowie Fristen und Skonti überwacht. Ziel ist es, Bauleiter*innen jede Woche mehrere Stunden Aufwand zu ersparen und Margenverluste zu reduzieren.
Neben KI-Bauleiter pitchten auch Second Home (Jannis Kieselbach und Moritz Härle) sowie Narrative AI (Dominic Ellek – wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Bildungstransfer) für die HBC.
Second Home entwickelt eine Plattform für die nachhaltige Wiederverwendung von Möbeln – mit digitaler Inventarisierung, KI-gestützter Zustandsbewertung und einem „Fit-Check“, der Fehlkäufe reduziert.
Narrative AI transformiert Unternehmenswissen in ein auditives Lernökosystem: Die B2B-SaaS-Lösung wandelt Dokumente automatisiert in didaktisch strukturierte Audioeinheiten um und ermöglicht so flexibles, hands-free Lernen – etwa in Logistik, Pflege oder regulierten Branchen.
Sechs HBC-Teams hatten sich in diesem Semester beworben, drei erreichten das Finale. Dieser wiederholte Erfolg ist kein Zufall: An der Hochschule Biberach werden Ideen in der Gründerinitiative früh identifiziert, Teams individuell begleitet und in strukturierten Formaten konsequent weiterentwickelt.
Das Finale wurde am Campus mit einem Public Viewing begleitet. Studierende, Gründungsteams und Unterstützende verfolgten die Pitches live, tauschten sich in Breakout-Sessions mit Acceleratoren aus und knüpften neue Kontakte.