Bachelor of Science, 7 Semester

Du bist ein Biologie-Ass und Chemie-Versteher? Du willst Arzneimittel weiterentwickeln und dadurch Krankheiten heilen? Dann studiere jetzt den Bachelorstudiengang Pharmazeutische Biotechnologie!


Du möchtest Medikamente (weiter-)entwickeln und dadurch an der Heilung von Krankheiten mitwirken? Dein naturwissenschaftliches Talent konntest du bereits in der Schule unter Beweis stellen und nun möchtest du dich in diesem Bereich professionalisieren?

Dann studiere jetzt Pharmazeutische Biotechnologie! Der Studiengang nimmt die industrielle Entwicklung und Produktion von Biopharmazeutika in den Fokus und ist damit ein Pionier in der deutschen Hochschullandschaft. 

Ein Pionierstudium also, aber kein Experimentierfeld. Wir wissen ganz genau, was wir tun. Das Studienprogramm orientiert sich an den Anforderungen biopharmazeutischer Unternehmen. Deshalb lernst du hier wirklich das, was du für deine spätere berufliche Arbeit brauchst: eine Kombination aus solidem naturwissenschaftlichem Verständnis und Kenntnissen in der Verfahrens- und Prozesstechnik.

Neben Vorlesungen und Seminaren wirst du sehr viel im Labor arbeiten. Schließlich ist auch das Teil deiner späteren beruflichen Tätigkeit.

Während des Studiums kannst du bei uns auch schon in die Praxis hineinschnuppern: Auf Exkursionen nehmen wir dich mit in biotechnologische Unternehmen der Umgebung. In einem Praxissemester lernst du außerdem, wie der berufliche Alltag als BiotechnologIn aussieht.

Frau im Labor mit Chromatographiesäule

Der Schwerpunkt dieses Studiums ist, wie der Name schon sagt, der biopharmazeutische Herstellungsprozess. Du lernst alles rund um die Herstellung und Qualitätssicherung von Medikamenten. Uns ist es wichtig, dass du nach dem Studium direkt an der Entwicklung von Pharmaprodukten und dadurch an einer gesunden Gesellschaft mitarbeiten kannst.

In den ersten zwei Semestern lernst du im Grundstudium alle notwendigen Grundlagen aus dem Bereich der Chemie, Biologie und Verfahrenstechnik kennen. Darauf aufbauend vertiefst du dein Wissen im dreisemestrigen Hauptstudium.

Während des gesamten Bachelorstudiums beschäftigst du dich intensiv an Projektarbeiten. Dabei beschäftigst du dich mit unterschiedlichen, teils brisanten Fragestellungen bezüglich Inhaltsstoffen und Wirkung von Medikamenten. So haben Studierende des Bachelorstudiengang Pharmazeutische Biotechnologie zum Beispiel in einem Laborexperiment herausgefunden, dass schwarze Lebensmittel die Aufnahme von medikamentösen Wirkstoffen beeinträchtigen. Andere Projektarbeiten befassten sich unter anderem mit der Optimierung des Monitorings von kranken Kleinkindern oder mit Optionen zur Verabreichung von Medikamenten, die im Gehirn appliziert werden sollen. 

Bestandteil des Studiums ist darüber hinaus ein Praxissemester, das bis zu 25% unserer Studierenden im Ausland verbringen. Den Studiengang schließt du mit der Erstellung einer Bachelor-Arbeit ab. 

Keine Theorie ohne Praxis - das ist unsere Devise. Deshalb baust du in diesem Studium in unterschiedlichen Praktika und Übungen auch dein praktisches Wissen auf. Die Praktika finden in den hochschuleigenen Laboren statt.

Dein Vorteil: Nach dem Studium kannst du schnell eigenverantwortlich arbeiten. Deine Einarbeitungszeit ist viel kürzer. Und: Durch die vielen Laborpraktika und praktischen Übungen bist du viel selbstbewusster, was dir vor allem am Anfang deiner beruflichen Karriere einen großen Vorteil verschafft.

In der Podcast-Serie sprechen Emily und Daniel, die beide Pharmazeutische Biotechnologie studieren, mit verschiedenen Personen über die Branche und die Möglichkeiten und Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz in der Pharmazie bzw. Biotechnologie:

Du willst von den Besten lernen? Dann bist du bei uns bestens aufgehoben. Unser Professor*innen-Team kombiniert auf einzigartige Weise wissenschaftliches Arbeiten mit Wissen aus der freien Wirtschaft.

Egal also, ob du einen akademischen oder wirtschaftlichen Weg einschlagen möchtest - unser Biotechnologie-Team unterstützt dich ideal bei jeder Spezialisierung!

Bachelor PBT Labor
Bachelor PBT Labor

Modern und innovativ - der Biotech-Campus der HBC

Um die besten Spezialist*innen auszubilden, brauchen wir die beste Ausstattung! Der Biotech-Campus Aspach bietet dir genau das: modernste Labore, innovativ ausgestattete Räumlichkeiten, eine top moderne Bibliothek und eigene Parkplätze. 

Du willst modern und zeitgemäß arbeiten? Dann bist du hier bestens aufgehoben!

Mit unseren virtuellen Rundgängen kannst du dir gerne selbst ein Bild von den Laboren der Hochschule Biberach machen:

Naturwissenschaften sind voll dein Ding und du kannst dir nichts Besseres vorstellen, als stundenlang im Labor zu experimentieren? Dann ist dieser Studiengang perfekt für dich!

Bewirb dich jetzt!

Die Vergabe der Studienplätze im Bachelorstudiengang Pharmazeutische Biotechnologie erfolgt nach einem zweistufigen hochschuleigenen Auswahlverfahren.

Stufe 1: Freiwilliges Auswahlgespräch

Du hast die Möglichkeit, an einem freiwilligen Auswahlgespräch teilzunehmen. Dadurch kannst du deine Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung um bis zu 1,0 verbessern. Die Anmeldung für solch ein freiwilliges Auswahlgespräch ist in der Regel bis kurz vor Bewerbungsschluss für die Studiengänge (WS 15. Juli; SS 15. Januar) möglich. Für das Wintersemester 2022/23 ist die Anmeldung bis spätestens 11. Juli möglich. Ein Abschlusszeugnis ist nicht notwendig. Das Gespräch wird am 13. Juli oder 14. Juli 2022 ab 9:00 Uhr bzw. ab 14:00 Uhr im Lehrgebäude der Fakultät Biotechnologie stattfinden.

Solltest du nicht an dem Auswahlgespräch teilgenommen haben, kannst du dich mit deiner Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung bewerben. Solltest du eine abgeschlossene, einschlägige Berufsausbildung besitzen, verbessert sich deine Durchschnittsnote jedoch um 0,1. Eine weitere Verbesserung deiner Durchschnittsnote kannst du durch eine sogenannte besondere Vorbildung erreichen.

Stufe 2: Auswahlverfahren

Die bis zu maximal um 1,2 verbesserte Note deiner Hochschulzugangsberechtigung ist für die Auswahlentscheidung maßgeblich. Solltest du keinen Studienplatz erhalten, nimmst du automatisch am stattfindenden Nachrückverfahren teil. Du hast noch Fragen zum Bewerbungsprozess? Dann wende dich einfach an Frau Mößle vom Studiengangsekretariat unter der Telefonnummer 07351-582-451.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung! Weitere Infos findest du auf der Seite Bewerbung und Zulassung.

Study-Scouts PBT
Study-Scouts PBT

Hallo, ich bin Hannah Brock und studiere seit dem WS 18/19 Pharmazeutische Biotechnologie. Durch die Arbeit in verschiedenen Hochschulgremien habe ich einen guten Überblick über den Studiengang und die Fragen von Studienanfängern und Studienbewerbern. Auch ich hatte vor dem Studium viele Fragen! Ich habe mich dann damals viel mit Studierenden unterhalten und so auch das richtige Studienfach für mich gefunden. Wenn du Fragen hast, darfst du dich gerne bei mir melden!

hannah.brock@hochschule-bc.de

Warum ich Pharmazeutische Biotechnologie studiere?
Kurz & knapp: spannend, vielfältig, aktuell, interdisziplinär, eine Wissenschaft mit Zukunft. Warum? Die Biotechnologie ist ein Fachgebiet zwischen verschiedenen Disziplinen und bietet eine umfassende naturwissenschaftliche Grundausbildung sowie eine enorme Bandbreite an Spezialisierungsmöglichkeiten.

Das Fach Pharmazeutische Biotechnologie an der HBC – aus meiner Sicht
Pharmazeutische Biotechnologie an der HBC bedeutet:

  • enge Verknüpfung von Theorie und Praxis
  • 30 % Praxisanteil in top ausgestatteten Versuchslaboren
  • sehr gute Betreuung durch Professoren und Mitarbeiter
  • aktuelles Fachwissen durch Austausch mit Dozenten aus der Industrie
  • Praxissemester

Wie geht es nach dem Studium weiter?
Nach dem Studium gibt es viele Möglichkeiten. Du kannst beispielsweise deine Kenntnisse der Pharmazeutischen Biotechnologie in einem anschließenden Masterstudiengang weiter vertiefen, oder dich in einem Teilgebiet der Biotechnologie bzw. einem anderen naturwissenschaftlichen Fach spezialisieren. Auch ein direkter Berufseinstieg oder ein berufsbegleitender Masterstudiengang sind möglich. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass die Jobmöglichkeiten nicht auf die pharmazeutische Industrie beschränkt sind.

Mein Insider-Tipp:
Von Anfang an „Netzwerken“, Leute kennenlernen z.B. in unserer Studentenkneipe, in Sportgruppen, im Studium Generale, im Mathe oder Chemie Vorkurs, am Campus. Die HBC bietet viele Möglichkeiten für Austausch und Orientierung, wie z.B. die Jobmesse, Exkursionen zu Pharmaunternehmen oder ins Ausland sowie die Möglichkeit, sich mit Dozenten aus der Industrie auszutauschen.

Portrait einer jungen Frau mit kariertem Hemd vor Bäumen
Portrait einer jungen Frau mit kariertem Hemd vor Bäumen

Hi, ich bin Josie Hauer und studiere pharmazeutische Biotechnologie an der Hochschule Biberach. Ihr habt Interesse an dem Studiengang? Ihr steht vor dem Beginn des Studiums an der Hochschule Biberach und habt Fragen rund um den Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie? Dann könnt ihr euch gerne an mich wenden. 

josie.hauer@hochschule-bc.de

Warum studierst du Pharmazeutische Biotechnologie? 

Biotechnologie wird in unserer Zeit immer wichtiger, vor allem in der Hinsicht auf die Pharmazie. Es werden immer mehr Medikamente gebraucht und es werden auch täglich neue entwickelt. Im Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie wird man perfekt auf das Arbeitsleben in einem Forschungsinstitut oder einem Pharmazieunternehmen vorbereitet

Das Fach Pharmazeutische Biotechnologie an der HBC - aus meiner Sicht

Nach dem Grundlagenstudium der Biotechnologie geht es in den Schwerpunkt Pharmazie. So kann sich von Anfang an auf eine Sache konzentrieren und lernt nicht die komplette Biotechnologie mit ihren viele Fassaden kenne. Zudem legt die HBC einen großen Fokus auf praktisches Arbeiten. Du stehst 40% der Zeit im Labor und arbeitest in Kleingruppen. So lernt man auch die Theorie anzuwenden, denn die Versuche sind auf die Vorlesungen aufgebaut. Die familiäre Verbindung der Hochschule hilft, denn du bekommst regelmäßig Hilfe von höheren Semestern und die Dozierenden wie auch die Labormitarbeitenden sind immer für Fragen offen und nehmen sich Zeit. Der Campus Aspach, in dem unsere Vorlesungen stattfinden, befindet sich direkt neben den großen Pharmazieunternehmen von Biberach. Dadurch hat die Hochschule eine sehr nahe Verbindung zu den Unternehmen.

Wie geht es nach dem Studium weiter?

Nach dem Bachelor ist es möglich, direkt in das Berufsleben einzusteigen oder an der HBC in Verbindung mit der Universität Ulm deinen Master zu machen. Es ist nicht schwer nach dem Studium einen Job zu bekommen, da die HBC viele Kontakte in der Industrie hat und somit bei den Unternehmern für ihren Studiengang bekannt ist. Dir stehen eigentlich alle Wege der Biotechnologie offen, vor allem in der wachsenden Pharmazie.

Was hat dir bei deinem Studienbeginn geholfen?

Nimm an allen Ersti-Veranstaltungen teil und suche dir Leute, mit denen du gerne lernst. Die Laborpartner*innen darf man sich selbst aussuchen und hast du dort KommilitonInnen, mit denen du dich gut verstehst, dann läuft das ganze Studium einfacher. Zu dem ist es hilfreich, auch Kontakte zu höheren Semestern zu knüpfen. Die Fakultät Biotechnologie hilft einem dabei, so dass man erfahrenen Studierenden Fragen stellen kann. Auch gibt es sowohl in Mathe als auch in Chemie Hilfen in Form einer Lernwerkstatt. Um das ganze Studentenleben zu erleben, ist es von Vorteil nach Biberach zu ziehen. Die Verfasste Studierendenschaft organisiert regelmäßig Feiern, die natürlich noch besser sind, wenn man danach nicht Heim fahren muss. So lernt man auch Leute außerhalb seines Studiengangs kennen.

Anna Mosmann ist 23 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Offenburg. Sie hat an der Hochschule Biberach Pharmazeutische Biotechnologie studiert und ihre Bachelorarbeit über Moos geschrieben.

Anna Mosmann
Anna Mosmann

"Die Möglichkeit, Pflanzen biotechnologisch zu nutzen fasziniert mich. Im Laufe meines Studiums habe ich dieses Interesse mehr und mehr verfolgt und schließlich mein Praxissemester und meine Abschlussarbeit passend zu diesem Thema gewählt. Bei der Firma eleva (ehemals Greenovation) habe ich in mehreren Projekten mit Moos gearbeitet und dieses gentechnisch verändert. Das Moos wird als Produktionsplattform genutzt, um Wirkstoffe für Arzneimittel zu generieren. Zudem ist es kostengünstiger sowie pflegeleichter als tierische Zellen in Hinblick auf die Arzneimittelproduktion. Im Anschluss möchte ich den Master in Richtung Pflanzenbiotechnologie absolvieren."



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