KI & Digitalisierung hochschulweit denken 

Wir gestalten Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) an der Hochschule Biberach (HBC) gemeinsam – interdisziplinär und fakultätsübergreifend. KI und digitale Tools sind heute Studieninhalt, Forschungstreiber und helfen dabei, administrative Prozesse effizienter zu gestalten. So wird KI Schritt für Schritt zum festen Bestandteil in Lehre, Studium, Forschung und Verwaltung.

KI im Studium und in der Lehre

KI & Digitalisierung sind an der HBC bereits in verschiedenen Themenfeldern fest verankert – unter anderem in Bauphysik & klimagerechtem Bauen, Modellierung & Simulation in der Biotechnologie, Immobilienmanagement, Holzbau sowie im digitalen Planen und Bauen.

In folgenden grundständigen und weiterbildenden Studiengängen wird KI fachbezogen vermittelt:

Bachelor

Master

Digitalisierung in der Forschung

In aktuellen Forschungsprojekten arbeiten wir mit modernsten digitalen Methoden und datenbasierten Ansätzen:

  • GO!KAS – Gesamtsystemoptimierung von kältetechnischen Anlagensystemen für Energiewende und Klimaschutz

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Martin Becker, Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

  • digiCell – Digitalisierung trifft lebendes System: Entwicklung einer genomreduzierten Zellfabrik. 

Leitung: Prof. Dr. Kerstin Otte / Prof. Dr.-Ing. Oliver Peters-Hädicke,  Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

  • MonSec – Monitoring Secure: Energiesystemmonitoring und sichere Datenbanksysteme (Teilvorhaben: Skalierung und Dezentralisierung)

Leitung: Prof. Dipl.-Phys. Andreas Gerber, Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Zudem befasst sich die Stiftungsprofessur „Produktions- und Automatisierungstechnik im Holzbau“ (Prof. Dr.-Ing. Felix Amtsberg) mit digitalen Verfahren im Holzbau (Förderung: Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz).

Digital Minds Academy: Servicezentrum für KI & digitale Kompetenzen

Um Studierende, Lehrende und Mitarbeitende gut auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten, gibt es die Digital Minds Academy – ein fakultäts- und abteilungsübergreifendes Servicezentrum. Sie unterstützt dabei, KI- und Digitalkompetenzen sowohl grundlegend als auch fachspezifisch auszubauen.

Organisatorisch ist die Digital Minds Academy am Institut für Bildungstransfer und in der Personalabteilung verankert. Inhaltlich wird sie aktiv durch einen kontinuierlichen Austausch über Fakultäten und Abteilungen hinweg gestaltet – durch Peer-to-Peer-Lernen, Diskussionsformate und eine Initiativgruppe für alle Interessierten.

Unser Ziel: Zukunftskompetenzen in der gesamten Organisation nachhaltig etablieren – und damit Attraktivität, Innovationsfähigkeit und Arbeitsmarktorientierung der HBC weiter stärken.


Wir vernetzen uns hochschulintern und nach außen, um Entwicklungen in KI & Digitalisierung mit den Lehr- und Forschungsschwerpunkten der HBC zu verbinden.

Dazu organisieren wir Events:

  • (K)am(I)ngespräche: Einmal pro Semester berichten Unternehmer*innen über konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI und digitalen Tools in der Praxis. Anschließend gibt es Raum für Austausch bei Fingerfood und Getränken.
  • Early-Bird-Sessions: Alumni der HBC geben Einblicke in ihre Arbeit in Start-ups oder etablierten Unternehmen – inklusive Herausforderungen, Learnings und Erfolgen im Einsatz digitaler Technologien.

Zusätzlich informieren wir auf unserem Intranet-Portal über Neuigkeiten im Bereich KI & Digital Skills und vernetzen User*innen von Tools miteinander für gegenseitigen Support auf Augenhöhe.

Wir bieten Fortbildung und Beratung zum Thema KI & Digital Skills für alle Hochschulangehörigen an – jeweils angepasst an deren spezifische Bedürfnisse.

Für Lehrende und Mitarbeitende sind dies mehrwöchige Fortbildungsreihen auf unterschiedlichen Niveaustufen, aber auch kurze Online-Impulse zu aktuellen Themen und Tools sowie kompakte Präsenzschulungen. So stellen wir sicher, dass theoretisches Wissen unmittelbar in den Arbeitsalltag übertragen werden kann. Für Studierende bieten wir niedrigschwellige Beratungsangebote dazu, wie KI und digitale Tools ihren Studienalltag erleichtern können.

Studium generale & Zertifikat

Im Rahmen des Studium generale können Studierende ihre Zukunftskompetenzen zusätzlich zum Fachstudium ausbauen. Das Studium generale organisiert nicht nur Veranstaltungen mit Leistungspunkten, sondern bietet auch die Möglichkeit, das Zertifikat "Technological and Digital Media Skills" zu erwerben. Das Zertifikat setzt sich aus unterschiedlichen Veranstaltungen und Workshops zusammen, die im Studium generale und in der interdisziplinären Lehre angeboten werden und die erworbenen Kompetenzen sichtbar machen.

Der Experimentierraum ermöglicht es, digitale Tools schnell und unkompliziert zu testen. Lehrende und Mitarbeitende erhalten dabei Unterstützung von der Einführung über die Pilotierung bis hin zur Anwendung im Arbeits- und Lehralltag. Ziel ist es, neue Softwarelösungen praxisnah zu erproben und sinnvoll mit geeigneten Lehr- und Arbeitsformaten zu verknüpfen.

Das Projektteam verfolgt aktuelle Entwicklungen im Bereich digitaler Anwendungen, unterstützt bei der Auswahl passender Tools, begleitet die Erprobung fachlich und wertet Rückmeldungen systematisch aus. So fördert der Experimentierraum den Wissenstransfer zwischen den Bereichen der Hochschule, macht Bedarfe in Digitalisierungsprozessen transparent und schafft eine belastbare Grundlage für ressourcenschonende Entscheidungen zu Softwareanschaffungen.

Der Aufbau wird durch Fördermittel aus dem Projekt „Digital Minds“ unterstützt.

Laufzeit: 2026-2027

Mittelgeber: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. 

Logo Stifterverband

Einige digitale Use Cases in Lehre und Verwaltung brauchen ein klar definiertes technisches Setting und erprobte Tools. Mit den „Baukästen für Anwendungsszenarien“ schaffen wir Bausteine, die sofort einsatzbereit sind.

Beispiele:

  • KI-Simultanübersetzung in der Lehre
  • Chatbots für dialogbasiertes Lernen (z. B. zur Prüfungsvorbereitung)
  • Anwendungsszenarien in Virtual & Augmented Reality
  • Unterstützung bei der Produktion audiovisueller Inhalte


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Aktuelles

Künstliche Intelligenz
Biotechnologie

Forschung zwischen Nase und Gehirn: Romain Topalian verbindet KI, Biotechnologie und Lehre

Wie können Medikamente künftig sicher und gezielt ins Gehirn gelangen – ohne invasive Eingriffe und mit möglichst wenigen Nebenwirkungen? Diese Frage steht im Zentrum der Forschung von Romain Topalian, Doktorand an der Hochschule Biberach (HBC) im europäischen Forschungsprojekt Bio2Brain und zugleich Lehrbeauftragter. Seine Arbeit verbindet modernste Biotechnologie mit künstlicher Intelligenz – und findet ihren Weg direkt aus der Forschung in den Hörsaal.

IBiT
Künstliche Intelligenz

Futureversity: HBC erhält Förderung für innovativen Experimentierraum in der Digital Minds Academy

Die digitale Transformation stellt Hochschulen vor große Herausforderungen: Neue Softwarelösungen und digitale Anwendungen bieten Chancen, aber ihre Auswahl und Einführung sind oft komplex. Fehlende Erfahrungswerte, Unsicherheiten im Umgang sowie begrenzte Ressourcen erschweren die Entscheidungsfindung. Häufig fehlen zudem transparente Prozesse, wie digitale Tools auf ihre Praxistauglichkeit geprüft und nachhaltig eingeführt werden können.

Künstliche Intelligenz
HBC

Nutzung von KI in der Bildung – Lernende, Lehrende und Wirtschaft im Austausch auf Augenhöhe

Künstliche Intelligenz hält rasant Einzug in Schulen, Universitäten und HAWs: Copilot, Chat GPT, Gemini und weitere KI-Anwendungen werden sowohl von Lernenden als auch Lehrenden täglich befragt und genutzt. Um sich über diese Erfahrungen auszutauschen, kamen Lehrer*innen, Professor*innen und Schüler*innen der Beruflichen Schule Riedlingen (BSR) und Hochschule Biberach (HBC) mit Unternehmensvertreter*innen im Januar zum insgesamt 3. Workshop unter dem Titel „KI – Gemeinsam die Zukunft gestalten“ zusammen.