Bachelor of Arts, 8 Semester

Vom Zimmer bis zur Stadt: Im Bachelorstudiengang Architektur der HBC können Studierende ihr künstlerisches Talent, ihr Gefühl für Struktur und technische Neugierde weiterentwickeln. Kreativ und methodisch werden hier Raumkünstler*innen und Formexpert*innen zu den Architekt*innen der Zukunft ausgebildet.

Studieren nach dem „Biberacher Modell“

  • Die Studios: gemeinsam studieren und arbeiten
  • Die Vertiefung: aktuelle Themen individuell wählen

Die Lehre im Studiengang Architektur mit dem Studienziel Bachelor ist praxisorientiert und darauf ausgelegt, planerische, soziale, kulturelle und bauliche Probleme selbständig im Rahmen vorgegebener Arbeitsstrukturen zu analysieren und ganzheitlich zu lösen. Jedes Semester bündelt die erarbeiteten Lerninhalte in „Studios“, in denen Studierende und die Professor*nnen des Semesters gemeinsam arbeiten, diskutieren, entwerfen.

Eine besondere Ausrichtung erhält das Bachelorstudium an der Hochschule Biberach durch die Schaffung eines individualisierten, schwerpunktprägenden Studienverlaufs. Hierzu bietet das Vertiefungsfeld eine Auswahl an vertiefenden Lehrangeboten an, durch die es den Studierenden ermöglicht wird, besondere Kompetenzen in Hinblick auf die immer vielfältiger werdenden Anforderungen und Erwartungen der Berufsbildwirklichkeit zu erlangen. Einen wichtigen Schwerpunkt in diesem Angebot bilden die Themen Nachhaltigkeit, Energie und Bauen im Bestand.

SPO Studienstruktur Architektur
SPO Studienstruktur Architektur

Kreatives Denken, zielorientierte Problemlösung und Engagement sind keine Fremdwörter? Dann ist der Bachelorstudiengang Architektur der HBC genau das Richtige!

Wir bilden unsere Studierenden zu ganzheitlich denkenden, gesellschaftlich engagierten Architekt*innen aus. Und das auf technisch höchstem Niveau. Die Freude am Voraus- und Querdenken steht dabei in Einklang mit der Fähigkeit, kooperativ zu arbeiten. Studierende lernen, Gebäude zu entwerfen und zu planen, bauliche Probleme zu lösen und Bauprojekte eigenständig zu realisieren. Methodisches Denken und Arbeiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Ziel ist es, die kulturellen und gesellschaftlichen Dimensionen des Berufs zu erkennen und zu verstehen und die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln. In diesem Sinne spiegelt unser Fächerangebot unsere Positionen wider.

Auf diesem Weg begleiten wir unsere angehenden Architekt*innen und bieten ein Studium mit Werkstattcharakter. Denn Probieren geht über Studieren! Und deshalb gestalten wir das Studium wie die Zusammenarbeit in einem echten Architekturbüro, indem wir gemeinsam arbeiten, diskutieren und präsentieren.

So kombinieren wir Theorie und Praxis! Im Bachelorstudiengang Architektur konzentrieren wir uns auf Projektarbeiten. Das erlernte theoretische Wissen und die praktischen Kompetenzen werden zusammengeführt – zum Beispiel in der Modellarbeit. Wir wollen, dass Studierende lernen, im Beruf zu arbeiten.

Architektur studieren nach dem Biberacher Modell

Dazu gehört natürlich der regelmäßige Blick über den Tellerrand. Im Bachelorstudiengang Architektur bleiben Studierende nicht nur in den vier Wänden der Hochschule. Jedes Jahr planen wir Exkursionen. So lernen die Architekt*innen der Zukunft die unterschiedlichsten Gebäude und architektonischen Stile kennen.

Nach dem Architekturstudium an der HBC stehen die Türen für zahlreiche berufliche Perspektiven bis hin zum freiberuflichen Architekten offen.

Modell Architektur
Modell Architektur

Foto: Entwurf Gebäudelehre Prof. Felix Schürmann (Kopper, Siegerin, Grueber)

Individuell Studieren

Acht Semester? Das ist doch länger als so manch anderes Bachelor-Studium? Das stimmt - und es lohnt sich! Denn in der Biberach School of Architecture schaffen wir die Voraussetzung zur Kammerfähigkeit zukünftiger, freiberuflich und selbstständig arbeitender Architekt*innen. Tatsächlich bietet die Berufswirklichkeit unterschiedlichste Schwerpunkte und Tätigkeitsfelder in Forschung, Wirtschaft und kommunaler Planung sowie Verwaltung an. Dem tragen wir schon im Studium Rechnung, indem wir individuelles Studieren ermöglichen.

Wir ermöglichen fachliche und inhaltliche Schwerpunkte zu setzen, die – eingebettet in das Ziel des universellen ArchitektIn - den persönlichen Interessen und beruflichen Zielen entsprechen. Die Themen sind dabei vielfältig und reichen von "Klima und Ressourcen", "Bauen im Bestand" oder "Planung: Steuerung und Prozess“ bis hin zu den Urthemen der Architektur wie "Form, Raum und Gestalt“. Interdisziplinäre und transdisziplinäre Angebote aus den weiteren Studienprogrammen der HBC erweitern die Fächerauswahl in den Vertiefungsbereichen

Und das Allerbeste: Das Studium orientiert sich ganz nah am echten Berufsalltag! Dafür sorgt das integrierte Praxissemester, aber auch Projekte aus der Realität, die Studierende von Anfang an bei uns bearbeiten. Das erlernte Wissen kann so an echten Problemstellungen wachsen und unsere angehenden Architekt*innen ideal auf den Beruf vorbereiten.

Beispielsweise haben vier Architekturstudierende im Rahmen des gemeinnützigen Projekts "The Project Justine - Train the trainer e.V." ein Ausbildungszentrum in Benin, Westafrika, entworfen und geplant. In diesem Video berichten sie darüber:

The Project Justine: Architekturstudierende über das Projekt

Unser Professor*innen-Team unterstützt und betreut die Studierenden jederzeit individuell. Alle Kolleg*innen verbinden akademische Lehre mit der Erfahrung in der tätigen Architektenschaft und aktiven Forschung. Sowohl in der Grundlagenvermittlung als auch in vertiefenden Themenfeldern des Berufes gibt es mindestens einen Experten, der bei Fragen weiterhilft!

Probieren geht über Studieren

Exzellente Bildung bedarf exzellenter Ausstattung. In Biberach gibt es davon en masse.

Zeichensaal

Hier leben erste Ideen für neue Bauwerke auf. Gemeinsam lassen Studierende im Zeichensaal ihre Modelle auf Papier entstehen. Gegenseitige Unterstützung, Wissens- und Erfahrungsaustausch und Spaß an der Arbeit stehen im Vordergrund.

Im Wintersemester 2019/20 wurde der Zeichensaal der Hochschule Biberach neu strukturiert und eingerichtet. Die Bachelorebene ist mit einer Präsentationsbox ausgestattet. Das Miteinander wird durch die kleine Raumzelle gestärkt: Seminargruppen können sich konzentriert austauschen und Präsentationen finden dank einer Präsentationswand digital aber auch klassisch analog statt.

Fotos: Laura Egger

Zeichensaal
Zeichensaal
Zeichensaal
Zeichensaal

In einer eigenen ModellBAUwerkstatt können Studierende Prototypen und Arbeitsmodelle herstellen. Dazu stehen die unterschiedlichsten Geräte zur Verfügung, unter anderem eine Tischkreissäge, eine Tellerschleifmaschine oder eine Dekupiersäge.

Die Ausstattung unserer Schreinerei, der "analogen" Holzwerkstatt, ermöglicht Studierenden auf über 100 m² Werkraum eine fachgerechte Erstellung von Architekturmodellen in allen Maßstäben und in verschiedenen Materialien.

Aber das ist bei Weitem nicht alles! In der "digitalen" Werkstatt können Modelle mittels einer 3-achsigen CNC-Fräse, eines 3D-Plotters, eines CO2-Lasersystems und eines Flachbettschneidplotters aus digitalen Daten physisch real umgesetzt werden. Perfekt für die Erstellung von Modellen für Versuche und Studentenarbeiten.

Foto: Rainer Weitschies

Studentin bei der Arbeit in der Modellbauwerkstatt
Studentin bei der Arbeit in der Modellbauwerkstatt

Über den Tellerrand blicken

Raus aus der comfort zone und rein in die große weite Welt!

Um Neues zu schaffen, muss man erst Neues kennenlernen. Deshalb nehmen wir Studierende der Architektur so oft es geht mit auf Exkursionen in die unterschiedlichsten Regionen und Länder der Welt. In den letzten Jahren erkundeten wir unter anderem die Architektur-Welten Irans, Dubais, der Schweiz und Islands.

Gemeinsam mit uns können neue Perspektiven entdeckt und der persönliche Horizont erweitert werden!

Rentierpavillon in Norwegen
Rentierpavillon in Norwegen

Foto: Rentierpavillon in Norwegen, Raphael Haefeli, 2019

Flyer Architekturgespräche
Flyer Architekturgespräche

Wir holen die Welt nach Biberach

Im Herbst wird Biberach zum Treffpunkt der Architektur-Szene. Dann lädt der Studiengang Architektur zu den Biberacher Architekturgespräche ein, jedes Jahr und zu wechselnden thematischen Aspekten.

Namhafte Redner*innen, interessante Fragestellungen und innovative Projekte - seit 1995 bieten die Biberacher Architekturgespräche eine lebendige Plattform von Standpunkten und Tendenzen. Die junge und renommierte Architektenszene wird zum Austausch über aktuelle aber auch grundständige Diskurse in der Architektur eingeladen.

Nicht nur unsere Studierenden und ProfessorInnen freuen sich auf diesen Austausch, sondern auch Kolleg*innen und Ehemalige folgen der Einladung zu den Biberacher Architekturgesprächen.

In den nächsten Monaten finden wieder Architekturgespräche im Audimax der Hochschule Biberach statt:

Von der Qualität unseres Studiengangs sind nicht nur wir überzeugt, sondern auch die ZEVA.

Überzeuge auch du dich jetzt von der Qualität unseres Angebots!

Logo ZEVA Akkreditierung
Logo ZEVA Akkreditierung

Individuelle Betreuung und viel kreativer Spielraum zeichnen das Studium des Bachelorstudiegangs Architektur aus.

Junge Frau im Portrait
Junge Frau im Portrait

Hallo, mein Name ist Fabienne Neuf und ich studiere seit dem Wintersemester 2022/23 Architektur an der Hochschule Biberach. Wenn du Fragen zum Studiengang oder zur Hochschule hast, dann melde dich gerne bei mir.

Du erreichst mich per E-Mail unter FabienneTina.Neuf@hochschule-bc.de

Warum ich Architektur studiere?

Durch meine Ausbildung zur Bauzeichnerin im Ingenieurbau und meiner nachfolgenden Weiterbildung zur staatlich geprüften Bautechnikerin, habe ich bereits einige Erfahrungen in der Baubranche gesammelt und mir einiges an Wissen angeeignet. Da ich nicht nur die Ideen der Architekten umsetzen wollte, sondern gerne selbst den kreativeren Part der Planung übernehmen möchte, habe ich mich dazu entschieden Architektur zu studieren.

Wie sieht mein Studienalltag aus?

Der Alltag an der Hochschule besteht einerseits aus Vorlesungen und andererseits aus Projektarbeiten, die zumeist in Gruppen erarbeitet werden. Aus diesem Grund verbringen wir den Großteil der Zeit in der Hochschule, um in der Gruppe gemeinsam zu arbeiten und einen Austausch mit Kommillition*innen zu haben. Der Zeichensaal und weitere Räume an der HBC bieten uns Student*innen die Möglichkeit, vor Ort unsere Modelle zu bauen.

Wie geht es nach dem Bachelor weiter?

Nach dem Bachelor-Studium besteht die Möglichkeit, an der HBC das Master-Studium, mit einem Umfang von zwei Semestern, anzuknüpfen. Durch die acht Semester des Bachelor-Studiums ist aber auch schon die Grundlage geschaffen, ins Berufsleben einzusteigen und auch in die Architektenkammer aufgenommen zu werden.

Mein Insider-Tipp:

Bringe viel Begeisterung und Motivation für das wirklich zeitintensive Architekturstudium mit. Das Studium wird leichter, wenn du dich mit deinen Kommiliton*innen gut verstehst und ihr euch gegenseitig unterstützt und ihr voneinander lernen könnt.


Hey, mein Name ist Lara Wingenfeld und ich studiere Architektur an der HBC seit dem Wintersemester 22/23. Was mir an dem Studium gefällt, ist die Verbindung aus Theorie, Kreativität und praktischem Entwerfen.

Falls du Fragen zur Hochschule oder zum Studiengang hast, kannst du dich gerne unter Lara.Wingenfeld@hochschule-bc.de bei mir melden!

Junge Frau im Porträt
Junge Frau im Porträt

Warum ich Architektur studiere?

Während eines Praktikums in der elften Klasse, habe ich den Alltag in einem Architekturbüro kennengelernt und einen Einblick in den Modellbau, die Grundrissplanung und die CAD-Programme bekommen, wodurch ich den Beruf kennenlernen durfte.

Das bietet ein Architekturstudium an der HBC:

Das Architekturstudium an der HBC ist vielseitig und abwechslungsreich. Die persönlichen Kritiken mit den Professor*innen und der direkte wöchentlichen Austausch, bieten eine optimale Erarbeitung des Projekts.

Mein Insider-Tipp:

Eine gute Struktur und ein Überblick über euren Zeitplan können helfen, euch am Anfang zu organisieren, denn dieses Studium setzt Fleiß und Engagement voraus. Auch das Besorgen der grundlegendsten Materialien und eines guten Laptops vereinfachen euch den Start. Der Austausch zu höheren Semestern und den neuen Kommiliton*innen kann beim Einstieg helfen!

Junger Mann im Porträt
Junger Mann im Porträt

Hey Hey, Ich bin Tobias und studiere Architektur im Bachelor an der HBC. Ich studiere seit dem Wintersemester 22/23 hier in Biberach. Mir ist es wichtig, mich nicht nur streng an meinen Studienplan zu halten, sondern auch einen Beitrag an der Hochschule zu leisten. Ich möchte studieninteressierten als Studyscout die Möglichkeit geben, Fragen zum Architekturstudium direkt an Studierende zu stellen.

Bei Fragen errreichst du mich unter Tobias.Bischoff@hochschule-bc.de

Warum ich Architektur studiere?

Bei meiner Ausbildung in Mediendesign hatte ich viele Überschneidungen mit dem Entwerfen und Planen von Gebäuden. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass ich einen anderen Weg einschlagen möchte und ein Studium in Architektur begonnen.

Das bietet ein Architekturstudium an der HBC:

Das Architekturstudium an der HBC bietet dir spannende und aktuelle Projekte, welche du anhand der Inputvorlesungen und dem selbstständigen Aneignen von Skills auf deine eigene Art und Weise realisierst.

Wie geht es nach dem Bachelor weiter?

Nach meinem Bachelor werde ich ein wenig die Architektur der Welt erkunden und reisen. Danach werde ich meinen Master angehen und nebenher in einem Büro arbeiten.

Mein Insider-Tipp:

Es ist wichtig, dass man mit Kritik gut umgehen kann und sie auch annimmt. Dennoch sollte man seinen eigenen Weg nicht vernachlässigen und seinen Überzeugungen folgen.


Bühnenbild: Prof. Ute Meyer


Aktuelles

Energie-Ingenieurwesen
HBC

25 Jahre – 25 Köpfe: Geschäftsführer im Bereich Gebäudetechnik

Vor 25 Jahren – zum Wintersemester 1998/99 startete – an der Hochschule Biberach (HBC) das Studium Gebäudeklimatik, heute bekannt unter der Bezeichnung Energie-Ingenieurwesen. Anlässlich dieses Jubiläums stellen wir in den kommenden Monaten Absolvent*innen und ihre Motivationen, Erfahrungen und Erfolge vor. Diese Woche: Benedikt Sulzer, 34 Jahre, Geschäftsführer eines Familienunternehmens im Bereich Gebäudetechnik

HBC

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski MdL und Dr. Anja Reinalter MdB an der HBC

Innovatives Bauen und Digitalisierung standen beim heutigen (8.2.2024) Austausch mit Wissenschaftsministerin Petra Olschowski MdL und Dr. Anja Reinalter MdB (beide Bündnis 90/Die Grünen) im Mittelpunkt. Sie besuchten gemeinsam die Hochschule Biberach (HBC) und zeigten sich beeindruckt von der Bau-Hochschule, die seit sechs Jahrzehnten ein deutschlandweites Renommee aufgebaut und dabei das Portfolio deutlich erweitert hat, etwa um den Schwerpunkt Life Sciences am Campus Aspach.

Biotechnologie
HBC

Hector Kinderakademie an der HBC: Kinder erforschen Boden

Viele Menschen assoziieren mit hochbegabten Kindern häufig außergewöhnliche Intelligenz und Hochleistung – eine an sich positive Einschätzung. Dennoch ergeben sich, gerade für die Eltern, einige Herausforderungen. Die Anerkennung und angemessene Begleitung einer Hochbegabung sind entscheidend, damit ein Kind sein volles Potenzial entfalten kann. Verschiedene Initiativen setzen sich deshalb dafür ein, Familien mit hochbegabten Kindern zu unterstützen und zu fördern. So auch die Hector Kinderakademie. Sie bietet als einziges landesweites Förderprogramm besonders begabten und hochbegabten Grundschulkindern zusätzlich zum regulären Schulunterricht ein speziell für sie entwickeltes Förderprogramm an, das weit über die regulären Unterrichtsinhalte hinausgeht. Der Schwerpunkt der Kursthemen der Hector Kinderakademien liegt auf den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Angeboten werden die Kurse von Experter*innen und Wissenschaftler*innen, die selbst in diesen Bereichen tätig sind. Zu diesen gehört auch Sandra Behmüller – sie ist Mitarbeiterin an der Fakultät Biotechnologie der Hochschule Biberach (HBC) und seit 2020 Dozentin für die Kinderakademie. Auch in diesem Semester leitet sie einen Kurs.