Bachelor of Arts, 8 Semester

Vom Zimmer bis zur Stadt: Im Bachelorstudiengang Architektur der HBC können Studierende ihr künstlerisches Talent, ihr Gefühl für Struktur und technische Neugierde weiterentwickeln. Kreativ und methodisch werden hier RaumkünstlerInnen und FormexpertInnen zu den ArchitektInnen der Zukunft ausgebildet.

Bühnenbild: Prof. Ute Meyer


Kreatives Denken, zielorientierte Problemlösung und Engagement sind keine Fremdwörter? Dann ist der Bachelorstudiengang Architektur der HBC genau das Richtige!

Wir bilden unsere Studierenden zu ganzheitlich denkenden, gesellschaftlich engagierten ArchitektInnen aus. Und das auf technisch höchstem Niveau. Die Freude am Voraus- und Querdenken steht dabei in Einklang mit der Fähigkeit, kooperativ zu arbeiten. Studierende lernen, Gebäude zu entwerfen und zu planen, bauliche Probleme zu lösen und Bauprojekte eigenständig zu realisieren. Methodisches Denken und Arbeiten sind der Schlüssel zum Erfolg. Ziel ist es, die kulturellen und gesellschaftlichen Dimensionen des Berufs zu erkennen und zu verstehen und die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln. In diesem Sinne spiegelt unser Fächerangebot unsere Positionen wider.

Auf diesem Weg begleiten wir unsere angehenden ArchitektInnen und bieten ein Studium mit Werkstattcharakter. Denn Probieren geht über Studieren! Und deshalb gestalten wir das Studium wie die Zusammenarbeit in einem echten Architekturbüro, indem wir gemeinsam arbeiten, diskutieren und präsentieren.

So kombinieren wir Theorie und Praxis! Im Bachelorstudiengang Architektur konzentrieren wir uns auf Projektarbeiten. Das erlernte theoretische Wissen und die praktischen Kompetenzen werden zusammengeführt – zum Beispiel in der Modellarbeit. Wir wollen, dass Studierende lernen, im Beruf zu arbeiten.

Dazu gehört natürlich der regelmäßige Blick über den Tellerrand. Im Bachelorstudiengang Architektur bleiben Studierende nicht nur in den vier Wänden der Hochschule. Jedes Jahr planen wir Exkursionen. So lernen die ArchitektInnen der Zukunft die unterschiedlichsten Gebäude und architektonischen Stile kennen.

Nach dem Architekturstudium an der HBC stehen die Türen für zahlreiche berufliche Perspektiven bis hin zum freiberuflichen Architekten offen.

Modell Architektur
Modell Architektur

Foto: Entwurf Gebäudelehre Prof. Felix Schürmann (Kopper, Siegerin, Grueber)

Individuell Studieren

Acht Semester? Das ist doch länger als so manch anderes Bachelor-Studium? Das stimmt - und es lohnt sich! Denn in der Biberach School of Architecture schaffen wir die Voraussetzung zur Kammerfähigkeit zukünftiger, freiberuflich und selbstständige arbeitender ArchitektInnen. Tatsächlich bietet die Berufswirklichkeit unterschiedlichste Schwerpunkte und Tätigkeitsfelder in Forschung, Wirtschaft und kommunaler Planung sowie Verwaltung an. Dem tragen wir schon im Studium Rechnung, indem wir individuelles Studieren ermöglichen.

Wir ermöglichen fachliche und inhaltliche Schwerpunkte zu setzen, die – eingebettet in das Ziel des universellen ArchitektIn - den persönlichen Interessen und beruflichen Zielen entsprechen. Die Themen sind dabei vielfältig und reichen von "Klima und Ressourcen", "Bauen im Bestand" oder "Planung: Steuerung und Prozess“ bis hin zu den Urthemen der Architektur wie "Form, Raum und Gestalt“. Interdisziplinäre und transdisziplinäre Angebote aus den weiteren Studienprogrammen der HBC erweitern die Fächerauswahl in den Vertiefungsbereichen

Und das Allerbeste: Das Studium orientiert sich ganz nah am echten Berufsalltag! Dafür sorgt das integrierte Praxissemester, aber auch Projekte aus der Realität, die Studierende von Anfang an bei uns bearbeiten. Das erlernte Wissen kann so an echten Problemstellungen wachsen und unsere angehenden ArchitektInnen ideal auf den Beruf vorbereiten.

Unser ProfessorInnen-Team unterstützt und betreut die Studierenden jederzeit individuell. Alle KollegInnen verbinden akademische Lehre mit der Erfahrung in der tätigen Architektenschaft und aktiven Forschung. Sowohl in der Grundlagenvermittlung als auch in vertiefenden Themenfeldern des Berufes gibt es mindestens einen Experten, der bei Fragen weiterhilft!

Probieren geht über Studieren

Exzellente Bildung bedarf exzellenter Ausstattung. In Biberach gibt es davon en masse.

Zeichensaal

Hier leben erste Ideen für neue Bauwerke auf. Gemeinsam lassen Studierende im Zeichensaal ihre Modelle auf Papier entstehen. Gegenseitige Unterstützung, Wissens- und Erfahrungsaustausch und Spaß an der Arbeit stehen im Vordergrund.

Im Wintersemester 2019/20 wurde der Zeichensaal der Hochschule Biberach neu strukturiert und eingerichtet. Die Bachelorebene ist mit einer Präsentationsbox ausgestattet. Das Miteinander wird durch die kleine Raumzelle gestärkt: Seminargruppen können sich konzentriert austauschen und Präsentationen finden dank einer Präsentationswand digital aber auch klassisch analog statt.

Fotos: Laura Egger

Zeichensaal
Zeichensaal
Zeichensaal
Zeichensaal

In einer eigenen ModellBAUwerkstatt können Studierende Prototypen und Arbeitsmodelle herstellen. Dazu stehen die unterschiedlichsten Geräte zur Verfügung, unter anderem eine Tischkreissäge, eine Tellerschleifmaschine und eine Dekupiersäge.

Die Ausstattung unserer Schreinerei, der "analogen" Holzwerkstatt, ermöglicht Studierenden auf über 100 m² Werkraum eine fachgerechte Erstellung von Architekturmodellen in allen Maßstäben und in den Materialien Holz, Metall und Kunststoff.

Aber das ist bei Weitem nicht alles! In der "digitalen" Werkstatt können Modelle mittels einer 3-achsigen CNC-Fräse, eines 3D-Plotters und eines CO2-Lasersystems aus digitalen Daten physisch real umgesetzt werden. Perfekt für die Erstellung von 1:1-Modellen für Versuche und Studentenarbeiten.

Foto: Rainer Weitschies

Modelle Architektur
Modelle Architektur

Über den Tellerrand blicken

Raus aus der comfort zone und rein in die große weite Welt!

Um Neues zu schaffen, muss man erst Neues kennenlernen. Deshalb nehmen wir Studierende der Architektur so oft es geht mit auf Exkursionen in die unterschiedlichsten Regionen und Länder der Welt. In den letzten Jahren erkundeten wir unter anderem die Architektur-Welten Irans, Dubais, der Schweiz und Islands.

Gemeinsam mit uns können neue Perspektiven entdeckt und der persönliche Horizont erweitert werden!

Rentierpavillon in Norwegen
Rentierpavillon in Norwegen

Foto: Rentierpavillon in Norwegen, Raphael Haefeli, 2019

Flyer Biberacher Architekturtage 2019
Flyer Biberacher Architekturtage 2019

Wir holen die Welt nach Biberach

Im Herbst wird Biberach zum Treffpunkt der Architektur-Szene. Dann lädt der Studiengang Architektur zu den Biberacher Architekturgespräche ein, jedes Jahr und zu wechselnden thematischen Aspekten.

Namhafte RednerInnen, interessante Fragestellungen und innovative Projekte - seit 1995 bieten die Biberacher Architekturgespräche eine lebendige Plattform von Standpunkten und Tendenzen. Die junge und renommierte Architektenszene wird zum Austausch über aktuelle aber auch grundständige Diskurse in der Architektur eingeladen.

Nicht nur unsere Studierenden und ProfessorInnen freuen sich auf diesen Austausch, sondern auch KollegInnen und Ehemalige folgen der Einladung zu den Biberacher Architekturgesprächen.

Von der Qualität unseres Studiengangs sind nicht nur wir überzeugt, sondern auch die ZEVA.

Überzeuge auch du dich jetzt von der Qualität unseres Angebots!

Logo ZEVA Akkreditierung
Logo ZEVA Akkreditierung

Individuelle Betreuung und viel kreativer Spielraum zeichnen das Studium des Bachelorstudiegangs Architektur aus.

Study-Scouts Architektur
Study-Scouts Architektur

Ich heiße Aaron Michelmann und studiere seit dem Sommersemester 2018 Architektur an der Hochschule Biberach. Da ich schon einige Semester studiere, stehe ich gerne für Fragen aller Art zur Verfügung: von allgemeinen Fragen zum Studienverlauf und zu meiner subjektiven Erfahrung des Studiums über Fragen zu den hier verwendeten Programmen bis hin zu wertvollen Tipps, die dir den Einstieg in den Studienalltag erleichtern. 

aaron.michelmann@hochschule-bc.de

Warum ich Architektur studiere?

  • Architektur dient dem Menschen
  • Architektur hat eine Haltung
  • Architektur ist immer für den Ort gemacht
  • Architektur schafft Lebensräume
  • Architektur stellt Fragen und sucht die Auseinandersetzung
  • Architektur begleitet die Menschen und altert mit Ihnen
  • Architektur ist poetisch
  • Architektur ist wesentlich bestimmt durch das Material
  • Architektur ist präzise aber nicht immer perfekt
  • Architektur regt zum Denken an und schärft die Sinne

(Matthias Loebermann – http://aml-architektur.de/information/)

Das Fach Architektur an der HBC – aus meiner Sicht

Aufgrund der kleinen Semestergruppen (von etwa 30 – 35 Personen) bietet sich in dem Studiengang eine einzigartige Möglichkeit der internen Kommunikation und Interaktion. Wir als Studierende stehen stets in persönlichem Kontakt mit den Lehrpersonen, somit ist eine hochwertige individuelle Betreuung möglich. An der HBC werden nicht nur das Entwerfen und Planen gelehrt, sondern auch die Fähigkeit, die Quintessenz der Architektur verstehen zu können. Das familiäre, aber dennoch professionelle Umfeld, die Lehrpersonen und Kommilitonen/-innen, aber auch unser Zeichensaal sind einige von vielen Aspekten, wieso man an der HBC Architektur studieren sollte.

Wie geht es nach dem Studium weiter?

Das Studienmodell 8+2 bietet uns die Möglichkeit, bereits nach dem Bachelor richtig in das Berufsleben einsteigen zu können. Der Masterstudiengang mit zwei Semestern ist optional, nicht obligatorisch. Als Architekturabsolvent/-in kann man sich, falls gewünscht, auf bestimmte Bereiche spezialisieren. Daher ist der Beruf des/der Architekten/-in ein Überbegriff für viele weitere Nischen der möglichen Weiterbildung.

Gut zu wissen: Mein Insider-Tipps!

Das große Spektrum an Entwürfen, Lehrangeboten und Exkursionen rund um den Globus machen den Studiengang einzigartig an der HBC. Mein Tipp? Gemeinsame Abende mit Kommilitonen/-innen auf den Terrassen des Zeichensaals: Ideal, um Abende ausklingen zu lassen, sich über Architektur auszutauschen oder seine Kommilitonen/-innen besser kennenzulernen.  

Study-Scouts Architektur
Study-Scouts Architektur

Hallo, ich bin Jonas Berthold, studiere Architektur und werde nächstes Semester meine Bachelorarbeit schreiben. Durch meine Studienzeit und das viele Engagement währenddessen habe ich in unterschiedlichen Bereichen viel Erfahrung gesammelt und stehe deshalb allen Fragen offen. 

jonas.berthold@hochschule-bc.de 

Warum ich Architektur studiere? 

Bereits zu Beginn meines Architekturstudiums wurde mir klar, wie vielfältig dieser Bereich ist, jedoch wurde diese Vielfalt mit jedem Semester noch umfangreicher und reichhaltiger. Dadurch kann man sich individuell in seine Interessenrichtung entwickeln und je nach Bedarf vertiefen. Mir ist klar geworden, dass ich als Architekt/Stadtplaner etc. einen sehr großen Einfluss auf die Gesellschaft und die Mentalität sowie die Lebensweise der Menschen haben kann, aber damit auch eine entsprechende Verantwortung trage. 

 Das Fach Architektur an der HBC aus meiner Sicht … 

Das Besondere in Biberach ist einerseits der direkte Austausch mit den Professoren und anderseits unsere Zeichensaalgemeinschaft; durch die vergleichsweise kleine Anzahl der Studierenden im Fachbereich (hinsichtlich großen Universitäten) ist diese persönliche Betreuung möglich. Auch die Gemeinschaft wird gestärkt, da jeder sich zumindest schon einmal vom Sehen her kennt, wenn man mit allen Semestern zusammen im Zeichensaal arbeitet. 

 Wie geht es nach dem Studium weiter? 

Während meiner Studienzeit hab ich ein Interesse für Stadtplanung entwickelt, da ich gemerkt habe, dass man hier den größten Einfluss hat und somit auch ein Ziel voranbringen kann, wie z. B. nachhaltige Stadtentwicklungen/fußgängergerechte Städte. Daher plane ich, einen Master in diesem Bereich zu absolvieren, jedoch an einer anderen Hochschule/ Universität, die diesen Studiengang anbietet. 

 Gut zu wissen: Mein Insider-Tipps! 

Wenn du dich nun fragst, ob Architektur das richtige Fach für dich ist, solltest du wissen, dass vor allem Zusammenarbeit und soziale Kommunikation entscheidend sind. Denn das Meiste lernt man von seinen Kommilitonen. Sobald man für ein Thema Feuer gefangen hat und beginnt, sich selbstständig darin zu vertiefen, lässt einen das Studium nicht mehr los. Vorteil ist, das wir hauptsächlich durch praktische Projekte, also das Entwerfen von Gebäuden, lernen und dazu die theoretischen Vorlesungen als Input dienen und um verschiedene Themen anzuregen. 

Meine Tipps:  Zwar bietet Biberach keine große Partykultur, jedoch gibt es viele Bars, die wir auch in unseren Bartouren jedes Semester besuchen. Ein besonderer Tipp ist hier unsere selbst gebaute Kneipe, der Hecht auf dem Campus. Dieser wurde von uns in Eigeninitiative renoviert und unabhängig geführt wodurch wir entsprechend niedrige Preise anbieten können. Gerade sind wir dabei, unsere Fachschaft Architektur zu gründen, die unsere Kommunikation und das Zusammenleben im Studiengang bereichern soll. Wir hoffen, dass wir auch hier schon bald interessante Aktionen starten können.