Prof. Dr.-Ing. Christof Gipperich

Internetbeauftragter
Projektmanagement, Infrastrukturprojekte, BIM
Christof Gipperich

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Ein Freund der klaren Worte

Die Mischung macht´s: Rock und Klassik, Ruhrpott und Oberschwaben, Mannschaftssport und Wissenschaft – scheinbare Gegensätze finden in seiner Biografie im Einklang zusammen. Christof Gipperich ist im Pott Zuhause und in Biberach daheim, dem Paradiesle im Paradies Deutschland. Wer mit ihm ins Gespräch kommen will, der darf ohne Umwege auf ihn zugehen – gerne auf Augenhöhe, spontan und ohne Termin, aber bitte mit echtem Interesse und guten Ideen. Neben Offenheit und Ehrlichkeit schätzt der Maschinenbauer Menschen mit Begeisterung. Die möchte er sehen, spüren, erleben und am liebsten: in echte Projekte gießen. Christof Gipperich ist ein Macher, seine größte Schwäche ist die Ungeduld. Oder ist sie seine größte Stärke?

Verantwortung zu übernehmen, das scheut er nicht. Weder im Jetzt als Ingenieur, noch damals als kleiner Junge, der seine Zukunft als Kumpel im Bergbau sah. Wo sonst? Sein Traum war die Position des Steigers, also der Person, die im Kohlebergbau das Kommando übernimmt. Die Kohle wurde es nicht, in den Berg bohrte sich der Tunnelbauer später aber sehr wohl.

Was ihm von damals geblieben ist? Sicher sein Ehrgeiz; auch Bodenständigkeit und Bescheidenheit sind Tugenden, die sein Leben kennzeichnen. Und angesichts des globalen Klimawandels: der nachhaltigere Umgang mit Ressourcen. Weitere Eigenschaften hat der Job geschult: Flexibilität und die Bereitschaft, sich immer wieder auf Neues einzulassen. Bestes Beispiel dafür ist das Thema Digitalisierung am Bau, das dank Christof Gipperich längst zum (neuen) Aushängeschild des Studienganges geworden ist.

Was ihm darüber hinaus wichtig ist? Position beziehen, Flagge und Haltung zeigen. Sein Vorbild dafür ist das politische Urgestein Franz Müntefering, ebenfalls ein Freund der klaren Worte. Gipperichs Rat für Nachwuchskräfte, die es zu etwas bringen wollen: Wer Menschen führen will, muss erst einmal selbst liefern, findet er. Vielleicht eine Lehre, die der Handballspieler auf dem Platz gewonnen hat. Denn sein Studium finanzierte sich der Junioren-Nationalspieler selbst. Neugierig auf Christof Gipperich? Versuchen Sie es im BIM-Lab am Campus Stadt.

 

Lebenslauf

Studium

1984 - 1989 Ruhr-Universität Bochum: Studium des Maschinenbaus (Antriebs- und Fördertechnik)

Tätigkeiten

02.01.1991-30.11.1994 Ruhr-Universität Bochum: Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotion am Lehrstuhl für Bauverfahrenstechnik, Tunnelbau und Baubetrieb; Forschung im Bereich Spritzbetontechnik, Bauverfahren der Spritzbetonbauweise, maschineller Tunnelvortrieb für den Verkehrstunnel- und Leitungsbau


01.01.1995-30.09.1996 Brückner Grundbau GmbH: Maschinen- und Entwicklungsingenieur; Verfahrenstechnische Entwicklungen in diversen Gewerken des Spezialtiefbaus (Anker, Bohrpfähle, Schlitzwände, Deponietechnik); Baustellenbetreuung


01.10.1996-30.11.2001 HOCHTIEF Construction AG: Verfahrensingenieur, Projektleiter Tunnelgroßprojekt Wesertunnel bei Bremen


01.12.2001-31.01.2006 Herrenknecht AG: Projektleiter  von zwei Hartgesteins-TBM in Spanien; ab 03/03 kaufm. Leiter Großmaschinen u.a. Vertragswesen, Risikomanagement,Versicherungswesen, Projektcontrolling, internationaler Vertrieb


01.02.2006-30.05.2014 Hochtief Solutions AG:

Projektleiter bei derARGE Flughafen S-Bahn Hamburg

Projektleiter ARGE U4 HafenCity

- ab 07/2008 Mitglied der Geschäftsleitung Niederlassung Civil Engineering and Tunneling

- ab 01/2013 Vorsitzender der Geschäftsleitung Niederlassung Civil Engineering and Energy             

- ab 1/2014 Region Manager der Devision Europe North West

06/2014 bis 12/2014 juwi Energieprojekte GmbH (Projektentwickler für windonshore und Solar in Deutschland

Vorsitzender der Geschäftsleitung

09/2015: Berufung an die Hochschule Biberach für das Lehrgebiet Projektmanagement im Infrastrukturbau im Studiengang Projektmanagement