Master of Science, 4 Semester

Du hast einen ersten Abschluss im Bereich Biotechnologie oder Verfahrenstechnik und möchtest dein berufliches Profil schärfen? Der Masterstudiengang der Industriellen Biotechnologie bietet dir genau das. Angelegt an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis bietet er beste Rahmenbedingungen, professionelle Kompetenzen auszubauen. Und das in Kooperation mit der Universität Ulm.


Mit dem Studiengang Industrielle Biotechnologie wirst du zur Führungskraft der Zukunft ausgebildet! Der Studiengang vermittelt vertiefte Kenntnisse in relevanten naturwissenschaftlichen Disziplinen sowie der Verfahrens- und Prozesstechnik. Neben fundierten fachlichen Kenntnissen erwirbst du aber auch juristisches und wirtschaftliches Know-how.

Im Zentrum des Masterstudiengangs steht die forschungs-, entwicklungs- und produktorientierte Arbeit. In Kooperation mit den Forschungsinstituten der HBC sowie der Universität Ulm und im Rahmen von Projektarbeiten lernen Studierende interdisziplinär zu arbeiten und bereits selbstständig Lösungsansätze für unterschiedliche Fragestellungen zu finden.

Der Studiengang baut prinzipiell auf dem Wissen auf, das Studierende im entsprechenden Bachelorstudiengang an der HBC erworben haben. Aber auch mit einem Abschluss in Biochemie, Molekularbiologie oder in anderen Studiengängen mit ähnlichen Inhalten wird dieser Studiengang eine ideale Spezialisierung für dich darstellen.

Baue mit uns dein Kompetenzprofil aus!

Der Masterstudiengang Industrielle Biotechnologie vermittelt in folgenden Disziplinen vertiefte, theoretische und praktische Schlüsselkompetenzen:

  • Biokatalyse
  • Verfahrenstechnik
  • Enzymtechnologie
  • Technische Mikrobiologie
  • Metabolic & Enzyme Engineering
  • Phototrophenbiotechnologie 
  • Systembiotechnologie
  • Biotechnologische Prozesse
Studierende der Industriellen Biotechnologie
Studierende der Industriellen Biotechnologie

Die Module sind mehrsprachig (deutsch & englisch) konzipiert und können individuell ausgewählt werden. Das ermöglicht dir, dein Kompetenzprofil ideal zu festigen und weiter auszubauen.

Im Rahmen deines Studiums realisierst du auch wissenschaftliche Projektarbeiten. Die Themenwahl steht dir dabei frei. So kannst du deine Kompetenzen nach deinen individuellen Interessensgebieten erweitern.

Neben forschungsorientierten und wissenschaftlichen Methoden geben wir dir auch die Möglichkeit, im Rahmen dieses Masterstudiums deine Schlüsselqualifikationen auszubauen. So wird das Curriculum des Studiengangs durch Lehrveranstaltungen zu wichtigen Soft Skills, wie strukturierter Arbeitsplanung, Kommunikations- und Teamfähigkeit und Eigenverantwortung, ergänzt.

Aufbau des Studiums

Als Studierender des Masterstudiengangs der Industriellen Biotechnologie studierst du zwei Semester an der HBC und ein Semester an der Universität Ulm. Im vierten Semester arbeitest du an deiner Masterarbeit. Extern, intern, im Ausland oder in der Industrie - wo du deine Masterarbeit schreibst, kannst du selbst entscheiden. So kannst du deine individuellen Forschungsschwerpunkte ideal weiterentwickeln.

Immer professionell und immer für dich da - unsere Biotech-Experten unterstützen dich während deines gesamten Masterstudiums bei der Wahl deiner Schwerpunkte und deiner professionellen Weiterentwicklung. 

Master IBT Labor
Master IBT Labor

Modern und innovativ - der Biotech-Campus in Biberach

Um die besten SpezialistInnen auszubilden, brauchen wir die beste Ausstattung! Der Biotech-Campus Aspach bietet dir genau das: modernste Labore, innovativ ausgestattete Räumlichkeiten, eine top moderne Bibliothek und eigene Parkplätze. 

Du willst modern und zeitgemäß arbeiten? Dann bist du hier bestens aufgehoben!

Der Studiengang ist als Kooperationsstudiengang zwischen der Hochschule Biberach und der Universität Ulm konzipiert. Als Studierende/r kannst Du somit die Infrastruktur beider Hochschulen nutzen. Durch die Kooperation wird zudem eine ideale Kombination zwischen Forschung und Praxis hergestellt. 

Logo der Universität Ulm
Logo der Universität Ulm

Universität Ulm

Grundlagenforschung ist genau dein Ding? Das umfassende Fächerspektrum der Universität Ulm bereitet dich auf alle forschungsrelevanten Aspekte der Disziplin vor.

Am Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie und am Institut für Pharmazeutische Biotechnologie kannst du dich im Studiengang Industrielle Biotechnologie auf Themen wie Stoffwechselregulation, Metabolic Engineering und Enzyme Engineering spezialisieren. 

Die hierfür nötige interdisziplinäre Forschung ist ein Markenzeichen der Universität Ulm. Regionale, nationale und internationale Kooperationen sowohl mit universitären und nicht universitären Instituten sowie der Industrie spiegeln sich in Forschungszentren, Kompetenzzentren, Schwerpunkten und Forschungsverbünden wieder.

Logo der Hochschule Biberach
Logo der Hochschule Biberach

Hochschule Biberach

Oder doch lieber stärker in die Praxis gehen? An der Hochschule Biberach profitierst du von einer anwendungsorientierten Lehre.

Am Institut für Angewandte Biotechnologie (IAB) werden in Zusammenarbeit mit der Industrie sowie mit weiteren Hochschulen Forschungsprojekte im Bereich Produktion und Verfahrenstechnik bearbeitet.

In den verschiedenen Laboren werden Vorgänge zum Up-Stream-Processing und Down-Stream-Processing abgebildet – beginnend mit dem computergestützten Metabolic Engineering von Mikroorganismen über deren Fermentation, Produktaufreinigung und Stabilisierung. Studierende des Masterstudiums werden dabei direkt in die Bearbeitung dieser aktuellen und progressiven Projekte eingebunden.

Das Zeugnis über das Bestehen der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (z.B. DSH, TestDaF) in einfacher Kopie. 

Der Masterstudiengang Industrielle Biotechnologie bietet im Wintersemester und Sommersemester jeweils 18 Studienplätze an. Als Absolvent des Bachelorstudiengangs Industrielle Biotechnologie darfst du direkt in das 2. Mastersemester einsteigen.

Bewerbungsfristen

Wintersemester: 15.04. bis 15.05. 
Sommersemester: 15.10. bis 15.11.

Zulassungsvoraussetzungen

Bachelorabschluss mit überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen im Studiengang Pharmazeutische Biotechnologie oder in vergleichbaren Studiengängen. Vergleichbare Studiengänge sind u.a. Biologie, Biochemie, Biotechnologie, Biosystemtechnik, Biomedizin, Pharmazie (Staatsexamen).



Aktuelles

Biotechnologie

Zur Gewinnung von Vanillin aus Holzabfällen: InnoSÜD-Teilprojekt nimmt neuen Hochdruckreaktor an der Hochschule Biberach in Betrieb

In Bäumen, Sträuchern, Gräsern und vielen anderen Pflanzen sorgt der Bestandteil Lignin für Stabilität und festigt die Zellen. In der Papierproduktion fällt er tonnenweise als Abfallprodukt an und wird verbrannt – dabei lässt sich aus dem Stoff noch eine Menge machen. An der Hochschule Biberach arbeiten Wissenschaftler*innen daran, aus Lignin den Aromastoff Vanillin zu gewinnen, der bislang vor allem aus Erdöl gewonnen wird. Das kann das Team um Prof. Dr. techn. Heike Frühwirth, Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou, Prof. Dipl.-Phys. Axel Bretzke, Ann-Katrin Sprißler und Dr. Barbara Bottenbruch nun in nachhaltiger biobasierter Produktion verwirklichen: In ihrem Labor am Institut für Angewandte Biotechnologie steht seit kurzem ein neuer Hochdruckreaktor.

HBC

Expertengespräch zum Thema Weiterbildung: „Bildung geschieht nicht einmalig, sondern durch lebenslanges Lernen“

Hochschule Biberach (HBC) und Akademie der Hochschule Biberach präsentieren ihre Weiterbildungsangebote seit Anfang Oktober in einem gemeinsamen Internetauftritt. Mit Norbert Stanger, Präsident der Akademie, sowie Jens Winter, Prorektor für Lebenslanges Lernen und Internationales, haben wir über Weiterbildung am Hochschulstandort Biberach gesprochen und die Frage diskutiert, wie sich die aktuelle Krise auf den Sektor auswirkt.

Energie-Ingenieurwesen
HBC

Biberacher Professor für Lüftungs- und Klimatechnik: Landesregierung beruft Michael Haibel in „Expertenkreis Aerosole“

Wie breitet sich das Corona-Virus durch ausgeatmete Luft im Raum aus? Wie lange überleben die Viren in der Luft? Welche Konzentration an virenbeladenen Aerosolen ist vor allem in geschlossenen Räumen kritisch? Und welche Maßnahmen können der Kontamination im Raum entgegengesetzt werden? Fragen wie diesen soll ein neuer „Expertenkreis Aerosole“ nachgehen, den das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) jetzt einberufen hat. In die Lenkungsgruppe „SARS-CoV-2 (Coronavirus) wurde u. a. Professor Dr.-Ing. Michael Haibel, Professor für Lüftungs- und Klimatechnik, Thermodynamik und Baubiologie an der Hochschule Biberach (HBC) berufen.