Großes Interesse, vielfältige Ideen und Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen Regionen: Die Auswahlpräsentation des Programms „Wild Woman“ an der Hochschule Biberach (HBC) zeigte eindrucksvoll, wie stark das Interesse von Frauen an unternehmerischen Ideen und Gründungsvorhaben ist.

Zahlreiche Teilnehmerinnen mit unterschiedlichen Hintergründen hatten sich für das Programm beworben. Viele präsentierten ihre Ideen vor Ort an der HBC, weitere wurden digital zugeschaltet – unter anderem aus Hongkong, Chile, Berlin und Magdeburg. Neben Studentinnen der Hochschule Biberach nahmen auch Frauen der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd sowie der Hochschule Aalen teil. Darüber hinaus waren Interessierte ohne direkten Hochschulbezug vertreten.

Frau steht auf einer kleinen Bühne und präsentiert ihre Gründungsidee
Frau steht auf einer kleinen Bühne und präsentiert ihre Gründungsidee

Große Bandbreite an Ideen

Im Rahmen der Auswahlpräsentation stellten die Teilnehmerinnen ihre Konzepte und Vorhaben vor. Die Bandbreite reichte von ersten Ideen bis hin zu bereits weit ausgearbeiteten Geschäftsmodellen. Auch thematisch zeigte sich eine große Vielfalt: Präsentiert wurden unter anderem Ansätze zum Druck individueller Kontaktlinsen, nachhaltige Möbelkonzepte aus Stroh sowie Angebote im Bereich Mental- und Vertriebscoaching. Insgesamt wurde deutlich, dass viele Teilnehmerinnen ein starkes Interesse daran haben, ihre Ideen unternehmerisch weiterzuentwickeln.

Die Jury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gründungsförderung zusammen. Mit dabei waren Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou (Hochschule Biberach), Marcel Hess, Transformations- und Innovationsmanager der HBC, Anke Schöffmann von der Kreissparkasse Biberach sowie Marcel Moser von der Gründerinitiative der Hochschule.

Die Auswahl fiel der Jury nicht leicht: Die hohe Qualität der Ideen und die große Motivation der Teilnehmerinnen machten die Entscheidung anspruchsvoll. Im Rahmen des Programms werden mehrere Teilnehmerinnen mit einem Stipendium gefördert und bei der Weiterentwicklung ihrer Vorhaben begleitet. Insgesamt wurden 10 Frauen ausgewählt – drei davon von der Hochschule Biberach: Meltem Özcan (Menstruationsblut für niederschwellige Diagnostik), Freya Kretzer (Führungskompetenzen weiterentwicklen) und Lovedeep Kaur Chauhan (Nachhaltiges Bauen mit Lehm). 

Das Programm „Wild Woman“ der Gründerinitiative der Hochschule Biberach unterstützt Frauen dabei, ihre Geschäftsideen zu konkretisieren, erste Schritte in Richtung Gründung zu gehen und potenzielle Gründungsteams aufzubauen. Neben finanzieller Förderung erhalten die Teilnehmerinnen Zugang zu Coaching, Mentoring sowie zum Gründungsnetzwerk der Hochschule.

Frauen sitzen in einer Jury
Frauen sitzen in einer Jury

Auch für die Gründerinitiative der HBC war die Veranstaltung ein voller Erfolg: „Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung und das große Interesse an Gründung. Die Bandbreite der Ideen zeigt, wie viel Potenzial in den Teilnehmerinnen steckt“, so das Team der Gründerinitiative.