Zahlreiche Dozent*innen aus der Praxis unterstützen die Lehre an der Hochschule Biberach. Mit der Reihe „Meet your Lecturer“ wollen wir sie vorstellen und Einblicke in ihre wichtige Arbeit geben. In dieser Folge: Dr. Moritz Schmidt.

Bildhinweis: Boehringer Ingelheim, Julia Schneider

Welche Forschungsfrage steht im Zentrum Ihrer Lehre?

Wie wird aus einem molekularen Mechanismus eine Therapie oder Technologie? Wer versteht, wie aus einem bakteriellen Abwehrsystem die Genschere CRISPR wurde, versteht, auch wie Innovation in der Biologie funktioniert.

Welche Laborfertigkeiten sind wesentlich?

Saubere Kontrollen, denn ohne sie ist das schönste Ergebnis nichts wert. Dazu Kreativität beim Planen von Experimenten, Resilienz, wenn mal nichts klappt, und ein souveräner Umgang mit KI-Tools.

Mann im Portrait
Mann im Portrait

Welche gesellschaftliche Bedeutung hat Ihre Arbeit?

Molekularbiologie steckt heute in mRNA-Impfstoffen und Gentherapien, in der Diagnostik, in robusteren Nutzpflanzen und in der Lebensmittelherstellung. Meine Studierenden sollen diese Entwicklungen später nicht nur verstehen, sondern mitgestalten.

Welchen praktischen Rat geben Sie Studierenden für den Studienalltag?

Erst das Prinzip, dann die Details. Wer ein Konzept in zwei einfachen Sätzen erklären kann, hat es verstanden, und der Rest lässt sich darauf aufbauen.

Dr. Moritz Schmidt ist Head of Laboratory Cell Line Development bei Boehringer Ingelheim am Forschungsstandort Biberach. Er hat an der Universität Konstanz studiert und promoviert und unterstützt die Lehre der Fakultät Biotechnologie im Bereich Molekularbiologie.

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