„Diese erfreulichen Ergebnisse stehen für den hohen Praxisbezug unserer Studienangebote, aber auch für die persönlichen Kontakte, die die Professorenschaft in den verschiedenen Branchen pflegt. Hier sehen wir unser Alleinstellungsmerkmal in der Region“, sagt Prof. Dr. Jochen Weilepp, Dekan der Fakultät BWL. Von diesem tragfähigen Netzwerk würden die Studierenden in Vorlesungen profitieren, wenn zum Beispiel Stakeholder persönlich eingebunden werden oder Exkursionen stattfinden, aber auch, wenn es um die Suche nach einem Praktikumsplatz oder Einstieg in die Berufswelt geht. „Wir öffnen unseren Studierenden unsere Netzwerke und begleiten sie in vielen Fällen persönlich in ihrer individuelle Entwicklung und Karriereplanung“, so Weilepp.

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Ebenfalls über dem Durchschnitt liegt die Biberacher Fakultät in den Kategorien „Lehrangebot“ und „Prüfungsorganisation“. In den Bereichen „Studienorganisation“ und „Unterstützung im Studium“ erhält die HBC vier von fünf möglichen Sternen. Dies spiegelt laut CHE einen Trend in der aktuellen Befragung wider, der zeigt, dass viele Studierenden die deutschen Hochschulen als gut organisiert und unterstützend erleben. Dass die kleine Hochschule Biberach hier mithalten kann, bestätigt für Rektor Prof. Dr.-Ing. Matthias Bahr den Vorteil einer familiären Hochschule, in denen die Mitglieder im engen, persönlichen Austausch stehen: „In diesem Setting kann Vieles schnell und unkompliziert im persönlichen Gespräch geklärt werden“, so Bahr.  

Gut bewertet haben die Studierenden auch die „Unterstützung für Auslandsaufenthalte“ während des Studiums. Für „Information, Beratung, Anerkennung als Studienleistung und finanzielle Angebote“ erhält die HBC ebenfalls vier von fünf Sternen und liegt damit gleichauf mit dem Durchschnitt aller Hochschulen. Eine wichtige Rolle spiele laut Dekan Weilepp hierbei die Vertiefungsmöglichkeit International Management, die die HBC seit 2024 anbietet. Nach dem Grundstudium können die Studieren unter vier Schwerpunkten – Bau und Immobilienwirtschaft, Energiewirtschaft, Unternehmensführung und International Management – wählen.

Foto: Dekan Prof. Dr. Jochen Weilepp gemeinsam mit den Studierenden der Vertiefungsrichtung Unternehmensführung Jonas Grimm (links), Angelina Ripple (Mitte) und David Cornes (rechts) auf dem Campus der Hochschule Biberach. 

Drei Studierende stehen mit einem Professor auf dem Campus
Drei Studierende stehen mit einem Professor auf dem Campus

„Die Vertiefungsrichtungen bieten unseren Studierenden eine Spezialisierung auf die starken Branchen Bau und Immobilienwirtschaft sowie die krisensichere Energiewirtschaft. Alternativ kann man sich breit aufstellen und Führungspositionen auf dem deutschen oder internationalen Arbeitsmarkt anstreben“, erklärt Dekan Weilepp. Eine Wahlmöglichkeit, die die Studierenden in der Kategorie „Lehrangebot/Möglichkeit der individuellen fachlichen Schwerpunktsetzung im Studium“ explizit hervorgehoben haben (4,2 im Vergleich zu 4,0 Punkten). 

Zudem biete die HBC das Studienmodell Bachelor International an, das jedem Studierenden einen einjährigen Auslandsaufenthalt ermöglicht: die Studierenden gehen dann für ein Praxis- sowie ein Theoriesemester in ein Land ihrer Wahl. Auch diese Entscheidung treffen die Interessierten erst während des Studiums. „So können die jungen Menschen erst einmal an der HBC ankommen und ihren individuellen Entwicklungspfad nach und nach gestalten“, so Weilepp. Exkursionen nach Island oder Dubai sowie internationale Summer Schools würden tiefe fachliche Einblicke sowie interkulturelle Erfahrungen ermöglichen. 

Der ZEIT-Studienführer ist ab Samstag, 9. Mai im Handel erhältlich. Zudem gibt es eine interaktive Karte zu den Ergebnissen.