Der Frauenanteil in der Professorenschaft in Deutschland lag laut einer Auswertung von Statista im Jahr 2020 bei 26,3 %. In Baden-Württemberg bei 23,2 % - das ist verglichen mit den anderen Bundesländern der drittschlechteste Wert. In der Wissenschaft und in technischen Studiengängen oder auch Schulfächern sind Frauen und Mädchen nach wie vor deutlich in der Unterzahl. Bei der Gleichstellung der Geschlechter in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind wir weltweit auf allen Ebenen des Bildungssystems noch weit entfernt. Diese Zahlen spiegeln sich auch an der Hochschule Biberach mit ihrem technischen Schwerpunkt wider – ¼ der angestellten ProfessorInnen sind weiblich. Woran liegt das und noch wie viel wichtiger: Wie können wir den Frauenanteil erhöhen 

Im Podcast der Hochschule Biberach (HBC) sprechen wir am internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft mit zwei absoluten Powerfrauen der HBC über dieses wichtige Thema. Professorin Dr. Chrystelle Mavoungou, Professorin für Arzneimittelzulassung und pharmazeutische Qualität/ physikalische Chemie in der Fakultät Biotechnologie und zudem Gleichstellungsbeauftrage und Frauke Zimmermann, Zentralstelle für Gleichstellung und Diversity und zudem Familienbeauftragte nennen Gründe für das Ungleichgewicht. Wie erging es Prof. Mavoungou als sie selbst den Schritt zur Promotion gewagt hat? Wie wird man überhaupt Professorin? Und welche Unterstützungsangebote gibt es für junge Studentinnen seitens der Hochschule Biberach? 

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Hintergrund  

Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wurde am 22. Dezember 2015 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Er wird jährlich am 11. Februar begangen und soll an die entscheidende Rolle, die Mädchen und Frauen in Wissenschaft und Technologie spielen, erinnern. Auf internationaler Ebene richten die UNESCO und UN-Women in Kooperationen mit Partnern und der Zivilgesellschaft die jährlichen Feierlichkeiten aus.