Kann der Mensch in einer digitalen Heimat wohnen? Dieser Frage widmet sich die Philosophin und Professorin für Philosophie Karen Joisten am 25. April, 19 Uhr, in der Hochschule Biberach (Aula). Der Vortrag ist Teil der Reihe „Lesart Heimat“, die gemeinsam von Hochschule Biberach und Christoph Martin Wieland-Stiftung im Rahmen der landesweiten Heimattage organisiert wird.
Angesichts der Digitalisierung menschlichen Lebens und Handelns in unserer Zeit scheint der Rückgriff auf den Begriff ‚Heimat‘ antiquiert und unzeitgemäß zu sein. Allerdings ist es heutzutage möglich und sogar erforderlich, für ein tragfähiges und innovatives Verständnis von Heimat einzutreten, ohne sich dadurch Vergangenem, Gegenwärtigem oder Zukünftigem zu verschließen. Die Referentin Karen Joisten habilitierte sich 2001 mit einer Arbeit über „Philosophie der Heimat – Heimat der Philosophie“.
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Sie arbeitete anschließend am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, an der Universität Kassel und am Max-Weber-Kolleg in Erfurt. Seit 2018 ist sie Professorin für Philosophie am der Technischen Universität Kaiserslautern. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen sowohl in der praktischen als auch in der philosophischen Philosophie, insbesondere in den Bereichen Ethik und Technikphilosophie.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Es ist keine vorherige Anmeldung notwendig.
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