Das Gebäude ist Hörsaal, Laborgebäude und Versuchseinrichtung im Maßstab 1:1, welches u. a. die Themenbereiche Thermoaktive Bauteilsysteme (Bauteilaktivierung), Oberflächennahe Geothermie, Luftdichtheitsprüfung von Gebäuden sowie Monitoring und messtechnische Evaluierung von Gebäuden, Wärmepumpen und geothermischen Anlagen inkl. Fragen zur Messtechnik (Wärmezählung) abdeckt.

Im Freibereich, auf bzw. unter der Grasnarbe zwischen Haus G und B, zwischen Höhe Kamine/Lufttürme und Kolpingstrasse, befindet sich das Geothermie-Testfeld des Instituts für Gebäude- und Energiesysteme IGE.

Im Erdreich befinden sich drei Erdwärmesonden mit 23 bzw. 99 m Tiefe, 3 Brunnen und Pegel mit 23 m Tiefe, mehrere Schächte sowie ein Grabenkollektor (Oberkante 70 cm unter der Grasnarbe). Im Untergrund bis an die Erdoberfläche und knapp darüber befinden sich an mehreren Stellen Messfühler für Temperaturen im Untergrund und Bodenfeuchte.

Diese Anlagen werden für Forschung am Institut für Gebäude- und Energiesysteme IGE und Lehre in den Studiengängen Energie-Ingenieurwesen sowie Energie- und Gebäudesysteme betrieben.

Ziele des Betriebs des Geothermie-Testfelds:

  • Versuchsbetrieb unter praxisnahen Bedingungen
  • Lehrversuche für Studierende im Rahmen von Vorlesungen und Laborpraktika
  • Gewinnung von Messdaten für die Forschung (wissenschaftliche Auswertung und Entwicklung von Modellen & Auslegungs-Software).

Ausstattung des Technikums Gebäudeklimatik (Haus G)

  • Bodenabsorber (wasserführende Rohre unter der Bodenplatte)
  • Doppelrohr-Erdwärmesonden zur geothermischen Heizung und Kühlung
  • Versuchsanlage mit umschaltbarer Wärmepumpe/Kältemaschine
  • Thermische Bauteilaktivierung in drei gleichartigen Hörsälen mit unterschiedlichen Systemen (Betonkernaktivierung und Kapillarrohrmatten im Estrich als wasserführendes System sowie Betonkernaktivierung mit Luft)
  • Lüftungsgerät für Versuchszwecke zur Versorgung der luftgestützten Betonkernaktivierung
  • Solare Luftkollektoren und Erdreichwärmetauscher zur geothermischen Vorwärmung bzw. Vorkühlung der Außenluft des Lüftungsgerätes
  • Zwei Experimentalfassadenelemente an der Stirnseite des Gebäudes
  • Die Lamellenfenster des vollverglasten Flures sind mit motorischen Antrieben ausgestattet
  • Zweigeschossiges Labor für großvolumige Modellversuche
  • Zisterne zur Regenwassernutzung und künftiger Nutzung als Energiespeicher

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